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Foto: Bundespolizei

Festnahme nach sexuellem Übergriff und nach Angriff mit Metallrohr – beide Tatverdächtige in Untersuchungshaft


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HOFHEIM – Nachdem ein 23-Jähriger eine 16-Jährige in einer Diskothek sexuell belästigt haben soll, hat die Polizei den Mann am frühen Donnerstagmorgen festgenommen. Der Tatverdächtige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Er befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Die Polizeiinspektion Haßfurt und die Staatsanwaltschaft Bamberg ermitteln nun in enger Absprache zu dem Vorfall.

Der 23-jährige Mann soll in der Nacht vom 15.06.2022 auf den 16.06.2022 in dem Tanzlokal in der Rügheimer Straße gegenüber der jungen Frau sexuell übergriffig geworden sein, indem er sie unter anderem im Intimbereich angefasst haben soll. Das Tatgeschehen soll sich hauptsächlich auf der Tanzfläche abgespielt haben. Andere Gäste der Diskothek kamen der 16-Jährigen schließlich zu Hilfe, sodass sich diese dem Übergriff entziehen konnte.


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Der Tatverdächtige wurde in der Folge von Sicherheitspersonal der Lokalität bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die Beamten der Polizei Schweinfurt, die zur Unterstützung der Polizei Haßfurt in den Einsatz eingebunden waren, nahmen den Mann vorläufig fest und verbrachten ihn in die Haftzelle der Polizeiinspektion nach Haßfurt.


Die Staatsanwaltschaft Bamberg ordnete am Freitag die Vorführung des 23-Jährigen, der über keinen festen Wohnsitz verfügt, bei dem zuständigen Amtsgericht an. Der dortige Ermittlungsrichter folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Tatverdächtigen wegen sexuellen Übergriffs. Der Mann wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Die weiteren Ermittlungen zum genauen Tathergang werden von den Ermittlern der Polizei Haßfurt in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Bamberg geführt.

Die Polizei bittet weitere Zeugen des Vorfalls, insbesondere Zeugens des Geschehens auf der Tanzfläche, sich unter Tel. 09521 / 9270 bei der Polizeiinspektion Haßfurt zu melden.

Angriff mit Metallrohr – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

GROSSLANGHEIM – In der Nacht zum Freitag der letzten Woche soll ein 18-Jähriger aus bislang unbekannten Gründen mit einem Metallrohr auf vier Personen eingeschlagen haben. Die Geschädigten trugen glücklicherweise nur leichte Verletzungen davon.Der Ermittlungsrichter ist dem Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg gefolgt und hat gegen den Mann einen Untersuchungshaftbefehl erlassen.

Gegen 23:15 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale Mitteilungen über Polizeinotruf ein, dass ein Mann in der Hauptstraße mit einem Metallrohr auf mehrere Personen einschlagen soll. Als sich ein 46 Jahre alter Geschädigter gegen die Schläge zur Wehr setzte, unterstützte zudem ein 30-jähriger Bekannter den 18-jährigen Aggressor kurzzeitig. Weitere vor Ort befindliche Personen bekamen es mit der Angst zu tun und versteckten sich vor dem Mann mit dem Metallrohr.

Mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Kitzingen, Würzburg-Land, Würzburg-Stadt und der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried waren nach Eingang der Notrufe schnell vor Ort. Die zwei dringend Tatverdächtigen, welche sich nach der Tatausführung in ihrem nahegelegenen Wohnanwesen versteckt hatten, konnte durch die Einsatzkräfte schließlich im Wohnanwesen festgenommen werden. Das mutmaßliche Tatwerkzeug stellten die Beamten sicher.

Durch die tätlichen Angriffe verletzten sich vier Personen im Alter zwischen 26 und 62 Jahren leicht, sodass eine medizinische Versorgung vor Ort erforderlich war. Da die beiden Tatverdächtigen deutlich alkoholisiert waren, ordnete die Staatsanwaltschaft Würzburg jeweils eine Blutentnahme an. Der 30-Jährige wurde nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Der 18-jährige Hauptaggressor blieb zunächst in Polizeigewahrsam. Wegen des dringenden Tatverdachts der gefährlichen Körperverletzung ordnete die Staatsanwaltschaft Würzburg seine Vorführung beim Ermittlungsrichter an, der einen Untersuchungshaftbefehl erließ. Er befindet sich seit Freitag in einer Justizvollzugsanstalt.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen, die von der Polizeiinspektion Kitzingen in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg durchgeführt werden.

Weitere Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise zu den Hintergründen der Angriffe geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 09321/1410 bei der Polizeiinspektion Kitzingen zu melden.

 


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