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Foto: Pixabay / TryJimmy

Notarzteinsatz im Haftraum: Der wegen eines Eigentumsdeliktes eingelieferte 36-Jährige ist verstorben


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WÜRZBURG – Zu einem Notarzteinsatz in einer Haftzelle kam es am Mittwochmorgen. Ein 36-Jähriger war im Rahmen einer der Haftraumkontrollen nicht ansprechbar aufgefunden worden. Der Mann verstarb wenig später in einer Klinik.

Der 36-jährige aktuell wohnsitzlose deutsche Staatsangehörige war in den frühen Morgenstunden gegen 03.15 Uhr in den Haftraum eingeliefert worden. Gegen ihn bestand der dringende Tatverdacht eines Eigentumsdeliktes, weswegen er am Mittwochvormittag dem Ermittlungsrichter hätte vorgeführt werden sollen. Vor seiner Einlieferung hatte ein Arzt die Haftfähigkeit des Mannes bestätigt.


AOK - Keine Kompromisse

Bei einer der Haftraumkontrollen, kurz nach 07.00 Uhr, fand ein Beamter den 36-jährigen Insassen nicht ansprechbar vor. Unverzüglich und bis zum Eintreffen eines Notarztes leisteten Beamte Erste Hilfe. Im Laufe des Vormittags verstarb der Mann dann in einem Krankenhaus.


Den ersten Ermittlungen der Kripo Würzburg zufolge, die in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt werden, liegen keine Hinweise auf eine Gewalt- oder Fremdeinwirkung vor. Zur Feststellung der derzeit unklaren Todesursache beantragt die Staatsanwaltschaft Würzburg die Obduktion des Leichnams.



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