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Starker Schneefall führt zu Unfällen und Verkehrsbehinderungen vor allem auf den Autobahnen


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WERNECK – Der starke Schneefall am vergangenen Donnerstagnachmittag hat vor allem auf der A 70 zu längeren Verkehrsbehinderungen geführt. Alle Autobahn- und Straßenmeistereien auf den Autobahnen in der Region Main/ Rhön waren ab Nachmitttag mit ihren Räum- und Streufahrzeugen im Einsatz.

Trotzdem geriet gegen 18.50 Uhr der Fahrer eines Sattelzuges, der am Autobahnkreuz Schweinfurt-Werneck von der A 70 auf die A7 in Fahrtrichtung Würzburg fahren wollte, bei schneebedeckter Fahrbahn teils in die Bankette und blieb dort hängen. Durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck musste ein Abschleppdienst für den Lastzug alarmiert und durch die Rettungsgasse zum festhängenden Sattelzug begleitet werden.


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Bis zur Räumung der Einsatzstelle und der nachfolgenden Reinigung der Fahrbahn von Schnee, an der neben einem Räumfahrzeug der Autobahnmeisterei auch Kräfte des THW Gerolzhofen und Schweinfurt beteiligt waren, bildete sich ein bis zu 9 Kilometer langer Stau auf der A 70 in Fahrtrichtung Würzburg. Teilweise hatten wegen der Schneemengen auch Lastwagen am Auffahrtsast in Fahrtrichtung Fulda Probleme, auf die A7 aufzufahren.

Auch im Gewerbegebiet an der A70 bei Werneck hingen Lastwagen wegen der schneebedeckten Fahrbahn fest. Dort waren deshalb Angehörige der Feuerwehren aus Werneck und Schnackenwerth im Einsatz.


Zwei Verkehrsunfälle auf der A 7 bei Werneck

WERNECK – Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit verlor ein 24-jähriger Pkw-Fahrer aus Mönchengladbach am Donnerstagabend gegen 20.20 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam auf der A 7 bei Werneck Richtung Süden ins Schleudern und touchierte mit seinem Polo einen auf der rechten Spur neben ihm fahrenden Pkw Audi A3 aus Landsberg. Alle Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 5000 Euro.

Auf der Richtungsfahrbahn Fulda streifte ein 53-Jähriger mit seinem Pkw die Mittelschutzplanke. Auch hier war der aus Hessen kommende Fahrer auf der schneebedeckten Fahrbahn zu schnell unterwegs. Sachschaden ca. 3000 Euro.

Von der Fahrbahn abgekommen

WONFURT – Bei winterlichen Straßenverhältnissen rutschte am Donnerstagabend gegen 20.20 Uhr auf der A 70 bei Wonfurt ein 28-jähriger Pkw-Fahrer nach rechts von der Fahrbahn. Der in Würzburg wohnende Golf-Fahrer fuhr auf der schneebedecken A 70 zu schnell und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Fahrer blieb unverletzt. Der Schaden am Fahrzeug beläuft sich auf ca. 2000 Euro.

Einbruch in Mehrfamilienhaus – Täter kam über Terrassentür

RIEDBACH – Im Riedbacher Ortsteil Kleinsteinach ist ein Unbekannter am Mittwoch in ein Mehrfamilienhaus eingestiegen. Der Täter entkam unerkannt mit seiner Beute. Die Haßfurter Polizei führt die ersten Ermittlungen und nimmt Zeugenhinweise entgegen.

In der Zeit von 08.00 Uhr bis 19.00 Uhr war ein Unbekannter über die Terrassentür in die Wohnung des Geschädigten in der Oberen Dorfstraße eingedrungen. Der Dieb entwendete neben einem Fahrrad der Marke Stratos auch Schmuck und Messingfiguren. Die Beute hatte einen Wert von mehreren hundert Euro.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 09521/927-0 zu melden.

Vier ICEs saßen in Würzburg fest

WÜRZBURG – Am Donnerstag um 22:46 Uhr erreichte den Führungsdienst des BRK ein Hilfeersuchen der Deutschen Bahn. Wegen starken Schneefalls sei der Zugverkehr in der Region eingestellt. In vier ICE Zügen waren in der Folge 1.300 Reisende in Würzburg gestrandet. Nach Abstimmung mit der Deutschen Bahn wurden Schnelleinsatzgruppen Betreuung des BRK Würzburg, der Malteser Würzburg und des BRK Kitzingen alarmiert.

Während das Rote Kreuz die Reisenden in den Zügen mit Getränken und Verpflegung versorgte, richtete der MHD in der Jenaplan-Schule eine Notunterkunft für Familien mit Kleinkindern sowie Senioren und Hilfsbedürftige ein. Die Hilfsorganisationen hatten sich zunächst auf eine Einsatzdauer von sieben Stunden eingerichtet, der Reiseverkehr wurde jedoch bereits gegen 02:00 Uhr wieder aufgenommen und der Betreuungseinsatz beendet. Logistische Unterstützung erhielten die Hilfsorganisationen durch die THW Ortsgruppe Würzburg.

Ein Vertreter der Berufsfeuerwehr Würzburg kümmerte sich als Vertreter der Stadt um die Akquise der Notunterkunft. Die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg stellte für den Transfer der Reisenden in die Notunterkunft einen Omnibus zur Verfügung. Insgesamt waren 70 Ehrenamtliche im Einsatz. „Die Bereitschaft der Ehrenamtlichen, den festsitzenden Reisenden zu nachtschlafender Zeit zu helfen, war sehr beeindruckend!“, so Einsatzleiter Paul Justice.

Foto: Malteser

Auf dem Foto: Malteser richteten in Klassenzimmern der Jenaplan-Schule eine Notunterkunft ein.
Bild: MHD

Foto: BRK

Schnee behindert Rettungskräfte

WÜRZBURG – Teils heftiger Schneefall und glatte Straßen sorgten Donnerstagabend für zahlreiche Rettungsdiensteinsätze in Stadt und Landkreis Würzburg. Vor allem Unfälle und sturzbedingte Verletzungen beschäftigten die Einsatzkräfte von BRK, MHD und JUH. Hinzu kamen Behinderungen durch querstehende LKW. „Ohne die ehrenamtlichen Rettungsdienstler der Schnelleinsatzgruppen der Hilfsorganisationen hätten Patienten lange auf Hilfe warten müssen“, so Klaus Penzkofer von der Integrierten Leitstelle Würzburg. Besondere Eile war bei der Rettung einer Schwangeren auf der Autobahn geboten. Mehrere Lkw blockierten bei glatter Fahrbahn die Durchfahrt. THW und Feuerwehr wurden auf der Autobahn eingesetzt, um Fahrbahnen freizumachen.

Bild: BRK



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