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Starke Präsenz, zahlreiche Kontrollen und konsequentes Einschreiten: Polizeiliches Konzept scheint aufgegangen zu sein


Johanniter Hausnotruf

UNTERFRANKEN – Starke Präsenz, zahlreiche Kontrollen und konsequentes Einschreiten der unterfränkischen Polizei am Freitagnachmittag sicherten einen störungsfreien Verkehrsfluss auf den Autobahnen. Die überwiegende Anzahl der angetroffenen Gegner der Corona-Maßnahmen verhielten sich vernünftig.

Hinweise wurden ernst genommen


AOK - Keine Kompromisse

Wie bereits berichtet, kündigten Gegner der Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie Kundgebungen für Freitagnachmittag im Internet und auf Flugblättern an. Um Störungen, speziell im Bereich der Autobahnen und weiterer relevanter Örtlichkeiten zu verhindern, zeigte die unterfränkische Polizei starke Präsenz in ganz Unterfranken.


Zahlreiche Kontrollen

Ab 14:30 Uhr trafen sich mehrere Gegner der Corona-Maßnahmen mit ihren Fahrzeugen, die teilweise mit Transparenten, Plakaten und Schildern ausgestattet waren, auf Parkplätzen in der Nähe von Autobahnauffahrten. Einsatzkräfte der unterfränkischen Polizei unterzogen rund 60 Fahrzeugführer und deren Mitfahrer Kontrollen.

Der Großteil der Kontrollierten zeigte sich durchaus einsichtig und folgte den Aufforderungen der Polizisten, Kundgebungsmittel sicher im Fahrzeug zu verstauen und von gefährlichen Aktionen auf der Autobahn abzusehen.

Konsequente Maßnahmen

Trotz eines öffentlichen Appells an die Vernunft von Teilnehmern der angekündigten Aktion durch das Polizeipräsidium Unterfranken am Donnerstag, weigerten sich vereinzelt Corona-Maßnahmen-Gegner, von ihrem Vorhaben abzurücken. Sie versuchten auf der Autobahn unter Verwendung von Kundgebungsmitteln und der damit verbundenen Gefahr der Ablenkung anderer Verkehrsteilnehmer ihre politische Meinung zum Ausdruck zu bringen.

Polizeibeamte stellten daraufhin Fahnen und Plakate sicher. In einem Fall, eine Dame fuhr zum dritten Mal trotz mehrfacher Belehrungen fahnenschwenkend mit langsamer Geschwindigkeit auf der Autobahn A7, musste der Fahrzeugschlüssel der Frau vorübergehend einbehalten werden. Insgesamt wurde die Weiterfahrt von zwei Fahrzeugen unterbunden. Gegen eine Person wurde ein Strafverfahren wegen Nötigung im Straßenverkehr durch Langsamfahren bzw. Ausbremsen eingeleitet.

Weiterhin wurden zwei Strafverfahren wegen Verstößen nach dem Waffengesetz eröffnet und 24 Ordnungswidrigkeiten (Verstöße gegen die Maskenpflicht, die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen) zur Anzeige gebracht.

Konzept ging auf

Das Konzept der unterfränkischen Polizei, gefährliche Aktionen auf den Autobahnen durch starke Präsenz und intensive Kontrollen zu verhindern, ist aufgegangen. Es kam im Präsidialbereich zu keinen Blockadeaktionen oder nennenswerten Verkehrsstörungen auf den Autobahnen.

In der Spitze waren rund 100 Fahrzeuge von Anhängern der „D-Day 2.0“- Bewegung in Unterfranken unterwegs. Der von den Teilnehmer in Erwägung gezogene, für den Straßenverkehr durchaus gefährliche Autokorso, der sich auf der Autobahn A7 durch Unterfranken ziehen sollte, kam nicht zu Stande.

Auch in der Zukunft konsequent

Die Polizei Unterfranken wird auch zukünftig geplante Aktionen, die mit einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer verbunden sind, nicht tolerieren und Verstöße gegen geltende Vorschriften konsequent ahnden.



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