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Foto: Sandra Bernadett Grätsch / sw-n.de

Nach nächtlichem Brand in Lagerhalle: 10 Millionen Euro Sachschaden, Kripo ermittelt und bittet um Tatortvideos


Beständig

WASSERBERNDORF – Nachdem in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine Lagerhalle aus noch bislang unbekannter Ursache völlig ausgebrannt ist, hofft die Kripo Würzburg bei ihren Untersuchungen auch auf Hinweise von Augenzeugen. Bilder und Videos vom Brandort können dabei eine entscheidende Rolle spielen, weshalb ein Medien-Upload-Portal eingerichtet wurde.

Wie bereits berichtet, war gegen 01.15 Uhr ein Feuer in einem holzverarbeitenden Betrieb in der Burghaslacher Straße in Wasserberndorf (Gemeinde Geiselwind, Landkreis Kitzingen) gemeldet worden. Zahlreiche Feuerwehrkräfte aus der Region waren im Einsatz und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Hallen und Wohnhäuser. Die Lagerhalle samt der darin befindlichen Maschinen brannte dennoch vollständig aus, sodass ein Schaden in Höhe von rund 10 Millionen Euro entstanden ist. Auch zwei Stromleitungen waren durch die Flammen beschädigt worden, weshalb etwa 45 Haushalte im Umkreis bis 15.00 Uhr am Mittwoch ohne Strom ausharren mussten.


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Derzeit wird ebenfalls geprüft, wie viele Schadstoffe in die benachbarte Ebrach eingetreten sein könnten. Das Wasserwirtschaftsamt ist eingebunden und das THW hatte am Mittwoch erste Wasserproben aus dem durch ausgetretene Farbe grün gefärbten Bach entnommen. Auch die Wasserschutzpolizei aus Bamberg war bereits vor Ort und hat Untersuchungen zu möglichen Folgen für den Fischbestand eingeleitet. Die Löschtrupps der Feuerwehr waren auch am Mittwoch noch tatkräftig im Einsatz, da sich in der einsturzgefährdeten Halle immer wieder Glutnester neu entzündet hatten. Personen kamen bei dem Brand glücklicherweise nicht zu Schaden.

Die Kripo Würzburg hat die Sachbearbeitung des Falles übernommen und bittet Zeugen, die in der Nacht vor Ort Videoaufnahmen oder Fotos gemacht haben, der Polizei das Bildmaterial für die Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache zur Verfügung zu stellen. Auf einem eigens eingerichteten Medien-Upload-Portal können die Dateien hochgeladen werden. Die Kriminalpolizei nimmt unter Tel. 0931/457-1732 jederzeit Zeugenhinweise entgegen und gibt Informationen zum Medien-Upload-Portal.


Polizei schaltet Medien-Upload-Portal für Videos: 

Wer den Ermittlern sachdienliche Fotos oder Videos zur Verfügung stellen kann, wird gebeten, die Aufnahmen auf einem bereitgestellten Medien-Upload-Portal hochzuladen. Die Weiterleitung der Dateien ist auch anonym möglich.

medienupload-portal04.polizei.bayern.de



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