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Nach Inhaftierung eines Mitbewohners: Flüchtlinge aus dem Geldersheimer ANKER-Einrichtung marschierten in Richtung JVA


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SCHWEINFURT / GELDERSHEIM – Offenbar aus Sorge um einen inhaftierten Mitbewohner (wir berichteten) haben sich rund 40 Bewohner der ANKER-Einrichtung auf den Fußweg in Richtung Justizvollzugsanstalt gemacht. Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort und begleitet den Aufzug in Richtung Schweinfurt.

Wie bereits berichtet, sitzt seit Mittwochnachmittag ein 29-Jähriger in Untersuchungshaft, der seinen schlafenden Mitbewohner mit einer abgebrochenen Glasflasche verletzt haben soll. Offenbar sind sich die übrigen Bewohner nicht über den Verbleib des Tatverdächtigen bewusst und deshalb in Sorge um ihn. Die Schweinfurter Polizei versuchte, die Bedenken aus dem Weg zu räumen, was sich aufgrund der hohen Emotionalität der Beteiligten sowie der Notwendigkeit des Einsatzes von Dolmetschern jedoch schwierig gestaltete.


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Die rund 40 Bewohner haben sich am späten Mittwochnachmittag auf den Weg in Richtung Justizvollzugsanstalt gemacht, um sich hinsichtlich des Wohlergehens des 29-Jährigen zu vergewissern.

Der Aufzug, der sich von der ANKER-Einrichtung Geldersheim auf den Weg in Richtung Justizvollzugsanstalt Schweinfurt gemacht hatte, hat sich inzwischen aufgelöst. Zu gewaltsamen Ausschreitungen kam es nicht. Den Einsatzkräften ist es gelungen, die Situation mit starker Präsenz und kommunikativen Mitteln zu lösen.


Im Zusammenhang mit dem Einsatzgeschehen wurde gegen einen Bewohner der ANKER-Einrichtung ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Er hatte einen Polizeibeamten während des Einsatzes bedroht. Darüber hinaus kam es nach derzeitigen Erkenntnissen zu keinen weiteren Straftaten.

Die Polizei kontrolliert aktuell noch Personen, die an dem Aufzug teilgenommen haben. Die Polizeiinspektion Schweinfurt wurde während des Einsatzes tatkräftig von den Operativen Ergänzungsdiensten Würzburg, Aschaffenburg und Schweinfurt, der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck, der Kriminalpolizei Schweinfurt sowie Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt.

Darüber hinaus stand die Polizei während des Einsatzes auch in engem Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt, der Leitung der Justizvollzugsanstalt sowie der Regierung von Unterfranken.



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