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Widerstand bei Personenkontrolle am Roßmarkt – 18-Jähriger aus Ankereinrichtung in Untersuchungshaft


Pressebeck

SCHWEINFURT/ROßMARKT – Ein 39-Jähriger, der versucht haben soll, einen Polizeibeamten im Rahmen einer Personenkontrolle anzugreifen, wurde am Mittwochmittag in Gewahrsam genommen. Er muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.

Angehörige der Sicherheitswacht aus Schweinfurt führten gegen 12:40 Uhr am Roßmarkt eine Personenkontrolle durch. Ein offenbar unter Alkoholeinfluss stehender Mann begann daraufhin die Kontrolle zu stören und diese unerlaubter Weise mit dem Mobiltelefon zu filmen. Die Mitarbeiter der Sicherheitswacht baten daraufhin die Polizei um Hilfe. Eine Streifenbesatzung des Unterstützungskommandos der Bayerischen Bereitschaftspolizei eilte zu den Ehrenamtlichen.


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Der 39-Jährige, der auch trotz mehrfacher Belehrung das verbotene Filmen nicht unterlassen wollte, griff daraufhin völlig unvermittelt einen der Polizeibeamten mit einem Kopfstoß an und wurde daraufhin von den Polizisten zu Boden gebracht. Trotz heftiger Gegenwehr konnte der Angreifer unter Kontrolle gebracht, gefesselt und in Gewahrsam genommen werden. Das Mobiltelefon wurde als Beweismittel sichergestellt.


Die Einsatzkräfte blieben unverletzt. Der 39-Jährige wird sich nun wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes, versuchte Körperverletzung und Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz in einem Strafverfahren zu verantworten haben.

Nach Großeinsatz in ANKER-Einrichtung – Weiterer Tatverdächtiger ermittelt

SCHWEINFURT / GELDERSHEIM – Nach einem Großeinsatz in der ANKER-Einrichtung in der Nacht von Sonntag auf Montag konnte im Rahmen der intensiven Ermittlungen ein weiterer Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden. Der 18-Jährige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft am Donnerstag vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft.

Wie bereits berichtet, war es in der ANKER-Einrichtung am Sonntagabend zwischen zwei rund 15-köpfigen Personengruppen zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen. Im Zuge dieser erlitten insgesamt fünf Personen Verletzungen. Bereits am Montag wurden drei nigerianische Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter vorgeführt und sitzen seitdem in Untersuchungshaft.

Im Rahmen der intensiven Ermittlungen der Schweinfurter Polizei und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt kristallisierte sich nun ein 18-jähriger algerischer Staatsangehöriger als Tatverdächtiger heraus. Der junge Mann wurde am Mittwochvormittag vorläufig festgenommen und verbrachte die Nacht in der Haftzelle der Schweinfurter Polizei.

Der Mann steht im Verdacht, unmittelbar vor der Auseinandersetzung am Sonntagabend eine Somalierin unsittlich berührt zu haben, was möglicherweise der Auslöser für die folgenden Streitigkeiten gewesen ist. Im Laufe des Abends verletzte der 18-Jährige zudem einen 34-jährigen Nigerianer schwer im Gesicht.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde der Tatverdächtige am Donnerstagvormittag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt. Dieser ordnete auf Grund des dringenden Tatverdachts des schweren Landfriedensbruchs und der gefährlichen Körperverletzung die Untersuchungshaft gegen den Mann an. Dieser befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.

Die Ermittlungen, insbesondere zu weiteren zusammenhängenden Tatkomplexen, den Hintergründen der Auseinandersetzung und auch Tatbeteiligungen, laufen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft weiter.



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