20. 11. 2017

Schon wieder: Der betrunkene Unfallverursacher vom Dienstag verursacht am Mittwoch einen weiteren schweren Verkehrsunfall



SCHWEINFURT – Von dem im Pressebericht vom Mittwoch berichteten Autofahrer, der unter Drogen- und Alkoholeinfluss am Dienstagnachmittag am Paul-Rummert-Ring einen Verkehrsunfall verursacht hat und der weiterhin im Verdacht steht, zuvor in der Straße „An den Brennöfen“ eine Unfallflucht begangen zu haben, muss schon wieder berichtet werden.

Er verursachte am Mittwochnachmittag in der Deutschhöfer Straße einen weiteren Verkehrsunfall unter Alkohol- und Drogeneinwirkung. Dabei zog sich eine andere Verkehrsteilnehmerin zum Teil schwere Verletzungen zu. Beide Autos waren danach „schrottreif“ und mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Gesamtschaden wird auf rund 15 000 Euro geschätzt.

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Nach einer Anordnung durch einen Amtsrichter wurden bei dem Beschuldigten zwei Blutentnahmen durchgeführt und der Führerschein beschlagnahmt. An der Unfallstelle waren neben dem Notarzt noch acht Rettungssanitäter eingesetzt sowie zur Unterstützung der Polizei bei der Unfallaufnahme und zu Verkehrslenkungsmaßnahmen noch rund 20 Floriansjünger der Schweinfurter Feuerwehr.

Gegen 18.10 Uhr fuhr der spätere Beschuldigte, der 34-jährige Deutsch-Kasache aus dem Landkreis Bad Kissingen, mit seinem Peugeot 307 auf der Deutschhöfer Straße stadteinwärts. Im Auslauf einer leichten Rechtskurve geriet er vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einer in die Gegenrichtung fahrenden 55-Jährigen aus dem Landkreis Schweinfurt, die hier mit ihrem Ford Mondeo unterwegs war. Durch die Wucht des Anpralles wurden beide Autos von der Straße geschleudert und blieben abseits davon und total beschädigt liegen. Der Unfallverursacher konnte sich selbst aus dem Auto befreien. Er erlitt lediglich leichte Verletzungen in Form eines Schleudertraumas. Der Rettungsdienst verbrachte ihn in ein Krankenhaus.

Die Unfallgegnerin dagegen wurde in ihren Ford eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät daraus befreit werden. Sie erlitt schwerste, jedoch glücklicherweise nicht lebensbedrohliche Verletzungen, wie diverse Hand- und Beinbrüche, Traumata, Prellungen und Stauchungen. Nach einer Erstbehandlung durch den Notarzt verbrachte sie der Rettungsdienst ebenfalls in eine Klinik.

Nachdem beim Beschuldigten eine Alkoholfahne wahrgenommen werden konnte und er auch über Drogenprobleme berichtete, wurden später zwei Blutentnahmen bei ihm durchgeführt. Bei einem Handalkomattest brachte er es auf 0,76 Promille.

Sein Führerschein wurde noch an Ort und Stelle beschlagnahmt. Während der Unfallaufnahme musste der Bereich um die Unfallstelle für einen längeren Zeitraum komplett gesperrt werden. Gegen den Unfallverursacher laufen nun weitere Ermittlungen wegen neuerlicher Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall.







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