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Fliegerbomben-Fund: Rund 2000 Anwohner mussten in Würzburg die Häuser verlassen


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WÜRZBURG – Aufgrund des Fundes einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in der Zellerau (unweit der Feuerwehrschule in der Weißenburgstraße) wurden am Freitag aus Sicherheitsgründen während der Entschärfung unten stehende Straßenzüge geräumt.

Die Anwohner wurden gebeten, ab sofort selbstständig ihre Wohnungen und den Sicherheitsradius zu verlassen und ihre Haustiere mitzunehmen. Es wurden Sammelorte außerhalb des Sicherheitsradius eingerichtet. Dort konnten sich diejenigen versammeln, die keine andere private Anlaufstelle haben.


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Folgende Straßen wurden geräumt:

Mainufer, Rad- und Fußweg gesperrt
Mainaustraße von Franz-Horn-Straße bis einschließlich Kloster Himmelspforten
Weißenburgstraße von Mainaustraße bis Einmündung Benzstraße
Moscheeweg komplett
Diesel-, Benz-, Daimlerstraße in Teilen (siehe Kartenausschnitt)
Max-Planck-Straße komplett
Dr.-Maria-Probst-Straße komplett
Erster, Zweiter und Vierter Siedlungsweg komplett
Ludwig-Weis-Straße Abschnitt Franz-Horn-Straße bis Max-Planck-Straße
Schorkstraße Abschnitt Frankfurter Straße bis Brunostraße
Frankfurter Straße zwischen Neidertstraße und Rewe-Parkplatz


Die Sammelpunkte waren Deutschhaus-Gymnasium (Zeller Straße 41) und Waltherschule (Winterhäuser Straße 1, Heidingsfeld). Die Entschärfung dauerte bis Mitternacht, es war nur das Nötigste mitzunehmen, eventuell Medikamente, Smartphone. Die Sammelpunkte waren für die etwa 2.000 betroffenen Bewohner ausgelegt.

Ergänzung ab Freitagabend, 22:00 Uhr

Räumung läuft an

Aufgrund des Bombenfundes auf dem Gelände der staatlichen Feuerwehrschule ist die Räumung bereits angelaufen. Zwischenzeitlich stehen auch Busse der WSB zur Verfügung, um die Anwohner in die Sammelorte zu bringen.

Die Busse fahren Haltepunkte an folgenden Kreuzungen an:
– Max-Planck-Straße / Dr.Maria-Probst-Straße
– Frankfurter Straße /Schorkstraße
– Weißenburgstraße /Hartmannstraße
– Daimler- / Dieselstraße.

Achtung:
Die über Katwarn vermeldeten Bushaltestellen sind nicht mehr aktuell, sondern nur die oben genannten.

Hier noch einmal die gesperrten Straßen mit Hausnummern:

Mainufer, Rad- und Fußweg gesperrt
Mainaustraße 38-50
Daimlerstraße
Dieselstraße ab Nr. 8
Benzstraße ab Nr. 5
Moscheeweg
Friedrichstraße ab Nr. 29
Erster Siedlungsweg
Zweiter Siedlungsweg
Vierter Siedlungsweg
Dr. Maria Probst Straße
Weißenburgstraße ab Nr. 63a
Ludwig-Weis-Straße
Franz Horn Straße
Frankfurter Straße 59-78
Pfarrer Paul Nützel Straße
DJK Sportzentrum

An den Sammelpunkten gibt es Verpflegung, die Evakuierung unterstützen die folgenden Rettungsdienste: Johanniter, Malteser, Bayerisches Rotes Kreuz.
Personen, die Hilfe benötigen, um ihre Wohnung zu verlassen, melden sich dringend unter Tel. 09 31/ 30 90 66 00 .

Ergänzung von 23:10 Uhr

Evakuierung schreitet voran – Entschärfungskommando bringt sich in Stellung

Die Evakuierung schreitet zügig voran. 250 Einsatzkräfte helfen in der Zellerau und an den Versorgungsstellen. Die Busse fahren weiterhin Haltepunkte an folgenden Kreuzungen an:

– Max-Planck-Straße / Dr.Maria-Probst-Straße
– Frankfurter Straße /Schorkstraße
– Weißenburgstraße /Hartmannstraße
– Daimler- / Moscheeweg (nicht Dieselstraße – dies wurde angepasst).

Wer noch Hilfe beim Verlassen der Wohnung und dem Erreichen der Sammelpunkte braucht, meldet sich für einen Transport unter 0931 / 30906600.

Die Experten für die Entschärfung sind in Stellung und warten auf die vollständige Evakuierung des Sicherheitsbereichs.

Man ist weiterhin guter Dinge, dass gegen 0/1 Uhr die Fliegerbombe bereits ihren Schrecken verloren haben könnte, weil die Bevölkerung bei der Räumung sehr gut mithilft. Im Lagezentrum in der Bereitschaftspolizei verschaffte sich am Abend auch Oberbürgermeister Christian Schuchardt einen Überblick. Er dankte den Einsatzkräften und stattete im Anschluss den Wartenden im Deutschhaus-Gymnasium einen Besuch ab.

Ergänzung 01:30 Uhr:

Evakuierung ist abgeschlossen:
Nun folgt die Entschärfung

Die Entschärfung der Bombe beginnt. Rund 2000 ZellerauerInnen waren aufgefordert aufgrund eines Fliegerbombenfunds in der Weißenburgstraße ihre Wohnungen in den Abendstunden zu verlassen. Zahlreiche Krankentransporte mussten vorgenommen werden. Dieser Kraftakt ist nun vollzogen. 250 Einsatzkräfte organisierten die Räumung. Nun ist der notwendige Sicherheitsabstand von rund 300 Metern gewährleistet, damit der Kampfmittelräumdienst die Entschärfung starten kann. Nun heißt es noch die Entwarnung abzuwarten – auch im Deutschhaus-Gymnasium und in der Waltherschule, wo sich ein Teil der Evakuierten einfand und von Rettungsdiensten mit einem Snack oder auch Liegen versorgt wurde.



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