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Unterfränkische Polizei intensiviert Präventionskampagne zum Einbruchschutz


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UNTERFRANKEN – Trotz der großen Präventionskampagne zum Einbruchschutz, die  Mitte Oktober von Polizeipräsidentin Liliane Matthes gestartet wurde, ist die Anzahl der Wohnungseinbrüche in Unterfranken weiter angestiegen. Deshalb intensivieren die Polizeidienststellen ihre Präventionsarbeit noch einmal und gehen in den nächsten Wochen mit weiteren 10.000 Wurfzetteln besonders auf Wohnungsinhaber in Ortsrandlagen zu, weil dort zuletzt viele Einbrüche zu verzeichnen waren.

Wurden im Jahr 2012 in Unterfranken 430 Wohnungseinbrüche registriert, so war Mitte Oktober 2013 dieses Niveau bereits erreicht und die Einbruchszahlen haben trotz der Präventionskampagne des Polizeipräsidiums wie befürchtet weiter zugenommen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies im Zeitraum von Anfang September bis Mitte Dezember eine Steigerung um ca. 25 Prozent. Die Schwerpunkte liegen erneut in der Region Bayer. Untermain. Vor allem entlang der A3 und der B 469 gab es in den letzten Wochen viele Einbrüche.


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Immer wieder konnte die Polizei jedoch auch Taten aufklären und kann auch gute Fahndungserfolge vorweisen. So wurden seit Beginn der dunklen Jahreszeit 20 Tatverdächtige festgenommen. Einige von ihnen sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Auch die eigens beim Sachgebiet Verbrechensbekämpfung eingerichtete Ermittlungskommission zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls hat sich bestens bewährt. Dabei wird viel Wert auf eine qualifizierte Sachbearbeitung und akribische Spurensicherung gelegt.

Zwar zeigen die aktuellen Festnahmeerfolge, dass es mit der Präventionsaktion durchaus gelungen ist, die Bevölkerung für das Thema „Wohnungseinbruch“ zu sensibilisieren, dennoch raten wir als Polizei jedem Hausbesitzer, sein Eigentum konkret auf geeignete Sicherungsmaßnahmen hin zu überprüfen. Gerne können sich Interessierte auch im Internet, z. B. auf der Seite www.k-einbruch.de oder bei den Fachberatern der kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in Schweinfurt, Würzburg und Aschaffenburg über die Verbesserung ihres individuellen Einbruchschutzes informieren.


Insbesondere rückwärtige Terrassen- oder Balkontüren sind oft nicht ausreichend gesichert und werden deshalb auch von Einbrechern als Schwachstelle entdeckt und zum Aufbrechen genutzt. Daneben ist es auch hilfreich, sich über ein geeignetes Beleuchtungskonzept Gedanken zu machen. Relativ kleine und auch kostengünstige Maßnahmen, wie z. B. der Einsatz von Zeitschaltuhren im Innen- und Außenbereich können im Einzelfall große Wirkung entfalten. Das Wichtigste ist aber, tatsächlich bei jedem Verlassen des Hauses alles gründlich abzusperren und auch auf dem Grundstück keine Leitern, Werkzeuge oder sonstige Einstiegshilfen zu deponieren. Einbrecher wählen normalerweise Objekte aus, bei denen die Chance, zum schnellen Erfolg zu kommen, besonders groß ist und die Fluchtmöglichkeiten günstig sind. Weil dies insbesondere an autobahnnahen Wohngebieten oder in Ortsrandlagen der Fall ist, werden die Polizeiinspektionen in den nächsten Wochen dort nochmals unterwegs sein und diese Anwohner gezielt ansprechen.

Ganz besonders appelliert die Polizei aber an das Mitteilungsverhalten der Bevölkerung. Wie auch die guten Festnahmeerfolge gezeigt haben, kommt es sehr darauf an, dass Zeugen verdächtige Beobachtungen der Polizei schnellstmöglich über die Notrufnummer 110 mitteilen. Oft sind es nur wenige Minuten, die darüber entscheiden, ob einem Einbrecher die Flucht gelingt. Deshalb gilt für uns als Polizei die Prämisse: „Wir kommen lieber zweimal umsonst, statt einmal zu spät.“ Keinesfalls sollten Bürger selbst tätig werden und sich durch das Ansprechen von Verdächtigen womöglich selbst in Gefahr bringen!



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