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Schwerer Betriebsunfall in Gochsheim, Rentnerin vergisst ihr Essen auf dem heißen Elektroherd


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SCHWEINFURT – Während einer Abstellzeit von vielleicht fünf Minuten verschwand am Mittwochnachmittag ein Fahrrad spurlos. Deshalb sind auch keinerlei weitere Tat- oder Täterhinweise bekannt.

Gegen 17.55 Uhr stellte das spätere Opfer sein grau-blaues Fahrrad des Herstellers Cube Aim Race 17Z und einem angegebenen Zeitwert von 500 Euro, im Gartengrundstück der Galgenleite 78 unverschlossen ab. Bei der Rückkehr etwa fünf Minuten später war es wie vom Erdboden verschluckt. Trotz einer sofortigen Absuche in der näheren Umgebung konnte es nicht mehr entdeckt werden.


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Weiteres Fahrrad gestohlen

Im Zeitraum zwischen 8.45 und 18.15 Uhr verschwand am Mittwoch ein weiteres Fahrrad. Die letzte Eigentümerin stellte ihr Damenfahrrad des Herstellers Cube Acces WLS Disc 29, in den Farben Schwarz und Blau und einem angegebenen Zeitwert von 525 Euro, zur besagten Zeit im Hof des Mehrfamilienhauses Rittergasse 5 b ab. Es wurde mit einem Seilschloss versperrt Bei der Rückkehr am späten Nachmittag war der Drahtesel samt dem Schloss nicht mehr da.


Vergessenes Essen führte zu einem Einsatz der Feuerwehr

Weil eine Rentnerin ihr Essen auf dem eingeschalteten Elektroherd vergessen hat, führte das am Mittwochnachmittag zu einem Einsatz der Feuerwehr. Glücklicherweise ist dabei kein Sachschaden entstanden.

Kurz nach 16 Uhr nahm eine Nachbarin der Rentnerin in einem Mehrfamilienhaus in der Oskar-von-Miller-Straße im Hausflur einen Brandgeruch wahr. Nachdem auf Dauerklopfen und -klingeln niemand die Wohnungstür öffnete, verständigte die Nachbarin die Feuerwehr. Die Floriansjünger mussten sich gewaltsam Zutritt zu der Wohnung der 83-Jährigen verschaffen.

Dort stellten sie fest, dass ein mit Lebensmitteln gefüllter Topf auf dem eingeschalteten Elektroherd stand. Das Essen war bereits verschmort und hat die Wohnung stark verqualmt. Die Floriansjünger zogen den Topf vom Herd und sorgten hernach für ein gutes Durchlüften der Wohnung und des Gangs. In dieser Zeit kehrte auch die Rentnerin wieder zurück.

Brennende Sichtschutzplane

Am frühen Donnerstagmorgen hat in der Kleingartenanlage „Alte Warte“ in der Franz-Schubert-Straße 17 eine Sichtschutzplane gebrannt. Da auf Grund der Witterung von keiner Selbstentzündung ausgegangen werden kann, ermittelt ein Polizeibeamter jetzt wegen Sachbeschädigung durch Brandlegung gegen Unbekannt.

Gegen 4.35 Uhr hat ein Gartenhausbesitzer, der in dieser Nacht dort geschlafen hat, beim zufälligen Austreten festgestellt, dass gegenüber seiner Parzelle eine Sichtschutzplane auf einer Länge von zirka 10 Metern lichterloh brennt. Diese hing als Sichtschutz an einem Zaun, welcher die Anlage zu den „alten Ledward Barracks“ abgrenzt. Die hinzugerufenen Floriansjünger aus Schweinfurt löschten anschließend die Plane ab beziehungsweise das was noch von ihr übriggeblieben ist.

Wie hoch der Schaden ist, kann derzeit noch nicht genau gesagt werden, er dürfte jedoch unter 100 Euro liegen.

Autofahrer unter Drogeneinfluss

Eine Blutentnahme über sich ergehen lassen musste ein VW Golf Führer am frühen Mittwochmorgen. Bei einer Kontrolle stellten die Ordnungshüter nämlich deutliche drogentypische Ausfallerscheinungen bei ihm fest. Deshalb durfte er an diesem Tag auch nicht mehr weiterfahren und musste den Fahrzeugschlüssel deshalb vorübergehend abgeben.

Gegen 6.10 Uhr erfolgte die Kontrolle in der Deutschhöfer Straße, auf Höhe des Wildparks. Während der Überprüfung wirkte der 29-Jährige sehr nervös, zitterte am ganzen Körper, hatte gerötete Augen und Gleichgewichtsstörungen.

Auf einen freiwilligen Urintest ließ sich der Betroffene nicht ein, räumte aber auf Vorhalt einen Drogenkonsum am Dienstag ein.

Anschließend folgte der Transport zur Polizeiwache, wo ein benachrichtigter Arzt später die Blutentnahme vornahm. Danach folgte die Entlassung des Betroffenen. Sollte der festgelegte Grenzwert bei der Blutuntersuchung überschritten worden sein, so erfolgt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gemäß dem Straßenverkehrsgesetzt – Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss-.

Diese sieht ein Bußgeld über 530 Euro, den Eintrag von zwei Punkten in die Verkehrssünderdatei in Flensburg sowie die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots vor.

Entgegenkommenden übersehen

Beide unfallbeteiligten Fahrzeuge mussten am Mittwochvormittag abgeschleppt werden, nachdem es an der Kreuzung Dittelbrunner Straße zum Haardtberg zu einem Zusammenstoß gekommen war. Der Gesamtschaden wird auf 8500 Euro geschätzt.

Kurz nach 9 Uhr befuhr der spätere Unfallverursacher, ein 32-Jähriger mit seinem Peugeot Boxer, die Dittelbrunner Straße stadteinwärts. An der Kreuzung zum Haardtberg bog er nach links ab ohne dabei den Vorrang eines entgegenkommenden 53-Jährigen in seiner Mercedes-E-Klasse zu beachten. In der Kreuzung krachten die beiden Fahrzeuge zusammen, wodurch sie anschließend nicht mehr fahrtüchtig waren.

Bei Verkehrsunfallaufnahme wird Drogenbeeinflussung beim Unfallverursacher festgestellt

Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge des Einflusses von Drogen sowie einer fahrlässigen Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall ermittelt die Polizei seit dem Mittwochvormittag gegen einen 41-jährigen Landkreisbürger. Bei dem Opel Vectra Lenker wurden während der Unfallaufnahme drogentypische Ausfallerscheinungen festgestellt.

Gegen 10.40 Uhr fuhr der spätere Unfallverursacher und eine 72-Jährige in ihrem Seat Leon kurz hintereinander auf der Würzburger Straße stadteinwärts. Als die Autofahrerin den Fahrtrichtungsanzeiger setzte, um nach links in eine Hofeinfahrt einzufahren, übersah dies der spätere Beschuldigte anscheinend und fuhr mit seinem Opel dem Seat ziemlich heftig auf.

Bei der Unfallaufnahme klagte die 72-Jährige über Schmerzen im Brustbereich und wollte deswegen eventuell später noch einen Arzt aufsuchen.

Beim Unfallverursacher wurden drogentypische Ausfallerscheinungen festgestellt, wobei er auf Vorhalt den Genuss eines Joints am Vortag einräumte. Deshalb wurde er nach der Unfallaufnahme auf die Polizeiwachte transportiert, wo ein Arzt eine Blutentnahme durchführte.

An beiden Fahrzeugen entstand augenscheinlich jeweils wirtschaftlicher Totalschaden. Deshalb mussten sie abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf 13 500 Euro geschätzt.

Unfallfluchten

Von einem Verantwortlichen des Referats Bau- und Stadtgrün der Stadt Schweinfurt wurden am Mittwoch zwei Unfallfluchtanzeigen zu Protokoll gebracht.

Demnach stieß im ersten Fall vermutlich der Fahrer eines Lkw-Gespanns zwischen Montagmorgen und Mittwochmittag gegen eine am Fahrbahnrand gepflanzte Linde in der Silbersteinstraße 4, auf Höhe der dortigen Baufirma.

Bei der zweiten Unfallflucht, die sich im selben Zeitraum ereignet haben dürfte, dürfte ebenfalls ein Lkw-Gespannfahrer der Verursacher gewesen sein. Hier lautet die Unfallörtlichkeit auf die Parkbucht gegenüber der Friedrich-Rätzer-Straße 14. Auch hier wurde durch das Dagegenfahren eine eingepflanzte Linde erheblich beschädigt.

Der Gesamtschaden beider Unfallfluchten beträgt zirka 1500 Euro. Zu den beiden flüchtigen Lkw Fahrern ist noch nichts weiter bekannt.

Betrunkener Autofahrer verursacht Verkehrsunfall

Der Blechschaden bei dem vorliegenden Unfall am Mittwochnachmittag war zwar gering, die Folgen für den verursachenden Autofahrer jedoch „gewaltig“. Bei der Unfallaufnahme ist nämlich festgestellt worden, dass er unter Alkoholeinfluss steht. Deshalb wurde beim Beschuldigten eine Blutentnahme veranlasst, der Führerschein beschlagnahmt und ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und einer Unfallflucht eingeleitet.

Gegen 14 Uhr war der spätere Beschuldigte, ein 58-Jähriger mit seinem Ford Fiesta, in der Landwehrstraße unterwegs. Dabei kam es zu einer leichten Berührung mit einer Gleichaltrigen Ford Fusion Lenkerin. Der Sachschaden dürfte dabei unter 100 Euro betragen. Nachdem der Unfallverursacher zunächst nicht angehalten hat und weitergefahren ist, konnte die Frau ihn schließlich doch dazu bewegen anzuhalten. Bei dem nun folgenden Streitgespräch auf dem Parkplatz eines großen Supermarkts wollte der Beschuldigte weder, dass die Polizei hinzugezogen, noch dass die Versicherung eingeschaltet wird. Die Frau ließ sich jedoch nicht beirren und bei der späteren Unfallaufnahme stellten die Beamten eine deutliche Alkoholbeeinflussung bei dem 58-Jährigen fest. Ein anschließender Test an einem Handalkomaten erbrachte einen umgerechneten Promillewert von 1,4.

Daraufhin wurde der Beschuldigte zur Polizeiwache transportiert, wo ein Arzt eine Blutentnahme durchgeführt hat. Nach den weiteren erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen.

Schwerer Betriebsunfall

GOCHSHEIM – In einem metallverarbeitenden Betrieb in der Lindestraße hat sich am Mittwochnachmittag ein schwerer Betriebsunfall ereignet. Der schwerverletzte Arbeiter wurde nach einer Erstbehandlung durch einen Notarzt anschließend von einem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in die UNI Klinik nach Würzburg geflogen. Es bestand zu keiner Zeit Lebensgefahr.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen ist von keinem Fremdverschulden auszugehen.

Gegen 13.30 Uhr war das spätere Opfer, ein 59-Jähriger, mit dem Zusammenschweißen von rund 200 Kilogramm schweren Metallplatten beschäftigt gewesen. Dabei stellte er die schweren Metallplatten mit einem kleinen Kran nebeneinander auf eine Werkbank. Als er wieder eine Metallplatte aufgestellt hatte, wollte er eine weitere holen. Dabei fiel diese jedoch um und ihm unglücklicherweise auf die rechte Hand. Dabei wurden vier Finger erheblich gequetscht beziehungsweise teilamputiert.

Die Staatsanwaltschaft beziehungsweise die weiteren für so einen Arbeitsunfall tangierten Behörden und Stellen werden hierüber mittels Ereignismeldung in Kenntnis gesetzt.

Scheiben an Gewächshaus eingeworfen

GOCHSHEIM – Auf insgesamt 5000 Euro schätzt das Opfer den Schaden, den vermutlich Jugendliche in den vergangenen Monaten an seinem Gewächshaus im Garten der Schweinfurter Straße 76 angerichtet haben.

Wie der Anzeigeerstatter ausführte, werden seit etwa Anfang August 2018 im Wochentakt die Scheiben seines Gewächshauses immer wieder eingeworfen. Als er am Mittwochnachmittag wieder mehrere Jugendliche erblickte, die sich an seinem Anwesen herumgetrieben haben, rief er sofort bei der Polizei an. Daraufhin flüchteten die vermeintlichen Täter. Bei der anschließenden Begutachtung seines Gewächshauses waren schon wieder mehrere Scheiben eingeworfen worden. Eine nähere Beschreibung der Täter konnte der Mann nicht abgeben.

Wildunfall

Am Mittwoch um 14.45 Uhr fuhr ein VW Up Lenker auf der Staatsstraße 2280 in Fahrtrichtung Schweinfurt. Etwa 500 Meter nach dem Abzweig zum Ellertshäuser See, am Beginn des Waldstücks, rannte plötzlich vor ihm ein Reh über die Straße. Es folgte eine heftige Kollision, wobei das Wildtier sein Leben lassen musste. Der Blechschaden beträgt etwa 3500 Euro.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

Streitigkeiten auf Parkplatz

BAD KISSINGEN – Am vergangenen Samstag kam es auf einem Parkplatz eines Lebensmittel-Discounters in der Hartmannstraße zu einer verbalen Streitigkeit. Grund hierfür war das Nichtbeachten der eingezeichneten Parkflächen, wobei von einem Pkw beinahe zwei Parkflächen benutzt wurden. Dem daneben stehenden Fahrzeug verblieb dadurch eine geringere Restbreite zur Verfügung. Im weiteren Verlauf gerieten die beteiligten Fahrzeugführer in einen Streit, der letztendlich in beleidigenden Äußerungen gipfelte. Von der Polizeiinspektion Bad Kissingen sei hierzu erwähnt, dass eine eingezeichnete Parkflächenmarkierung eines Supermarktes zu keinem Besitzanspruch berechtigt und eventuelle Belehrungen über mögliches Fehlverhalten nur durch die dafür zuständigen Sicherheitskräfte zu erfolgen hat.

Pinkelpause mit Folgen

MÜNNERSTADT – Am Mittwochnachmittag, gegen 16.10 Uhr, war ein 58-Jähriger mit seinem Pkw VW auf der Bundesstraße B 287 von Münnerstadt in Richtung Schweinfurt unterwegs. Auf Höhe des Windparks Münnerstadt hielt er sein Fahrzeug an, da dringend austreten musste. Offensichtlich zog er die Handbremse des Fahrzeugs nicht fest genug an und legte keinen Gang ein, so dass sich das Fahrzeug auf dem leicht abschüssigen Gelände selbständig machte und gegen die gegenüberliegende Leitplanke prallte. Insgesamt entstand ein Sachschaden von knapp 2.000,- Euro.



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