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Drei Monate auf Bewährung für die schöne Angeklagte: Damit sie endgültig den Absprung aus der Drogenszene schafft


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SCHWEINFURT – „Es ist wirklich vorbei!“, sagte die 25-jährige Angeklagte, die wegen unerlaubten Erwerb und Besitz von Betäubungsmitteln in mehreren Fällen sowie wegen Trunkenheit im Verkehr angeklagt war, in ihrem letzten Wort über ihre Drogenkarriere.  

Zuvor hatte sie in der Hauptverhandlung dem Strafrichter aber freimütig eingeräumt: „Gelegentlich rauche ich noch einen Joint.“ Diese Widersprüchlichkeit könnte der Grund gewesen sein, warum der Richter am Ende eine dreimonatige Freiheitsstrafe (auf Bewährung) ausurteilte und damit – zur Verblüffung der Verteidigung – über die von der Staatsanwaltschaft geforderte Geldstrafe hinausging.  „Zu einem drogenfreien Leben gehört, dass sie die Hände von beidem lassen“, betonte der Richter und meinte damit Amphetamin und Haschisch.


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Im Zeitraum März 2010 bis Juni 2011, hatte die Angeklagt eingeräumt, kaufte sie in sechs Fällen von mehreren Dealern im Raum Schweinfurt Amphetamin. Am 19.01.2012 wurde die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau zudem erwischt, als sie trotz eingenommenem Drogencocktails (Haschisch, Amphetamin) mit ihrem PKW nach Hause fuhr. In ihrer Vernehmung bei der Polizei gab sie ihre Lieferanten bekannt, was der Polizei „einen Volltreffer“ bescherte: Bei einem „Marco“ wurden 1,5 kg Marihuana, Haschisch und eine Aufzuchtanlage gefunden – sowie auf dem Handy seines Mitbewohners zahlreiche SMS der schönen Angeklagten.


Der Einwand im Plädoyer des Verteidigers, seine Mandantin habe sich aus der Szene zurückgezogen, ließ das Gericht daher zweifeln. Es gab nicht – wie von der Staatsanwaltschaft gefordert – eine Geldstrafe von 130 Tagessätzen á 40 €, sondern eine Freiheitsstrafe zur Bewährung mit einer Bewährungszeit von drei Jahren. „Damit sie die Chance haben, den Absprung aus der Drogenszene endgültig zu schaffen“, erklärte der Strafrichter. Und damit sie die Folgen ihres Verhaltens auch finanziell spüre, habe er die noch nicht erledigte Geldstrafe aus einer Vorverurteilung stehen lassen.

Christopher Richter für inundumsw.de


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