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Die Namen zum Gruppenfoto von links nach rechts sind: Dominik Leistner, Martin Beck, Doris Scherer-Beck, Egon Amrhein, Roswitha Gessner, Heribert Gessner, Edeltraud Amrhein, Sonja Pfister, Diana Ruppert, Anja Ritter, Gerald Krug, Hiltrud Reuß und Carolin Wahler Fotos: Diana Ruppert (Polizei)

Erstes Fahrtraining für Pedelec-Begeisterte aus Stadt und Landkreis Schweinfurt


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NIEDERWERRN – Unter dem Leitspruch „Sicher unterwegs mit dem Pedelec“ fand am Vormittag des 05.09.2020 auf dem Gelände des Kreisbauhofs Schweinfurt in Niederwerrn ein Übungskurs für das Fahren mit elektrounterstützten Fahrrädern statt.

Die von Stadt und Landkreis Schweinfurt kostenlos angebotene Schulung wurde in Kooperation mit der Polizeiinspektion Schweinfurt und der Verkehrswacht Schweinfurt e. V. erarbeitet und durchgeführt. Nachdem frühere Termine des Jahres aufgrund der Corona-Krise entfallen mussten, handelte es sich um die erste Veranstaltung dieser Art.


AOK - Keine Kompromisse

Die insgesamt zehn Teilnehmer gemischten Alters wurden zunächst von Landrat, Herrn Florian Töpper, begrüßt und auf dem Gelände des Kreisbauhofes willkommen geheißen. Gerade auch angesichts des gesundheitsfördernden und umweltschonenden Aspekts der Nutzung von Pedelec und Fahrrad werde die steigende Beliebtheit des Pedelecs sehr positiv gesehen. Ein entsprechendes Anliegen der Straßenbaubehörden sei es deshalb selbstverständlich auch durch angepasste Infrastruktur möglichst flächendeckend sichere Radverkehrswege zu bieten.


Das Thema bauliche Gegebenheiten für den Radverkehr nahm auch Herr Adi Schön, 1. Vorsitzender der Verkehrswacht Schweinfurt e. V., nach seinem Grußwort noch einmal auf. Er machte die Teilnehmer auf das sog. „Fahrradforum“ der Stadt Schweinfurt aufmerksam. Vertreter der Stadt, anderer Behörden und verschiedene Vereine bringen sich auf diesem Wege gemeinschaftlich in neue Radweg-Planungen ein. Anliegen und Anregungen der Kursteilnehmer in diese Richtung könnten gerne an die Verkehrswacht gerichtet und somit schließlich über Herrn Schön in das städtische Gremium eingebracht werden.

Die anschließende Durchführung des Pedelec-Kurses übernahmen drei Verkehrserzieher/-innen der Polizeiinspektion Schweinfurt, PHMin Diana Ruppert, PHMin Carolin Wahler und PHM Dominik Leistner.

Im ersten theoretischen Part des Kurses erfuhren die Teilnehmer, dass die steigende Beliebtheit des Fortbewegungsmittels Pedelec leider auch mit steigenden Unfallzahlen mit Pedelec-Beteiligung einhergehe. Insbesondere auf die häufigsten Unfallursachen wurde eingehend eingegangen. Diese seien relativ ausgewogen auf Fehler der Pedelec-Fahrer und genauso auf Fehler des/der weiteren Beteiligten zurückzuführen. Nicht selten liegen auch Verkehrsunfälle vor, bei denen beiden Beteiligten ein verkehrsrechtliches Fehlverhalten vorgehalten werden müsse.

Eine häufige Unfallursache von Kraftfahrzeugführern läge beim Abbiegen nach rechts, wobei der in gleicher Richtung jedoch geradeaus Pedelec Fahrende ‘übersehen‘ werde. Pedelec Fahrende würden oftmals linksseitige Radwege befahren, welche für diese Fahrrichtung nicht freigegeben sind. Auch seien sie zum Teil nicht ausreichend achtsam beim Wechsel vom Radweg auf die Fahrbahn, wenn der Radweg endet. Nicht wenige Unfälle mit Pedelec ließen sich auch auf unzureichende Fahrfertigkeiten zurückführen.

Für die Kursteilnehmer ergaben sich drei große Bereiche, an denen zur Unfallverhütung angesetzt werden kann. Absolut wichtig für Pedelec Fahrende (genauso für Fahrradfahrer und Fußgänger) ist eine gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Hier ist selbstverständlich auf ein verkehrssicheres Fahrzeug mit sämtlichen vorgeschrieben Reflektoren zu achten. Doch nicht zuletzt sollte sich auch der Fahrende selbst besonders sichtbar machen durch Kleidung in hellen und auffallenden Farben bzw. im besten Fall mit reflektierender Warnweste. Davon unbenommen bleibt der gute Rat auch darüber hinaus stets mit etwaigem ‘Übersehen-werden‘ oder anderem Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer zu rechnen. Zur Unfallvorbeugung unabdingbar sind gleichermaßen natürlich auch die Verkehrsregeln, gerade auch speziell zum Radverkehr, zu kennen und sich entsprechend verkehrsgerecht zu verhalten.

An den dritten Bereich zur Unfallverhütung knüpfte dann insbesondere der Praxispart des Kurses an. Hier ging es um die persönlichen Fahrfertigkeiten und um die Koordination auf dem Pedelec. Auf dem Bauhofgelände waren verschiedene Übungsstationen aufgebaut, an denen die Teilnehmer schließlich ihre Fahrsicherheit gezielt trainieren konnten.

Besonders gewinnbringend für den ‘Ernstfall‘ war das Üben einer ‘Gefahrenbremsung‘. In mehreren Durchgängen wurden die Teilnehmer unter steigender Fahrgeschwindigkeit an einen optimal durchgeführten Bremsvorgang herangeführt. Wer dies im sog. ‘Schonraum‘ also ab vom tatsächlichen Straßenverkehr unter mehrfacher Wiederholungen einübt, hat eine weitaus größere Chance dies in einer Gefahrensituation nahezu automatisiert abzurufen.

Weitere Übungsstationen (Slalom, Langsamfahrt, einhändiges Kreisfahren, etc.) zielten besonders auf den Gleichgewichtssinn des Pedelec Fahrenden und damit auf eine sichere Fahrzeugbeherrschung in verschiedensten Verkehrssituationen ab.

Als ‘klassische Fahrschulübung‘ stand aber genauso der Vorgang des Linksabbiegens auf dem Programm.

Damit die Teilnehmer die Kursinhalte zum Thema Sichtbarkeit direkt in die Tat umsetzen konnten, wurden im Zuge der Verabschiedung von der Verkehrswacht neongelbe Radfahrwesten und Armbänder verteilt.

Die Namen zum Gruppenfoto von links nach rechts sind: Dominik Leistner, Martin Beck, Doris Scherer-Beck, Egon Amrhein, Roswitha Gessner, Heribert Gessner, Edeltraud Amrhein, Sonja Pfister, Diana Ruppert, Anja Ritter, Gerald Krug, Hiltrud Reuß und Carolin Wahler
Fotos: Diana Ruppert (Polizei)

Die Namen zum Gruppenfoto von links nach rechts sind: Dominik Leistner, Martin Beck, Doris Scherer-Beck, Egon Amrhein, Roswitha Gessner, Heribert Gessner, Edeltraud Amrhein, Sonja Pfister, Diana Ruppert, Anja Ritter, Gerald Krug, Hiltrud Reuß und Carolin Wahler
Fotos: Diana Ruppert (Polizei)


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