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Auseinandersetzung beim Vogelschuss, Schläger in Ausnüchterungshaft genommen


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SCHWEINFURT – Am späten Sonntagabend gerieten auf dem Schweinfurter Vogelschuß am Volksfestplatz zwei Gruppen aneinander. Das Ende des Liedes war, dass dabei eine Person niedergeschlagen worden ist. Der Verletzte stellte nun nachträglich am Montagmittag Strafanzeige wegen Körperverletzung.

Sollte jemand Zeuge des Vorfalles gegen 23 Uhr geworden sein, wird er gebeten, sich bei der Schweinfurter Polizeiwache zu melden.


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Bis dato sind lediglich die Ausführungen des 31-jährigen Opfers bekannt. Der gab an, dass es im Verlauf des feuchtfröhlichen Abends zwischen ihm und seinem Kumpel sowie einer flüchtig bekannten Gruppe anderer Männer zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen ist. Der Grund sollen angeblich Nichtigkeiten gewesen sein. Im Verlauf des Wortgefechts wäre er plötzlich von einem aus der anderen Gruppe mittels eines Faustschlags niedergestreckt worden. Von dem Schlag rühren nun leichte Verletzungen im Gesicht her.

In einer Ausnüchterungszelle endete die Nacht von Montag auf den Dienstag für einen 22-Jährigen. Der erheblich alkoholisierte Beschuldigte war zuvor mehrfach negativ aufgefallen, indem er zunächst lautstark herumgrölte und Mülltonnen umwarf. Dem aber anscheinend noch nicht genug, als ihm und seinem Kumpel eine Personengruppe entgegenkam, fing er mit denen noch einen Streit an und streckte schließlich einen Kontrahenten mit einem Faustschlag zu Boden. Bei seiner Durchsuchung wurden mehrere Bröckchen Marihuana aufgefunden und sichergestellt.



Gegen 23 Uhr ging die erste Mitteilung gegen den späteren Beschuldigten ein, dass er und zwei weitere Personen im Bereich des Roßmarktes Mülltonnen und Baustellenabsicherungen umwerfen. Der 22-Jährige konnte mit seinen beiden 17-jährigen Begleitern in der Rückertstraße angetroffen werden. In der Nähe der Gruppe konnten umgeworfene Mülltonnen und Baustellenabsicherungen festgestellt werden. Als erzieherische Maßnahme mussten die Personen nun den Rückweg antreten und alles wieder aufheben, aufstellen und die Mülltonnen wieder einräumen.

Bei einem Atemalkoholtest erreichten die lustigen Gesellen umgerechnet Werte zwischen 0,52 und 2,20 Promille. Bei einem der beiden 17-Jährigen mit den 2,2 Promille wurde danach die Mutter zur Abholung verständigt. Nach einer eindringlichen Belehrung wurden die beiden anderen Personen wieder entlassen.

Kaum eine halbe Stunde später kam eine weitere Mitteilung, dass es in der Rückertstraße zu einer Schlägerei gekommen sei. Nach einer Abklärung kam dabei heraus, dass dem 17- und dem 22-Jährigen eine 4-köpfigen Personengruppe entgegenkommen ist. Dort kam es zu einem Disput, in deren Verlauf der 22-Jährige einem um 1 Jahr älteren Kontrahenten aus der anderen Gruppe mit der Faust ins Gesicht geschlagen hat. Dabei nahm auch noch die Brille des Opfers einen Schaden. Der Geschlagene will möglicherweise am Dienstag einen Arzt aufsuchen.

Anschließend flüchtete der Täter. Im Rahmen der Fahndung konnte er jedoch in der Nähe festgenommen werden. Um weiteres Unheil für sich und die Allgemeinheit abzuhalten ging es nun für den Beschuldigten schnurstracks in eine Ausnüchterungszelle. Er hatte zuvor umgerechnet 1,48 Promille in ein Testgerät gepustet.



Anzeigen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und des verbotenen Besitzes von Betäubungsmittel folgen.

Eine kurze Rast und die dabei aufgetretene Unaufmerksamkeit nutze ein Unbekannter am Sonntagmittag aus und beklaute am Schweinfurter Baggersee ein Rentnerehepaar. Der Mann vermisst jetzt seinen Geldbeutel mitsamt dem Inhalt, bestehend aus Bargeld und den „üblichen Plastikkarten“ im Wert von 150 Euro.

Gegen 12 Uhr machte der 74-jährige Landkreisbürger, der zusammen mit seiner Gattin seit dem Vormittag auf einer Fahrradtour war, eine kurze Rast am Schweinfurter Baggersee. Beide Personen ließen sich dazu auf einer Parkbank nieder. Ihre Fahrräder hatten sie hinter sich an einen Baum gelehnt. In einem der Gepäckträger lagerte eine Tasche, wo unter anderem auch das Portmonee deponiert gewesen ist. Als sie nach rund einer halben Stunde wieder aufgebrochen sind, mussten sie feststellen, dass jemand in der Zwischenzeit und vollkommen unbemerkt von ihnen, aus der Tasche die Börse gestohlen hat.

Mit der Tatörtlichkeit „Fahrradabstellplatz am Hauptbahnhof Schweinfurt“ wurde am Montag der Diebstahl eines Fahrrades zur Anzeige gebracht.

Das schwarz-rote Damenfahrrad des Herstellers Rehberg ATB Full Suspension, mit einem angegebenen Zeitwert von 200 Euro, wurde dort von seiner Eigentümerin am Freitagmorgen abgestellt. Es ist mit einem Schloss gesichert worden.

Als es am Samstagmittag wieder benutzt werden sollte, war es samt dem Schloss wie vom Erdboden verschluckt.

In der Nacht von vergangenem Freitag auf den Samstag wurden im Musikerviertel von einem Unbekannten rund 20 geparkte Autos verkratzt. Der Gesamtschaden liegt dabei im unteren fünfstelligen Bereich.

Am Samstagmorgen stand das Telefon bei der Polizei für einen längeren Zeitraum nicht mehr still. Über 20 Autobesitzer meldeten sich, deren Fahrzeuge überwiegend in der Richard-Strauß-Straße stehend, über Nacht mutwillig beschädigt worden sind.









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