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Fahrt unter Drogeneinfluss – und der Rumäne hatte auch noch vier Landsleute aus verschiedenen Haushalten bei sich im Wagen


Pressebeck

WERNECK – Eine Streife der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck stellte bei einem 26-jährigen Pkw-Fahrer drogentypische Auffälligkeiten fest. Der Mann aus Rumänien wurde mit seinem VW-Golf am Mittwochnachmittag auf der A 70 bei Werneck kontrolliert. Nach positiven Schnelltest wurde die Weiterfahrt unterbunden. Blutentnahme und Anzeige folgten auf der Dienststelle.

Der Fahrer war mit vier weiteren Rumänen aus verschiedenen Haushalten ohne triftigen Grund unterwegs. Sie müssen nun noch mit einer Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz rechnen.


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Gefälschter Führerschein


WERNECK – Einen gefälschten polnischen Führerschein zeigte ein 20-jähriger Paketfahrer am Mittwochnachmittag bei einer Kontrolle auf der A 7 bei Werneck den Beamten der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck. Die Beamten der Fahndungsgruppe erkannten bei der Überprüfung, dass es sich um eine Totalfälschung handelte. Der im Landkreis Würzburg lebende Rumäne wird nun wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Die Weiterfahrt mit seinem Kleintransporter wurde unterbunden.

135 Verwarnungen und 9 Anzeigen

SAAL AN DER SAALE – 135 Verwarnungen und 9 Anzeigen war die Bilanz einer Geschwindigkeitsmessung der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck am Mittwochvormittag in Saal a. d. Saale.

Gemessen wurde in der Hauptstraße Richtung Bad Neustadt bei erlaubten 30 km/h. Eine Pkw-Fahrerin war hartnäckig. Sie schaffte es innerhalb von 50 Minuten dreimal geblitzt zu werden. Der schnellste Pkw-Fahrer wurde mit 62 km/h gemessen.

Mehrere Tausend Euro Schaden – die Polizei warnt vor Phishing E-Mails und Betrügereien beim Online Banking

HAIBACH – Am Samstagnachmittag veranlasste ein vorgetäuschter Anruf der Hausbank einen Rentner aus Haibach zur Durchführung einer Überweisung via Online Banking. Das auf diesem Weg angewiesene Geld wurde von unbekannten Tätern auf ein litauisches Konto umgeleitet und dem Geschädigten entstand ein Vermögensschaden von mehreren tausend Euro.

Am Samstag, gegen 16.00 Uhr, erhielt der Mann aus dem Landkreis Aschaffenburg einen fingierten Anruf vom Anschluss seiner Hausbank. Unter einem Vorwand wurde er dazu gebracht, mittels Eingabe eines TAN-Codes eine Überweisung durchzuführen. Im Nachhinein stellte der Geschädigte fest, dass der Überweisungsbetrag, entgegen der zuvor durch ihn getätigten Eingabe, auf ein litauisches Konto geleitet wurde. Er erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei.

In der Regel geht dieser Betrugsmasche eine sogenannte Phishing E-Mail voraus. Diese E-Mail enthält zumeist einen Bezug in der Betreffzeile, der das Interesse des Empfängers wecken soll. In manchen Fällen scheint die Nachricht auch von einem bekannten Absender zu stammen. Öffnet der Adressat die verknüpfte Anlage, so ermöglicht er den Tätern vollen Einblick in seinen E-Mail Verkehr und alle Daten und Dokumente, die er über das Endgerät, mit dem er den Anhang geöffnet hat, abruft.

Im geschilderten Fall konnte der Geschädigte offenbar auf diese Weise auf eine vorgetäuschte Seite seiner Hausbank gelotst werden, während die Betrüger im Hintergrund eine Überweisung über den tatsächlichen Online Banking Account durchführten. Der Zugang zum Rechner des Geschädigten wurde genutzt, um den TAN-Code auszuspähen und auf diese Weise die Transaktion zu legitimieren.

Derzeit stellt die Polizei Unterfranken ein erhöhtes Aufkommen ähnlich gelagerter Fälle fest. Die Vorgehensweise bei derartigen Betrügereien variiert. In manchen Fällen wird durch vermeintliche Bankmitarbeiter telefonisch um Übermittlung von TAN-Codes gebeten. Aber nicht immer erfolgt ein vorgetäuschter Anruf der Hausbank. Auch ein eigeninitiatives Umleiten von Überweisungen über den zuvor erlangten Zugriff auf die genutzten Endgeräte und mittels gefälschter Internetseiten ist möglich. Im Ergebnis steht in der großen Mehrzahl der Fälle ein nicht unerheblicher Vermögensschaden für die Opfer.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat im vorliegenden Fall die Ermittlungen übernommen und warnt vor derartigen Betrugsmaschen.

Das Polizeipräsidium Unterfranken rät:

· Überprüfen Sie bei E-Mails immer den Absender, bevor sie einen Anhang öffnen.

· Bei Zweifeln an den Angaben oder der Identität von vermeintlichen Bankmitarbeitern, tätigen sie zunächst einen Rückruf unter der ihnen bekannten Telefonnummer ihres Geldinstituts.

· Überprüfen Sie die übermittelten Angaben zur Transaktion der durch Sie generierten TAN-Codes vor der Eingabe in das Überweisungsformular.

· Achten Sie auf die genaue Bezeichnung in der Adresszeile der Homepage Ihrer Bank.

· Übermitteln sie niemals TAN-Codes an andere Personen.

· Wenden Sie sich im Verdachtsfall an Ihre Polizei.



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