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Foto: Pixabay / Engin_Akyurt

Bayerische Corona-Verschärfungen bedeuten Herkules-Aufgabe für die Polizei


Pressebeck

UNTERFRANKEN – Die deutlichen Verschärfungen der Corona-Maßnahmen in Bayern stellen für die bayerische und unterfränkische Polizei eine weitere große Herausforderung dar. „Auch in Unterfranken haben wir mittlerweile selbst zahlreiche COVID-19 positive Kollegen/-innen, mit der Konsequenz, dass zusätzlich noch viele weitere Kollegen/-innen auf Grund der angeordneten Quarantänemaßnahmen wegfallen. Allein dies bedeutet für die Dienststellen schon eine enorme Belastung und logistische Herausforderung“ stellt Thorsten Grimm, Bezirksvorsitzender der DPolG Unterfranken und stv. Landesvorsitzender der DPolG Bayern fest.

„Wir stehen als DPolG zu den getroffenen Verschärfungen – Gesundheitsschutz und der Schutz der Bevölkerung steht über allem, denn dies betrifft auch uns selbst als Polizei. Aber die Überwachung, die Kontrolle und gegebenenfalls Sanktionierung kann unmöglich alleinige Aufgabe der Polizei werden. Das können wir flächendeckend gar nicht leisten. Hier müssen von Seite der Staatsregierung auch die Kommunen mit den Ordnungsämtern in die Pflicht genommen werden“ so Thorsten Grimm weiter.


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Nicht nur der coronabedingte Ausfall zahlreicher Polizisten, sondern auch die Abordnung vieler Kollegen an die Gesundheitsämter als sog. CTTs (Contact Tracing Teams) belastet die Polizei personell enorm. „Es darf einfach nicht der Eindruck entstehen, dass die Polizei alles kann und für alle Aufgaben herangezogen wird. Auch die Ressourcen der Polizei sind endlich“ damit fordert Thorsten Grimm auch Entlastung für die Polizeikollegen/-innen.


„Unsere Polizisten/-innen befinden sich auch in einem Zwiespalt. Auf der einen Seite wird die Polizei medial zerrissen, mittlerweile selbst in den öffentlich-rechtlichen Programmen auf Grund der Rassismus-Debatten, dazu kommt die unpopuläre Aufgabe die Corona-Maßnahmen durchsetzen zu müssen. Dabei vergessen die Leute nur allzu gerne, dass Polizisten auch Menschen sind und ebenfalls ein Privatleben haben, das heißt, sie sind von den Corona-Einschränkungen im gleichen Maß betroffen. Jetzt müssen sie noch weitere Verschärfungen durchsetzen, vor allem an Silvester, nachdem den Menschen zuletzt etwas anderes zugesagt wurde. Diese Kehrtwende wird den Menschen nicht gefallen und bedeutet Gefahren im zwischenmenschlichen Bereich – und die Polizei ist mittendrin. Die Lage ist angespannt und sozial betrachtet sehr sensibel. Wir müssen alle gemeinsam darauf achten, dass dieses soziale Pulverfass nicht explodiert“ befürchtet Thorsten Grimm und wirbt um Verständnis für die Polizisten/-innen als Menschen.



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