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Tote zum Üben nach Münnerstadt gebracht? Ermittlungen gegen das angesehene Bestattungsunternehmen Michal


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SCHWEINFURT / MÜNNERSTADT – Die großen Medien berichten seit heute ausführlich: Michal Bestattungen, dem Unternehmen aus der Schweinfurter Fußgängerzone, wird vorgeworfen, Leichen ohne Wissen der Angehörigen der Verstorbenen dem Ausbildungszentrum für Bestatter im unterfränkischen Münnerstadt zur Verfügung gestellt zu haben.

Ralf Michal ist Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Bestatter. Ein angesehener Mann. Doch gegen ihn wird nun ermittelt. Wegen des Verdachts der Störung der Totenruhe. Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt soll ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet haben, berichten die Süddeutsche und der BR.

Ein ehemaliger Mitarbeiter soll Michal angezeigt haben. Weil das Bestattungsunternehmen angeblich mindestens sieben Verstorbene ohne Einverständnis nach Münnerstadt gebracht haben soll. Zu Übungszwecken im Ausbildungszentrum. Dort lernen künftige Bestatter, wie man die Toten versorgt.


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Seit dem Winter sind diese Vorfälle bereits gerüchtehalber ein Thema. Nun wird ermittelt. Ralf Michal sagte gegenüber dem Bayerischen Rundfunk, er habe sich keiner Straftat schuldig gemacht. Richtig sei aber, dass vereinzelnd Tote nach Münnerstadt gebracht werden, weil dort Experten arbeiten würden, die fachliche Hilfe leisten könnten. Er unterstütze die Ermittlungen und habe nichts zu verbergen.





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