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Mit 179 und 182 Sachen über die Bundesstraße, zwei Brandunfälle, Trunkenheitsfahrt mit 2,80 Promille


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SCHWEINFURT – Leichte Brandverletzungen erlitt ein 14-Jähriger, nachdem er am Sonntagnachmittag vergessen hatte, den Elektroherd auszuschalten und ein darauf stehender Topf Feuer fing. Nach einer Behandlung durch den Rettungsdienst wurde er in die Obhut seiner Mutter übergeben.

Kurz nach 16 Uhr bereitete sich der Schüler in einer Wohnung in der Hermann-Barthel-Straße auf dem Elektroherd seine Speise. Anschließend wechselte er die Räumlichkeiten und vergaß dabei jedoch, die Herdplatte auszuschalten. Dadurch kam es wenig später zu einem „Fettbrand“. Durch die Flammen wurden die Dunstabzugshaube, der Herd und der daneben stehende Kühlschrank in Mitleidenschaft gezogen.

Ganz zu schweigen von dem Rußschaden in der Küche. Der 14-Jährige bemerkte kurz darauf das Malheur und konnte zusammen mit einem Nachbarn den Brand löschen. Beim Umstellen des brennenden Topfes zog sich der Junge diverse Brandblasen an den Fingern zu und erlitt auch eine leichte Rauchgasvergiftung. Eine Behandlung in einem Krankenhaus war jedoch nicht vonnöten.


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Die hinzugerufene Feuerwehr kümmerte sich später um ein gutes Durchlüften der Wohnung. Der Sachschaden beläuft sich im niederen vierstelligen Bereich.





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Durch einen Rauchmelder aufgeweckt wurde am frühen Montagmorgen ein Wohnungsbesitzer in der Straße „Am Vogelschuß“. Dadurch konnte er einen Kleinbrand in seiner Wohnung löschen und somit Schlimmeres verhindern. In der Wohnung entstand nur ein geringer Sachschaden. Vorsorglich ließ sich der Endzwanziger später von einem Familienangehörigen in ein Krankenhaus fahren, da er Rauch eingeatmet hat.

Gegen 3.20 Uhr wachte der junge Mann durch den „Alarm schlagenden Rauchmelder“ auf. In einem Nebenzimmer hatte sich ersten Erkenntnissen zur Folge eine Modellbatterie aus bisher ungeklärten Gründen entzündet, wobei eine starke Rauchentwicklung entstanden ist. Der Mann konnte den Brand danach selbst löschen. Durch das Feuer wurde eine Kommode und der Holzboden drumherum leicht in Mitleidenschaft gezogen.

Vor der Adresse „Sachskolonie 10“ hat sich zwischen Samstagabend und Sonntagvormittag eine Unfallflucht zugetragen. Vom Verursacher und seinem Fahrzeug ist bis dato noch nichts bekannt. Die Schadensschätzung beläuft sich auf mehrere einhundert Euro.

Gegen 20 Uhr stellte der Halter eines goldfarbenen Renault Clio das Fahrzeug vor dem Haus ab. Bei der Rückkehr zum Clio am darauffolgenden Sonntag um 10 Uhr wies der einen frischen Unfallschaden auf. Der Kotflügel an der linken hinteren Seite war leicht eingedellt und verkratzt.

Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr ermittelt die Polizei seit dem frühen Montagmorgen gegen einen 36-Jährigen.

Bei einer Kontrolle auf der Hahnenhügelbrücke um 2.40 Uhr stellten die Beamten eine deutliche Alkoholbeeinflussung bei dem Toyota Verso Lenker fest. Weiterhin hatte der Fahrzeuglenker nach einer vorausgegangenen gerichtlichen Entziehung seiner Fahrerlaubnis aus dem Jahr 2016 diese in der Zwischenzeit auch nicht mehr wiedererlangt.

Die gemessene Alkoholkonzentration bei einem Handalkomattest ergab bei dem Beschuldigten einen umgerechneten Wert von genau 2,80 Promille.

Nach dem Abstellen des Autos in der Uferstraße und der vorübergehenden Konfiszierung des Fahrzeugschlüssels wurde der Beschuldigte auf die Wache transportiert, wo ein Arzt eine Blutentnahme durchführte. Danach erfolgte die Entlassung des Probanden.

Gegen zwei 13- und einen 15-Jährigen ermittelt die Schweinfurter Polizei seit dem Sonntagnachmittag unter anderem wegen Einbruchs in eine Firma. Nach dem Abschluss der Tatortermittlungen wurden die beiden schuldunfähigen Kinder sowie der Jugendliche den Erziehungsberechtigten überstellt.

Gegen 14.30 Uhr ertappte der Eigentümer einer Firma in der Grafenrheinfelder Straße in Gochsheim die drei Burschen in seiner Firma und hielt sie bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Nach deren Anhörung und der Spurensicherung vor Ort stellt sich derzeit folgendes Szenario dar:

Bereits am Samstagnachmittag haben zwei der Buben mehrere Fensterscheiben am Firmengebäude eingeworfen. Durch diese „Öffnungen“ betraten die drei Täter dann am Sonntagnachmittag das Gebäude. Hier beschädigten sie noch eine Brandschutztüre und entnahmen danach aus dem Kühlschrank des Aufenthaltsraums diverse Lebensmittel. Anschließend setzten sie sich noch in ein unverschlossenes Fahrzeug und durchwühlten es. Während der Tatausführung kam der Inhaber zufälligerweise zur Firma und erwischte die drei Übeltäter.

Nach einer ersten vorläufigen Berechnung beziffert das Opfer den durch die Täter angerichteten Schaden auf rund 3000 Euro.

In einem zur Gemarkung „Ständig“ gehörendes Flurgrundstück in Sennfeld ist ein Unbekannter in ein dortiges Gartenhaus eingebrochen. Die genaue Tatzeit lässt sich nur über einen längeren Zeitraum eingrenzen, welcher zwischen dem Freitag, 22. Juni, bis zur Feststellung am gestrigen Sonntagnachmittag liegt. Der Sachschaden beträgt etwa 50 Euro.

Der Einbrecher zwickte vermutlich mit einem mitgebrachten Bolzenschneider insgesamt drei Vorhängeschlösser von den Türen der Hütte auf. Nach einer ersten Inventur durch den Grundstücksbesitzer konnte er bis dato keinen Entwendungsschaden feststellen.

Wildunfallgeschehen über das letzte Wochenende:

Gegen 23 Uhr fuhr am Freitag der Lenker eines VW Polo auf der Kreisstraße 30 von Weipoltshausen in Fahrtrichtung Madenhausen. Etwa 100 Meter nach dem Ortsende Weipoltshausen kam von links ein Reh über die Straße gelaufen und es kam zum Zusammenstoß. Dabei fand das Tier den Tod. Der Blechschaden wird in Richtung 3500 Euro geschätzt.

Um 3.25 Uhr fuhr am Samstag der Lenker von einem „VW Bus“ auf der Kreisstraße 32 von Ballingshausen in Fahrtrichtung Altenmünster. Etwa auf halber Strecke sprang ein von links kommendes Reh gegen das Fahrzeug. Das Tier verendete anschließend an der Unglücksstelle. Der Blechschaden wird in Richtung 3000 Euro geschätzt.

Am Samstag um 22.40 Uhr war eine Skoda Fabia Fahrerin von Schweinfurt her kommend auf der Bundesstraße 286 unterwegs. Etwa auf Höhe der Straße „Untere Heide“ in Schwebheim kam es zu einem Wildwechsel, wobei die Autofahrerin mit einem Reh zusammenstieß. Anschließend flüchtete das Wildtier. Der Blechschaden wird in Richtung 2500 Euro geschätzt.

Am Samstag um 23.30 Uhr fuhr ein VW Passat Lenker auf der SW 32 von Wetzhausen in Richtung Birnfeld. Dabei kam es zum Zusammenprall mit einem über die Straße hoppelnden Feldhasen. Dadurch wurde das Wildtier getötet. Der Blechschaden wird in Richtung 1500 Euro geschätzt.

Kurz vor Mitternacht war am Sonntag der Führer eines 3er BMW auf der Bundesstraße 19 unterwegs. Bei seiner Fahrt zwischen Poppenhausen und Kronungen kam es zum Zusammenstoß mit einem über die Fahrbahn wechselnden Reh. Anschließend rannte das Tier in die Dunkelheit davon. Der Blechschaden wird in Richtung 3000 Euro geschätzt.

Einen abgeplatzten Putz an seiner Hauswand brachte der Besitzer am Sonntagnachmittag als Unfallflucht zur Anzeige. Die Unfallörtlichkeit lautet auf Hirtengasse 4 in Bergrheinfeld. Der Sachschaden wird auf etwa 800 Euro geschätzt.

Nach der Sachverhaltsaufnahme vor Ort kann darauf geschlossen werden, dass im Zeitraum von vermutlich Freitag- bis Sonntagmittag ein unbekannter Fahrzeugführer mit seinem Auto gegen die Hauswand gestoßen ist und sich danach gesetzeswidrig von der Unfallstelle entfernt hat. Hinweise auf das verursachende Fahrzeug konnte noch keine erlangt werden.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

Mit 179 und 182 km/h wurden am Samstagmittag auf der B 286 Richtung Gerolzhofen zwei Pkw von der Polizei gemessen. Die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck blitzte fast zeitglich beide VW-Passat mit Schweinfurter Kennzeichen kurz nach dem Kreuz Schweinfurt bei erlaubten 100 km/h. Für einen solchen Verstoß sind laut Katalog 600 Euro, 2 Punkte und 3 Monate Fahrverbot vorgesehen.

Am Sonntagabend kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck auf der A 70 an der Ausfahrt Werneck einen Pkw mit Anhänger. Auf der Waage stellte sich heraus, dass der mit einem Kleintransporter und einem Pkw beladenen Anhänger um 50 Prozent überladen war. Bevor der 38-jährige Rumäne weiterfahren durfte, musste er ein Fahrzeug abladen und eine Sicherheitsleistung von 200 Euro zahlen.







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