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Polizei-News aus WÜ: Flugunfall „Am Schenkenturm“, sechs Haftbefehle gegen Jugendliche, Frau aus Gerbrunn übergibt 5.000 Euro


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WÜRZBURG – Bei einem Flugunfall auf dem Flugplatz „Am Schenkenturm“ am Freitagvormittag sind der 76-jährige Pilot und seine 67-jährige Begleiterin leicht verletzt worden. Die Cessna des Mannes ist vollständig ausgebrannt. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung übernommen.

Etwa gegen 10:30 Uhr am Freitagvormittag startete ein 76-Jähriger mit seiner Cessna 172 vom Flugplatz „Am Schenkenturm“ in Richtung Mannheim. Mit ihm im Flugzeug befand sich eine 67-jährige Frau. Aus noch ungeklärter Ursache musste der Mann den Start abbrechen, kam hierbei mit seiner Maschine über das Ende der Startbahn hinaus und schlug auf einem dahinter liegenden Feld auf.


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Die beiden Flugzeuginsassen konnten sich glücklicherweise leicht verletzt selbst aus der Cessna befreien. Kurz darauf fing die Maschine Feuer und stand kurze Zeit später komplett in Flammen. Die Berufsfeuerwehr Würzburg konnte den Brand schnell löschen, jedoch nicht mehr verhindern, dass die Cessna komplett ausgebrannt ist. Der Sachschaden wird derzeit auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Die 67-jährige Begleiterin des Piloten wurde vor Ort durch den Rettungsdienst erstversorgt und anschließend in ein naheliegendes Krankenhaus transportiert.


Die ersten Ermittlungen vor Ort wurden durch eine sachkundige Beamtin der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt übernommen und werden im Weiteren durch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung geführt.

Sicherheit in der Innenstadt – Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen Jugendliche – sechs Haftbefehle vollstreckt

WÜRZBURG – In den vergangenen Wochen hatten sich in der Würzburger Innenstadt an verschiedenen Örtlichkeiten Jugendliche getroffen und auch gemeinsam Straftaten begangen. Durch konsequentes Einschreiten und zielgerichtete Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft konnten mittlerweile sechs Hauptakteure in Haft gesetzt werden.

Jugendtreffpunkte in der Innenstadt

Nachdem sich die Situation in Würzburg im Bereich Mainkai / Alter Hafen rund um die Ermittlungen einer über 50-köpfigen Jugendgruppe (wir berichteten) im Frühjahr beruhigt hatte, haben sich in den vergangenen Wochen andere Jugendliche im Innenstadtbereich z.B. am Hahnenhof, am Hauptbahnhof und in einem Würzburger Freibad regelmäßig getroffen. Dies ist im Grundsatz – gerade in den Sommermonaten – ein normaler Vorgang und aus polizeilicher Sicht vollkommen unproblematisch.

Ordnungsstörungen und Straftaten – Tatverdächtige ermittelt

Allerdings war es neben Ordnungsstörungen, insbesondere seit Juni in der Folge auch zu verschiedenen Straftaten gekommen. Dabei handelte es sich zum einen um von Einzelpersonen begangene Straftaten wie Beleidigungen, Sachbeschädigungen oder Betäubungsmitteldelikte. Zum anderen aber auch um gemeinschaftlich begangene Delikte, wie zum Beispiel gefährliche Körperverletzungen, Raub- und Eigentums-, wie Einbruchsdelikten. In der Summe sind bis dato insgesamt rund 40 Tatverdächtige identifiziert worden, deren Großteil zwischen von 13 bis 19 Jahren alt ist.

Ermittlungsteam der Würzburger Polizei – Staatsanwaltschaft erwirkt Haftbefehle

Bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt wurde daraufhin neben einer erhöhten Bestreifung der Örtlichkeiten auch ein Ermittlungsteam ins Leben gerufen. In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Würzburg wurden auf Grundlage der Ermittlungsergebnisse gegen die Haupttatverdächtigen bislang sechs Haftbefehle erwirkt, die mittlerweile auch vollstreckt wurden. In zwei der nachgenannten Fälle führt die Kriminalpolizei Würzburg die Ermittlungen.

Sechs Tatverdächtige in Untersuchungshaft – verschiedene Tatorte

So konnten die Beamten am 5. Juni einen deutschen 14-Jährigen wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahls verhaften. Ihm wird vorgeworfen, Ende Mai in ein Wohnhaus im Würzburger Stadtteil Zellerau eingebrochen zu sein.

Ein bosnisch-herzegowinischer Jugendlicher sitzt seit dem 16. Juni in einer Justizvollzugsanstalt ein. Auch der 16-Jährige ist dringend tatverdächtig, gemeinsam mit anderen Beschuldigten an dem Wohnungseinbruchsdiebstahl im Mai beteiligt gewesen zu sein.

Am 19. Juli nahmen die Beamten einen 16 Jahre alten Jugendlichen mit deutscher Staatsangehörigkeit und einen 19-Jährigen mit deutsch-kolumbanischer Staatsangehörigkeit fest. Die beiden sitzen derzeit nach einer Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen am 12. Juli in Ochsenfurt wegen gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft.

Ein Untersuchungshaftbefehl wegen eines versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls wurde am 23. Juli gegen einen 18-Jährigen aus Bosnien-Herzegowina erlassen. Der junge Mann, der versucht haben soll, einen Linienbus aufzubrechen, sitzt seit dem 25.07.2019 in einer Justizvollzugsanstalt ein. Die Festnahme des 18-Jährigen fand im Würzburger Dallenbergbad statt. Dabei kam es zu Widerstandshandlungen und einer versuchten Gefangenenbefreiung (die Polizei berichtete).

Seit dem 17. August sitzt ein türkischer 17-Jähriger wegen räuberischer Erpressung in Untersuchungshaft. Er ist dringend tatverdächtig, gemeinsam mit weiteren Jugendlichen am Donnerstag, den 15. August, am Würzburger Hauptbahnhof zwei Jugendliche aus dem Würzburger Landkreis erpresst und um deren Bargeld gebracht zu haben. Die Verhaftung erfolgte durch die Bundespolizeiinspektion Würzburg.

Im Bereich des Hahnenhofes war es Anfang Juli zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen gekommen. Ein 18-Jähriger wurde mit Schlägen und Tritten verletzt (die Polizei berichtete). Die Polizei ermittelte bisher elf Tatverdächtige mit deutscher, türkischer, ukrainischer und syrischer Staatsangehörigkeit.

In allen genannten Fällen dauern die Ermittlungen der Würzburg Polizei in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft an.

Hohes Sicherheitsniveau und Lebensqualität

Im besonderen Maße gilt es, gerade im Bereich der Straffälligkeit von Kindern und Jugendlichen im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes gesamtgesellschaftliche Anstrengungen zu deren Verhütung zu unternehmen. Was die Entwicklung der Jugendkriminalität in der Stadt Würzburg angeht, so registrierten wir insgesamt einen Rückgang. Im Jahr 2018 ereigneten sich insgesamt 695 Straftaten, im Jahr 2017 waren es 722, 2016 derer 736 und im Jahr 2015 waren es 1043. Blickt man zudem auf die polizeiliche Kriminalstatistik anderer bayerischer Mittel- und Großstädte so zeigt sich, dass Würzburg im Bereich der hier relevanten Deliktsfelder wie Straßen- und Gewaltkriminalität keine Auffälligkeiten aufweist.

Auf die bisherige Entwicklung im Jahr 2019 hat die Würzburger Polizei sofort reagiert und tritt ihr mit allen Mitteln entgegen. Durch konsequentes Einschreiten und mit konzertierten Aktionen, wie zum Beispiel Präventionsprojekten an Schulen und in den Stadtteilen, zieht die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt gemeinsam mit anderen Sicherheitspartnern, insbesondere mit der Stadt Würzburg, an einem Strang, um die Sicherheit sowie die Lebensqualität in der Würzburger Innenstadt auf einem gewohnt hohen Niveau zu halten.

Frau aus Gerbrunn übergibt 5.000 Euro – Taxifahrer verhindert Schlimmeres

GERBRUNN – Unbekannte haben am Mittwochnachmittag mit der sogenannten Bekanntentrick Masche erneut Beute machen können. Eine Frau aus Gerbrunn übergab an ihrer eigenen Haustür in der Folge 5.000 Euro an eine unbekannte Abholerin.

Am Mittwochnachmittag zwischen 11:00 Uhr und 16:40 Uhr wurde die Geschädigte von einem zunächst unbekannten Mann angerufen. Im Laufe des Gesprächs meinte die Frau einen ihrer Bekannten an der Stimme zu erkennen. Der vermeintliche Bekannte nutzte diesen Irrtum und schilderte ihr, dass er einen Unfall hatte und deshalb dringend Geld benötigt. Überzeugt von der Geschichte zeigte sich die Seniorin hilfsbereit und übergab gegen 14 Uhr rund 5.000 Euro an eine unbekannte Abholerin.

Als der Unbekannte kurz danach erneut anrief und mehr Geld nachfragte, musste die Geschädigte zunächst mit einem Taxi in die Stadt zu ihrer Bank fahren. Auf dem Weg dahin schilderte sie dem Taxifahrer die Geschichte, durch welche dieser skeptisch wurde und vorbildlich handelte. Anstatt die Dame zu ihrer Bank zu fahren, fuhr er direkt zur Polizeiinspektion Würzburg-Stadt. Die Polizeibeamten leiteten sofort Maßnahmen in die Wege.

Das Polizeipräsidium Unterfranken rät:

– Gehen Sie keinesfalls auf entsprechende Forderungen ein!

– Geben Sie am Telefon keinerlei Auskünfte über Ihre finanziellen Verhältnisse!

– Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an fremde Personen!

– Deponieren Sie auf Weisung kein Geld oder Wertsachen außerhalb Ihres Wohnhauses!

– Informieren Sie bei verdächtigen Anrufen unverzüglich die Polizei über Notruf 110!



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