20. 11. 2017

Einsatzhochburg Kasernenweg: Warum die Feuerwehr immer wieder in die Flüchtlingsunterkunft gerufen wird



SCHWEINFURT – Auf den Seiten der Schweinfurter Feuerwehr kann man online alle Einsätze nachlesen. Das ist überaus informativ, aber auch auch sicherlich ärgerlich, wenn man sieht, wie oft die Brandbekämpfer zu Einsätzen in den Kasernenweg müssen.

Ein Blick auf die aktuelle Auflistung zeigt es deutlich: Alleine in den ersten zwölf Tagen des Monats September wurde die Feuerwehr zehn Mal gerufen in die Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in den ehemaligen Kasernengebäuden. Im August waren es 28 Einsätze dort. Kein Wunder also, wenn immer wieder Sirenen zu hören sind rund um den Kasernenweg.

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Der Grund für die Einsätze ist überschaubar: Alleine im September brannte schon drei Mal Essen an. „Eingeschlagener Handdruckmelder“ heißt es immer wieder, ab und an auch mit dem Zusatz „ohne erkennbaren Grund“. Oder „Mutwillig eingeschlagener Handdruckmelder“. Zu lesen ist „Fehlalarm“, aber auch schon mal ein echter Containerbrand. Oder „Angebranntes Essen auf Herd“.

In allen Fällen der Meldungen gilt für die Feuerwehr natürlich die höchste Sorgfaltspflicht. Sie ist nicht weit entfernt am Hainig und kommt mit den Einsatzwägen schnell an den Kasernenweg. Trotzdem entstehen für die meisten Fehlalarme natürlich in der Summe hohe Kosten.

Hier der Link zum Einsatzarchiv: www.fw-sw.de/index.php/aktuelles/einsaetze/einsatzarchiv.html







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