18. 11. 2017
Foto Pixabay / spoba

Fahrzeug wird schon zum dritten Mal beschädigt, Paketdienstfahrer übersah einen Verkehrskreisel



SCHWEINFURT – Das dritte Mal war jetzt genug, nun entschloss sich ein Autobesitzer deswegen Anzeige bei der Polizei wegen Sachbeschädigung an seinem Fahrzeug zu erstatten. Sein Fahrzeug wurde nun schon zum dritten Mal beschädigt.

Nach den Aussagen des Eigentümers einer schwarzen Mercedes-A-Klasse wurde sein Fahrzeug höchstwahrscheinlich in der Nacht zu diesem Sonntag von einem Unbekannten mit einem spitzen Gegenstand verkratzt. Den vorderen rechten Kotflügel ziert nun ein längerer und tiefer Lackkratzer.

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Bei der Anzeigenaufnahme gab das Opfer weiter an, dass dies jetzt nun schon das dritte Mal war, dass sich der vermutlich selbe Täter an seinem Pkw vergangen hat. Bereits in der ersten Aprilwoche ist in die rechte Fondtüre ein Kratzer gemacht worden. Das zweite Mal wurde in der ersten Augustwoche in dieselbe Tür nochmals ein zirka 50 Zentimeter langer Kratzer gezogen.

Der Mercedesfahrer hat keinerlei Erkenntnisse, wer da einen „Brass“ auf ihn haben könnte.
Bei allen drei Taten parkte das Fahrzeug immer im Nahbereich der Stresemannstraße 19.
Der Gesamtschaden beläuft sich mittlerweile schon auf zirka 3500 Euro.

In der Nacht zum Montag war ein „böses Bube“ in den Kellerräumlichkeiten des Mehrfamilienhauses Deutschhöfer Straße 12 unterwegs. Mit einem gestohlenen Fahrrad machte er sich später aus dem Staub. Am Sonntag um 19 Uhr war der Drahtesel noch da, am Montag um 10 Uhr fehlte er.

In diesem Zeitraum ist der Täter auf unbekannte Weise in das Haus gelangt und hat das Vorhängeschloss eines Kellerabteils aufgezwickt. Mit dem darin befindlichen schwarzen Herrenmountainbike im Zeitwert von geschätzten 500 Euro machte er sich anschließend unerkannt davon.

In den frühen Morgenstunden des Montags wurde in der Niederwerrner Straße 48 die Schaufensterscheibe des dortigen Geschäfts mutwillig beschädigt. Der Ladenbesitzer schätzte den Schaden auf mindestens 1000 Euro.

Gegen 2 Uhr kam der junge Mann zufällig an seinem Laden vorbei, wobei dort noch alles in Ordnung war. Als er rund drei Stunden später nach Hause kam, fand er die große Schaufensterscheibe stark beschädigt vor. Bei der späteren Sachverhaltsaufnahme ist festgestellt worden, dass jemand mit einem Pflasterstein versucht hatte, die Scheibe einzuwerfen. Diese hielt zwar stand, wurde durch den Wurf jedoch stark beschädigt. Weiterhin befindet sich im oberen Teil der Verglasung noch eine separate, schmale Scheibe. Diese wurde durch einen weiteren Steinwurf komplett beschädigt.

Ob es sich hier „lediglich“ um eine Sachbeschädigung handelt, oder versucht worden ist, in das Geschäft einzudringen, kann beim derzeitigen Ermittlungsstand nicht zweifelsfrei gesagt werden.

Bereits in der vergangenen Woche, entweder im Verlauf des Donnerstags oder des Freitags, hat sich am „Kiliansberg 15“ eine Unfallflucht zugetragen. Dabei ist von dem noch unbekannten Verursacher und seinem ebenfalls noch unbekannten Auto ein Schaden von rund 800 Euro verursacht worden.

Jeweils zwischen 6 und 14.30 Uhr parkte dort an den beiden genannten Tagen ein weißer Seat Ibiza.
Der Seat wurde von einem vorbeifahrenden Auto angefahren, so dass der hintere linke Radausschnitt und der hintere linke Kotflügel leicht eingedellt und verkratzt sind.

Während der Urlaubsabwesenheit des Besitzers haben Unbekannte einen auf dessen Grundstück stehenden Wohnwagen mutwillig beschädigt. Der Anzeigeerstatter geht von einem Schaden von rund 100 Euro aus. Der Abstellort des Wohnwagens lautet auf die Anschrift „Dürre Wiese 6“ in Hesselbach.

Im Zeitraum zwischen dem 8. und dem 16. Oktober haben der oder die Täter das linke Seitenfenster und ein Fenster auf der Stirnseite des Wohnwagens eingeschlagen.

Am Samstag um 22.30 Uhr war eine Kia Carnival Führerin auf der Bundesstraße 303 zwischen Kreuzthal und Abersfeld unterwegs. Im Bereich der Unterführung zum Rednershof kam es zu einer Kollision mit einem Feldhasen. Das Tier war danach in der Dunkelheit nicht mehr auffindbar. Der Blechschaden wird auf 1000 Euro geschätzt.

Der derzeit in den Morgenstunden herrschende starke Nebel wurde einem Paketdienstfahrer am Montagmorgen zum Verhängnis. Vermutlich wegen den Sichtverhältnissen nicht angepasster Geschwindigkeit nahm er einen Verkehrskreisel zu spät wahr und fuhr auf diesen auf.

Gegen 7.20 Uhr war der 45-Jährige mit dem Fahrzeug eines bekannten Zustelldienstes auf der Staatsstraße 2270 bei Bergrheinfeld unterwegs. Als „urplötzlich“ im dichten Nebel der Verkehrskreisel in Richtung Schnackenwerth vor ihm auftauchte, war es zu spät für die vorgeschriebene „Rechtslenkung“ und die Geradeausfahrt endete nach einer Vollbremsung beinahe mittig auf dem Kreisel.

Der jetzt nicht mehr fahrbereite Kleintransporter musste von einem Abschleppdienst heruntergezogen, aufgeladen und von der Unfallstelle weggebracht werden.
Der Gesamtschaden an dem Fahrzeug und der Verkehrseinrichtung wird auf 4500 Euro geschätzt.

Auf Höhe der Kreuzstraße 7 in Bergrheinfeld hat sich am Montag eine Unfallflucht abgespielt. Dabei ist ein Schaden von rund 750 Euro verursacht und von dem bis dato unbekannten Verursacher zurückgelassen worden.

Zwischen 11.30 und 13.15 Uhr befuhr der Täter mit seinem ebenfalls noch unbekannten Fahrzeug die Kreuzstraße und stieß dabei gegen den ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestellten weißen Hyundai i10.

Am Hyundai wurden bei der Unfallaufnahme ein abgerissener linker Außenspiegel, Kratzer im Lack auf Höhe der A-Säule und weitere Kratzer linksseitig auf der Motorhaube festgestellt.

Vermutlich war der Unfallflüchtige entgegen der Fahrtrichtung des geparkten Hyundai unterwegs gewesen.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

Deutlich überladen war ein polnischer Kleintransporter am Montagmorgen auf der A 70 bei Werneck. Der Transporter war Richtung Würzburg unterwegs, als er einer Streife der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck auffiel. Der mit Stückgut beladene 3,5-Tonner brachte 5620 kg auf die Waage. Der 26-jährige Berufskraftfahrer führte auch keinerlei Aufzeichnungen über seine Lenk- und Ruhezeiten. Während der Anzeigenaufnahme zeigte der Fahrer drogentypische Auffälligkeiten. Nach einem positiven Drogenschnelltest wurde auf der nahen Dienstelle eine Blutentnahme durchgeführt.

Bei einem 35-jähriger Rumänen zeigten sich am Montagmorgen noch Nachwirkungen vom Wochenende. Er war auf der A 7 Richtung Süden mit 0,52 mg/l Atemalkohol (1,04 Promille) unterwegs. Er musste mit seinem Kleintransporter nach der Kontrolle und Anzeige durch die Verkehrspolizei eine Pause einlegen.

Auch bei einem slowenischen Pkw-Fahrer zeigten sich am Montagmorgen Auffälligkeiten bei der Kontrolle. Der 23-Jährige wurde auf der A 7 Richtung Norden kontrolliert. Nach positiven Drogenschnelltest und Blutentnahme musste er eine Pause von 24 Stunden einlegen.

Am Samstag, gegen 09:30 Uhr, ereignete sich auf der B 286 Richtung Gerolzhofen bei Schwebheim ein Verkehrsunfall. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.

Insbesondere wird der Fahrer eines älteren roten Omnibusses gebeten sich als Zeuge zu melden. Hinweise bitte an die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck, Tel. 09722-9444-0.







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