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Dumm gelaufen: Beschuldigter Rumäne kommt mit geklautem Fahrrad zur Volksfestwache – ihm konnten weitere Diebstähle nachgewisen werden


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SCHWEINFURT – Weil er sich Hilfe von der Polizei erwartete, ist ein wohnsitzloser 19-jähriger Rumäne am späten Mittwochabend bei der Volksfestwache auf dem Schweinfurter Volksfest erschienen. Als Dolmetscher brachte er seinen italienischen Arbeitskollegen mit, weil er selbst kaum Deutsch spricht. Beide sind bei einem Fahrgeschäft angestellt.

Und der Heranwachsende bekam von der Polizei natürlich jede erdenkliche „Hilfe“ zuteil. Wegen mehrerer Diebstähle sitzt er jetzt seit dem Mittwochabend in einer Arrestzelle ein und wird noch im Laufe des Donnerstagnachmittags einem Haftrichter vorgeführt! Der entscheidet nun zwischen Freilassung und Einweisung in eine Justizvollzugsanstalt.


DB Oktober-November

Gegen 23.30 Uhr erschienen die beiden Männer bei der Volksfestwache. Übersetzend brachte der Italiener vor, dass sein Kollege Schwierigkeiten mit dem Chef habe, weil er seinen versprochenen Lohn nicht bekommen habe. Aufgrund von Sprachproblemen und der Verständigungsschwierigkeiten begaben sich daraufhin eine Beamtin und ein Beamter zum „Chef“, der auf dem Volksfest ein Fahrgeschäft betreibt. Es sollte eine Abklärung bezüglich der Aussagen des Heranwachsenden erfolgen. Hier brachten die Ordnungshüter aber in Erfahrung, dass der 19-Jährige am Vormittag bei einer Wagenwäsche 3000 Euro aus dem „Chef-Auto“ gestohlen hat. Der Bestohlene selbst kam wegen des laufenden Volksfestes aber noch nicht dazu, eine entsprechende Anzeige zu erstatten.

Bei einer selbständig durchgeführten Nachschau in den dem Rumänen zur Verfügung gestellten Wohnwagen hat der Geschädigte in einer Geldbörse 2000 Euro wiederaufgefunden.


Bei einer erneuten Nachschau durch die Polizeibeamten konnten zwar die fehlenden 1000 Euro nicht gefunden werden, aber es wurden vier Mobiltelefone als sogenannter Zufallsfund sichergestellt, für deren Besitz der 19-Jährige keinen Nachweis erbringen konnte.

Nun wurde er noch genauer unter die Lupe genommen und auch sein Fahrrad überprüft, mit dem er zuvor auf der Wache erschienen ist. Und siehe da, bei der Nummernüberprüfung kam heraus, dass es am 22. September 2015 in Straubing durch Diebstahl abhandengekommen ist.

Daraufhin erfolgte die vorläufige Festnahme des Rumänen, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und weiterer erforderlicher Maßnahmen wurde er anschließend in einer Polizeizelle inhaftiert, um ihn am Donnerstag beim Haftrichter vorzuführen.

Bei der weiteren Sachbearbeitung am Donnerstagvormittag konnte dem Beschuldigten noch ein weiterer Diebstahl nachgewiesen werden.

Wie bereits mit der Pressemeldung vom Dienstag berichtet, ereignete sich am Montagnachmittag in einem Diskounter in der Peter-Krammer-Straße 1 ein räuberischer Diebstahl. Hier nochmals die Meldung:

Renitenter Ladendieb – flüchtet unerkannt mit seiner Beute

Am frühen Montagnachmittag hat sich ein renitenter Ladendieb mit seinem Diebesgut auf und davon gemacht. Er flüchtete mit einem vor dem Modediskounter abgestellten Fahrrad und wird als „Ausländer“ beschrieben.

Gegen 13.15 Uhr erschien der Unbekannte in dem Fashion Shop in der Peter-Krammer-Straße 1.

In der Herrenabteilung suchte er sich vier Kleidungsstücke aus und ging damit in eine Umkleidekabine. Nachdem er sie wieder verlassen hatte, kontrollierte eine Bedienstete die Kabine und fand keine Kleidungsstücke hier mehr vor. Währenddessen bezahlte der Täter ein T-Shirt an der Kasse und wollte das Geschäft verlassen. Daraufhin wurde er von zwei Verkäuferinnen auf die drei fehlenden Teile angesprochen und zum Mitgehen ins Büro aufgefordert. Er jedoch packte beziehungsweise schob die Frauen, die ihm im Weg standen, unter Anwendung von einfacher körperlicher Gewalt von sich weg und rannte zum Ausgang. Draußen angekommen bestieg er sein Rad und fuhr in Richtung Humboldt-Gymnasium davon.

Nach der Verständigung der Polizei wurde sogleich eine Fahndung eingeleitet, die jedoch negativ verlief.

Der renitente Ladendieb hatte ein weißes Fahrrad der Marke Cube und wird als 1,70 Meter groß, zirka 22 Jahre alt, schlank, athletisch und mit südländischem Aussehen beschrieben.

Hinweise zu ihm nimmt die Polizeiinspektion entgegen.

Beim Beschuldigten wurde unter anderem auch noch eine „Takko-Plastiktüte“ mit Kleidungsstücken samt Preisschildern und Etiketten aufgefunden. Ein weiterer Beamter der Dienststelle erinnerte sich sofort an den Ladendiebstahl mit dem gewalttätigen und flüchtigen Dieb. Zudem passte die Täterbeschreibung der Verkäuferinnen auf den Rumänen und auch die Beschreibung des Täterfahrrades stimmte überein.

Deshalb wurde am Donnerstagmittag bei den Bediensteten des Geschäftes eine Wahllichtbildvorlage durchgeführt. Hier wurde der Beschuldigte zu 100 Prozent als der renitente und flüchtige Ladendieb erkannt.

In Kürze erfolgt nun seine Vorführung beim Haftrichter.



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