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Volkacher Feuerwehr im Dauereinsatz: Mehrere Vegetationsbrände innerhalb eines Abends


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VOLKACH – Den Anfang der Einsatzserie machte ein Ackerbrand an der B286 bei Järkendorf. Dort wurde die Volkacher Feuerwehr gegen 16:14 Uhr angefordert. Kurze Zeit später machte sich der Volkacher Löschzug bestehend aus vier Einsatzfahrzeugen und 20 Einsatzkräften auf den Weg. Noch kurz vor dem Eintreffen in Järkendof wurde dann eine Rauchentwicklung zwischen Volkach und Eichfeld gemeldet.

Nachdem in Järkendorf das Feuer soweit im Griff war, brach ein Teil der Volkacher Einsatzkräfte die Alarmfahrt ab und fuhr in Richtung Eichfeld. Ein weiteres Fahrzeug, welches sich einsatzbereit im Feuerwehrhaus befand fuhr die zweite Einsatzstelle zusammen mit der Feuerwehr Gaibach ebenfalls an. Vor Ort konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich um eine Rauchsäule welche mehrere Kilometer entfernt war und zu einem anderen Einsatz im Landkreis gehörte.


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Als gerade die Einsatzbereitschaft im Feuerwehrhaus wieder hergestellt war, wurde die Volkacher Feuerwehr erneut alarmiert. Diesmal zu einer unklaren Rauchentwicklung bei Dimbach. Auch hier konnte schnell Entwarnung gegeben werden, es handelte sich um die gleiche Rauchsäule.


Einen Ackerbrand meldete dann ein Landwirt gegen 18:12 Uhr an der Staatsstraße 2260 in Richtung Eichfeld. Beim Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge breitete sich das Feuer auf Grund des Windes rasend mit gut eineinhalb Meter großen Flammenhöhen aus und drohte auf benachbarte Felder und Wiesen überzugreifen. Der Einsatzleiter forderte deshalb umgehend die Feuerwehren aus Astheim, Gaibach, Fahr, Sommerach und Prichsenstadt mit wasserführenden Fahrzeugen nach.

Sofort wurde mit dem Waldbrandtanklöschfahrzeug der Volkacher Feuerwehr, sowie mit den restlichen Einsatzkräften ein Löschangriff von mehreren Seiten vorgetragen. Das Feuer konnte so durch den massiven und schlagkräftigen Einsatz rasch eingedämmt werden. Auf dem Feld befindliche Gehölzhaufen mussten im Anschluss in mühevoller Handarbeit auseinandergezogen und abgelöscht werden. Nach gut einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden. Insgesamt brannten circa 2,5ha Fläche ab. Herbeigerufene Landwirte grubberten die betroffenen Flurstücke ab und wässerten diese im Anschluss mit Wasserfässern nach. Alles in allem waren gut 80 Einsatzkräfte der beteiligten Feuerwehren im Einsatz.

Noch während die Einsatzfahrzeuge gereinigt wurden, erreichte eine weitere Einsatzmeldung die Volkacher Wehr. Der Notrufende meldete ein Feuer auf einer Wiese am Waldrand in Richtung Rimbach. Auf der Anfahrt war die Rauchsäule bereits deutlich zu sehen. Während zum Zeitpunkt des Notrufes eine Fläche von ca. vier auf vier Metern brannte, waren beim Eintreffen der Feuerwehr bereits mehrere hundert Quadratmeter in Flammen und das Feuer drohte in den Wald hineinzulaufen.

Ein deutlicher Beweis dafür, wie rasend schnell sich Vegetationsbrände ausbreiten. Auch hier konnte dank einem massiven Einsatz von Material und Mannschaft die Flanken des Feuers schnell abgelöscht und somit die Ausbreitung gestoppt werden. Um weitere Wasserführende Fahrzeuge in der Hinterhand zu haben wurden die Feuerwehren aus Astheim und Gaibach nachgefordert, welche dann das betrofene Gebiet großzügig wässerten.

Auf dem Rückweg von der Einsatzstelle wurde dann nochmal Brandgeruch in einem Waldstück bei Eichfeld gemeldet. Hier konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden.

Alles in allem befanden sich bei den sechs Einsätzen Seitens der Volkacher Feuerwehr sechs Fahrzeuge mit 30 Einsatzkräften vor Ort. Die Aufräumarbeiten und die Herstellung der Einsatzbereitschaft der eingesetzten Fahrzeuge dauerte dann noch bis 22:30 Uhr.

„Durch die richtige Ausrüstung gepaart mit einer sehr guten Ausbildung sind unsere Einsatzkräfte gut auf Vegetationsbrände vorbereitet. Aber wir appelliere dringend an alle Bürgerinnen und Bürger: vermeiden Sie jedes Risiko, rauchen Sie nicht in Wald- und Wiesengebieten!“

Fotos: Moritz Hornung, Feuerwehr Volkach


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