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Erneut nicht angezeigte Versammlung in Schweinfurt: Eine Festnahme nach tätlichem Angriff auf Polizeibeamten


Keiler

SCHWEINFURT – Erneut haben sich am Montagabend rund 150 Kritiker der Coronamaßnahmen zu einer nicht angezeigten Versammlung im Stadtgebiet zusammengefunden. Entgegen der Allgemeinverfügung der Stadt Schweinfurt hatten sich die Teilnehmer wieder zu einem Aufzug formiert, der von den Einsatzkräften der Polizei gestoppt wurde.

Gegen rund 70 Personen wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Eine 51-Jährige wurde nach einer Beißattacke gegen einen Polizeibeamten vorläufig festgenommen.


Mezger

Polizei stoppt unerlaubten Versammlungsaufzug


Die Schweinfurter Polizei war mit Unterstützungskräften der Zentralen Einsatzdienste des Polizeipräsidiums Unterfranken auch am Montagabend im Einsatz, da erneut mit einer nicht angezeigten Versammlung von Kritikern der Coronamaßnahmen zu rechnen war. In der Hadergasse stoppten die Beamten kurz vor 19.00 Uhr den unerlaubten Aufzug, der sich entgegen der Allgemeinverfügung der Stadt formiert und in Bewegung gesetzt hatte.

Tätlicher Angriff – Polizeibeamter erleidet Bissverletzung

Eine aus dem Landkreis Schweinfurt stammende 51-Jährige versuchte gewaltsam, eine dortige Polizeikette zu durchbrechen. Sie griff hierbei einen Beamten tätlich an, biss ihm ins Bein und verletzte ihn hierdurch leicht. Die Polizei nahm die Tatverdächtige vorläufig fest. Gegen sie wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Versammlungen nur ortsfest zulässig: Rund 70 Ordnungswidrigkeitenanzeigen

Von rund 70 weiteren Personen, die die Anweisung einer stationären Abhaltung der Versammlung missachtet hatten, wurden im Bereich der Hadergasse die Personalien festgestellt. Gegen die Betroffenen leitete die Polizei konsequent Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Allgemeinverfügung ein. Die Vorgänge werden nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen der Stadt Schweinfurt als zuständige Verfolgungsbehörde vorgelegt. Es drohen empfindliche Bußgelder.

Nachdem sich die Versammlung aufgelöst hatte, war der Polizeieinsatz gegen 20.15 Uhr beendet.

Versammlung auch in Lohrer Innenstadt

Am Montagabend versammelten sich ab 18:30 Uhr erneut bis zu 80 Personen aus dem Spektrum der Corona-Maßnahmengegner in der Lohrer Innenstadt. Die Polizei Lohr wurde auf die Demonstration, die von den Teilnehmern als Spaziergang deklariert wurde, aufmerksam. Die Versammlung war zuvor nicht bei der Kreisverwaltungsbehörde angezeigt worden.

Insbesondere um dem Infektionsschutz Rechnung zu tragen, wurden durch die Polizei Auflagen erlassen. Im Verlauf der Demo mussten die Teilnehmer wiederholt durch Polizeikräfte aufgefordert werden, die gebotenen Abstände einzuhalten und eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen.

Nach etwa einer Stunde wurde die Versammlung beendet.

Bei mehreren Teilnehmern, die sich nicht an die Auflagen gehalten hatten, wurden die Personalien festgestellt. Auf sie kommt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige zu.


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