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Sechs Alarmierungen gleich zum Wochenstart: Die Wernecker Freiwillige Feuerwehr im Dauereinsatz


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WERNECK – Mit Verhältnissen wie bei einer Berufsfeuerwehr sahen sich die ehrenamtlichen Feuerwehrleute der Wernecker Wehr zum Wochenstart konfrontiert. Bei insgesamt sechs Alarmierungen und sengender Hitze wurden die Floriansjünger stark gefordert.

Den Auftakt machte ein Einsatz auf der Autobahn A7 gegen 9 Uhr. Dort wurde der automatische Notruf eines Fahrzeugs ausgelöst und vom Fahrer nicht erwidert. Deshalb musste von einem schweren Unfall ausgegangen werden und die Feuerwehren aus Wülfershausen und Werneck wurden von der integrierten Leitstelle alarmiert. Vor Ort konnte ein Auffahrunfall, glücklicherweise ohne größere Personenschäden festgestellt werden.


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Etwa eine Stunde später schellten die Funkmeldeempfänger erneut und die Durchsage lautete „Ölspur in der Überleitung A70/A7“. Vor Ort wurden verkehrsberuhigende Maßnahmen getroffen, um den Straßenverlauf nach der gemeldeten Verunreinigung absuchen zu können. Da keine Ölspur festgestellt werden konnte, war dieser Einsatz schnell abgearbeitet.


Doch noch vor der Mittagspause mussten die freiwilligen Wehrleute erneut zu ihrem Stützpunkt eilen. Diesmal wurde ein Waldbrand im Gemeindegebiet gemeldet. Die vom Mitteiler entdeckte Rauchsäule hatte ihren Ursprung jedoch beim Brand eines Ackers sowie einer Hecke in der Nähe von Burghausen im Nachbarlandkreis. Das Tanklöschfahrzeug aus Werneck wurde in der Folge für eine eventuelle zusätzliche Wasserversorgung vor Ort in Bereitschaft gestellt und die örtliche Einsatzleitung bei der Koordinierung der Vielzahl der alarmierten Kräfte unterstützt.

Eine weitere gut sichtbare Rauchsäule war der Grund für die nächste Alarmierung gegen 14:15 Uhr. Zum Brand eines Getreidefeldes rückten die Ehrenamtlichen zusammen mit den Wehren aus Schwanfeld und Waigolshausen nach Waigolshausen aus. Durch das schnelle Eingreifen der alarmierten Feuerwehren konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung des Brandgeschehens verhindert werden.

Nachdem alle benutzten Schläuche gewechselt, die Wassertanks befüllt und die Fahrzeuge am Stützpunkt wieder einsatzbereit gemacht waren, wurden die Einsatzkräfte am frühen Abend erneut alarmiert. Gemeldet war diesmal eine Rauchentwicklung im Freien, die sich als brennender Mülleimer herausstellen sollte.

Zum Abschluss des extrem fordernden Tages ging es schließlich kurz vor Mitternacht erneut auf die Autobahn A7. Dort kam es im Bereich der Überleitung von der A70 in Fahrtrichtung Würzburg zu einem Unfall im Baustellenbereich mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Für die Feuerwehr galt es, die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr abzusichern, auslaufende Betriebsstoffe abzubinden sowie die Fahrbahn von Trümmerteilen zu reinigen. Nach etwa anderthalb Stunden war auch dieser Einsatz beendet und die Feuerwehrleute konnten ihre verdiente Nachtruhe antreten.

In der Vergangenheit sei es schon das eine oder andere Mal vorgekommen, dass man mal drei oder gar vier Einsätze an einem Tag abzuarbeiten hatte, gab Kommandant Christian Kullick zu Protokoll, sechs Alarmierungen stellten aber ein rekordverdächtiges Pensum dar. Da es sich bei seiner Mannschaft aber weiterhin um freiwillige Feuerwehrleute handle, die dafür ihre Freizeit opferten, so der Kommandant weiter, hoffe er, dass eine derartige Einsatzflut so schnell nicht wieder zu bewältigen sei. Nichtsdestotrotz zeigte er sich stolz auf seine schlagkräftige Truppe, bei der an diesem Tag tatsächlich ein Hauch von Berufsfeuerwehr in der Luft lag.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Werneck


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