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„Corona-Virus“: Grillparty in Bad Neustadt, Treffen mit Freunden in Schweinfurt; Stadtlauringen, Michelau sowie Sennfeld – und dann kommt halt die Polizei!


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UNTERFRANKEN – Mit dem Donnerstag stehen wir bei Tag sechs der vorläufigen Ausgangsbeschränkung, die derzeit in ganz Bayern gilt. Um die Ausbreitung des „Coronavirus“ zu verlangsamen, haben Kontrollen zur Einhaltung der Bayerischen Verordnung über eine vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie nach wie vor hohe Priorität.

Am Mittwoch registrierte die Polizei diesbezüglich 60 Einsätze im Regierungsbezirk.


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18 Polizeieinsätze in Mainfranken

Schwerwiegende Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz wurden in Mainfranken im Laufe des Mittwochs nicht festgestellt. Vereinzelt mussten in unterschiedlichen Städten und Gemeinden wie Würzburg, Höchberg, Albertshofen, Ochsenfurt, Kitzingen, Marktbreit, Marktheidenfeld und Frammersbach meist Jugendliche und junge Erwachsene beanstandet werden, die sich entgegen der Rechtsverordnung mit Freunden trafen, ihren Hobbys nachgingen oder sich sonst ohne triftigen Grund gemeinsam im öffentlichen Raum aufhielten.


Die Polizei bittet alle Eltern von Jugendlichen und Heranwachsenden, ihre „Sprösslinge“ zu sensibilisieren. Verstöße werden auch bei künftigen Kontrollen der örtlichen Polizeidienststellen konsequent verfolgt.

19 Polizeieinsätze im Bereich Main-Rhön

In Schweinfurt, Sennfeld, Stadtlauringen, Michelau im Steigerwald, Mellrichstadt, Wilmars, Fuchsstadt, Wonfurt und Hofheim i. Ufr. kontrollierten die örtlich zuständigen Beamten Personen, die sich entgegen der vorläufigen Ausgangsbeschränkungen mit Freunden trafen oder sonstige Unternehmungen ohne triftigen Grund vornahmen. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

In Bad Neustadt an der Saale musste eine Streifenbesatzung eine Grillparty auflösen. Die Anwesenden waren erheblich alkoholisiert. Ihnen wurden Platzverweise erteilt.

23 Polizeieinsätze am Bayerischen Untermain

Auch am bayerischen Untermain verhielten sich die Bürgerinnen und Bürger weitestgehend vorbildlich. Nur bei vereinzelten Kontrollen in Aschaffenburg, Alzenau, Schöllkrippen, Miltenberg, Erlenbach am Main und Bürgstadt wurden Verstöße festgestellt, bei denen sich zum Beispiel mit Bekannten getroffen, gemeinsam gegrillt oder getrunken wurde.

In Altenbuch waren mehrere Personen, eigenen Angaben zufolge „spontan“, zu einer Gartenparty zusammengekommen. Sie tranken Alkohol und hörten laute Musik. Gegen die Teilnehmer wurden ebenfalls entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Dringende Bitte der unterfränkischen Polizei

Die Einhaltung der Bayerischen Verordnung über eine vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie ist absolut notwendig, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Bitte bleiben Sie zu Hause! Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur beim Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu gehört z. B. seinem Beruf nachzugehen, ein Arztbesuch und zum Einkaufen zu gehen. Die Bestimmungen im Einzelnen finden Sie im Internet unter folgendem Link

www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/03/20200320_av_stmgp_ausgangsbeschraenkung.pdf

Verstärkte Kontrollen am Wochenende

Insbesondere am kommenden Wochenende wird die unterfränkische Polizei ein verstärktes Augenmerk auf die Einhaltung der Verordnung zur vorläufigen Ausgangsbeschränkung legen.

Bitte helfen Sie mit, den weltweiten Virus einzudämmen und bleiben Sie vor allem gesund!
WIR SIND FÜR SIE DA!



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Ein Kommentar

  1. Ich komme aus der Gemeinde werneck. Und ich war alle 2 Tage einkaufen, weil ich mitunter nicht das bekommen habe, was ausverkauft war.
    Von der Polizei weit und breit keine Spur.
    Wenn die Polizei einfach mehr Präsenz zeigen würde, täte das der Abschreckung der jeniger auch kund, die sich nicht an die Veranlassung halten wollen.
    Aber wo kein Kläger, da kein Richter.
    Und wenn ich als jugendlicher nirgends Polizei sehe, dann nehme ich diese auch nicht wahr.

    Da wurde in den Medien mit verstärkter Polizeipräsenz tituliert, aber gebracht hat es nix. Wo sind sie denn die Polizisten?
    Und wenn ich mir die strafen ansehe, ist das lachhaft. Wenn sich Leute im öffentlichen Raum zur Party oder zum Grillen treffen und erwischt werden, kostet das nur 200 Euro? Das ist enttäuschend. Da ist das halten im parkverbot nicht viel günstiger.

    Die Polizei im Landkreis müsste einfach mehr Präsenz zeigen und man müsse die ausführende Staatsgewalt eben auch bemerken.

    In Zeiten wo weit weniger Verkehr auf den Straßen ist und somit weit weniger Unfälle passieren, sollte die Polizei doch die nötige Bereitschaft hierfür haben und auch zeigen.

    Ich habe schon lange kein Polizeiauto mehr auf den Straßen gesehen. Wo sind denn all die Polizisten?

    Wird sich hier nix an der Präsenz ändern, wird das mehr werden mit Grill Parties und corona feten und Gruppen treffen von Jugendlichen.

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