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Maßkrugwerfen auf dem Volksfest endete in der Klinik, Taxifahrt mit vier Angetrunkenen durch den Schreckschussrevolver der Fahrerin…


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SCHWEINFURT – Am Donnerstagabend kam es auf dem Volksfest zu einer Auseinandersetzung zweier Betrunkener, bei dem ein Maßkrug eine nicht unerhebliche Rolle spielte. Beide Beteiligte landeten nach der Auseinandersetzung im Krankenhaus.

Die genaue Klärung des Sachverhaltes bedarf jedoch zunächst einmal der Nüchternheit der beiden Männer. Fest steht zurzeit nur, dass nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung ein 23-Jähriger, der mit 2,5 Promille deutlichst betrunken war, einen Maßkrug gegen seinen 22-jährigen Kontrahenten warf, der mit 0,84 Promille auch nicht mehr ganz nüchtern war. In der Folge der Auseinandersetzung wurde auch noch ein Kühlwagen nicht unerheblich beschädigt.


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Das Ende der Geschichte war, dass der „Maßkrugwerfer“ wegen Schnittverletzungen an einer Hand und der „Maßkrugempfänger“ wegen einer leichten Kopfverletzung in eine Schweinfurter Klinik gebracht werden mussten. Ein Ermittlungsverfahren gegen den Älteren, wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung, wird eingeleitet.


Zu einem anderen Fall: Eine während der Fahrt von ihren betrunkenen Fahrgästen heftig verbal angegangene 40-jährige Taxifahrerin aus Würzburg hat am Freitag kurz nach Mitternacht beinahe sprichwörtlich über das Ziel hinausgeschossen und ihre vier männlichen Fahrgäste mit einem geladenen Schreckschussrevolver bedroht.

Im Rahmen der nachfolgenden Sachbearbeitung wurde ihr die Waffe abgenommen und sie musste sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Weitere Ermittlungen und dementsprechende Anzeigen werden folgen.

Die „Geschädigten“ werden dann noch im nüchternen Zustand zu dem Vorfall einvernommen. Gegen 0.30 Uhr war die Frau mit ihren vier Fahrgästen in der Dittelbrunner Hauptstraße unterwegs. Ihre Fahrgäste, alles Schweinfurter im Alter von 20 – 22 Jahren, wollten in die Stadt gebracht werden. Während der Fahrt stießen die vier Jungen Männer, die zum Teil recht heftig dem Alkohol zugesprochen hatten, angeblich ziemlich derbe Beleidigungen gegenüber der Fahrerin aus. Irgendwann wurde es ihr dann zu bunt, sie hielt an und verwies die Männer aus dem Taxi. Dabei soll sie dann auch heftig „zurückbeleidigt“ haben. Dem aber noch nicht genug, nun beugte sie sich ins Fahrzeug zurück, holte aus ihrer Handtasche einen Schreckschussrevolver und bedrohte die Fahrgäste mit den Worten „Ich knall euch ab“. Anschließend stieg sie wieder ihr Taxi ein und fuhr davon.

Nachdem die „Geschädigten“ den Sachverhalt per Telefon bei der Polizei mitgeteilt hatten, wurde die Beschuldigte kurz darauf mit ihrem Mercedes gestellt und ihr die geladene Waffe samt dazugehöriger Munition abgenommen. Eine Erlaubnis zum Führen der Waffe konnte sie nämlich nicht vorzeigen. Sie war absolut nüchtern und wurde nach den erforderlichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Archivfoto: www.volkswagen.de


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