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Bahn-Wahn: Mit Messer im Zug hantiert, 86 Fußballrandalierer aus Halle, festgenommener Mädchen-Schläger


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WÜRZBURG – Ein emotional aufgewühlter 18-Jähriger hat am späten Sonntagabend des 5. November in einem Regionalexpress bei Würzburg mit einem Messer herumgefuchtelt und dadurch andere Zugreisende beunruhigt.

Gegen 23 Uhr ging am Abend bei der Bundespolizei der Notruf eines Bahnreisenden ein. Der Zeuge meldete, dass er sich in einem von Stuttgart nach Würzburg fahrenden Regionalexpress befände. In dem Zug säße ein junger Mann, der mit einem Messer herumfuchteln würde.


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Da eine ernsthafte Bedrohungslage nicht ausgeschlossen werden konnte, erwarteten gleich vier Streifen der Bundespolizei den Regionalexpress bei seiner Ankunft in Würzburg. Die Bundespolizisten konnten den Gesuchten schnell ausfindig machen und das Messer in der Hosentasche des 18-jährigen Deutschen sicherstellen.


Wie sich herausstellte, hatte sich der in Mecklenburg-Vorpommern lebende Mann während der Fahrt am Telefon mit seiner Ex-Freundin gestritten. Wegen seines emotional aufgewühlten Zustandes hatte er sein Einhandmesser gezückt und damit herumhantiert. Andere Reisende hatte er nicht bedroht und auch keine Sachbeschädigung begangen.

Nichtsdestotrotz erwartet den jungen Mann nun ein Bußgeld, da das Führen eines Einhandmessers ohne berechtigtes Interesse eine Ordnungswidrigkeit darstellt.

Im Rahmen der Rückreise anlässlich der Drittligabegegnung zwischen dem FC Würzburger Kickers und dem Halleschen FC kam es am Samstag, dem 4. November 2017, zu erheblichen Sachbeschädigungen in einem Regionalexpress Richtung Erfurt.

Die Halleschen Fußballanhänger zerstörten hier unter anderem Klapptische, Sitzplatzlehnen und Müllbehälter. Eine Schadenssumme ist derzeit noch nicht bekannt. Weiterhin entleerten sie einen Feuerlöscher und brachten zahlreiche Aufkleber im Regionalexpress an, sodass dieser stark verunreinigt wurde.

Durch die Unterstützung von Einsatzkräften der Polizeien des Landes Thüringen, sowie im späteren Verlauf des Landes Sachsen-Anhalt, konnten die Sachbeschädigungen dokumentiert, Beweise gesichert und insgesamt 86 Fußballrandalierer namhaft gemacht werden. Zum jetzigen Zeitpunkt laufen die Ermittlungen durch die Bundespolizei.

Bundespolizisten ist Sonntagabend, 5. November, ein von der Staatsanwaltschaft gesuchter Straftäter ins Netz gegangen. Der 38-Jährige hatte im vergangenen Jahr ein 13-jähriges Mädchen in Frankfurt am Main geschlagen und war hierfür zu einer siebenmonatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden.

Beamte der Bundespolizei kontrollierten am gestrigen Abend gegen 19 Uhr im Würzburger Hauptbahnhof einen 38-Jährigen. Bei der Überprüfung der Personalien erfuhren die Beamten, dass der niederländische Staatsangehörige von der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main mittels Haftbefehl gesucht wurde. Der Mann hatte im vergangenen Jahr auf offener Straße ein 13-jähriges Mädchen ins Gesicht geschlagen und war deswegen rechtkräftig zu einer siebenmonatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Da der Gesuchte während seiner Bewährungszeit weitere Straftaten begangen hat, ist es wahrscheinlich, dass die Bewährung nun widerrufen wird und er deswegen hinter schwedische Gardinen muss.

Die Nacht auf Montag verbrachte der Festgenommene in einer Gewahrsamszelle der Bundespolizei. Im laufe des heutigen Tages wird er in Würzburg einem Haftrichter vorgeführt, der über den weiteren Verbleib des Mannes entscheiden wird.



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