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Journalisten-Erfahrungen nach einem Viertel der Regionalliga-Saison


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SCHWEINFURT – Das mit den angeblichen Auflagen seitens des Verbandes in der Fußball-Regionalliga Bayern ist schon erstaunlich. Nach dem ersten Viertel der Saison machte der Autor dieses Beitrags einige ganz unterschiedliche Erfahrungen.

In Schweinfurt wird stets Wert darauf gelegt, dass die Reporter im Innenraum gelbe Westen tragen. Angeblich ein Muss des Bayerischen Fußball-Verbandes. Bei allen bisherigen Auswärtsspielen war das überhaupt kein Thema. In Aschaffenburg jüngst wollte an der Kasse noch nichtmal jemand einen genauen Blick auf den Presseausweis werfen. „Geht schon in Ordnung“, hieß es – und der Ordner am Zaun hinter dem Tor öffnet den Zugang bereitwillig und ohne größere Kontrolle. Bewegungsfreiheit für die Reporter auf dem Platz.



Das genaue Gegenteil nun in Hof. Der Versuch im Vorfeld, per Mail sich zu akreditieren beim dafür zuständigen Medienmann der Gastgeber, lief ins Leere. Weil die Mail an dessen Arbeitsplatz ankam, er aber 14 Tage Urlaub hatte. Na prima! Mit der Erfahrung von Aschaffenburg im Hinterkopf sollte es freilich trotzdem kein Problem sein, das Stadion zu betreten. Klappte dann auch dank des Presseausweises.


Nur: Der Ordner am Eingang zum Innenraum (wo man einfach sein muss für gute Fotos) hatte einen gebrauchten Freitag erwischt. Ohne Pressekarten kein Zugang, lautet seine vielleicht ja noch verständliche Anweisung. Obwohl der Medienbeauftragte des Vereins dann dazu kam und von seinem Urlaub berichtete, mehr oder weniger ein „der kann rein“, signalisierte, beharrte der an sich freundliche Mann auf seine Anweisung. Er müsse sonst 20 Leute in den Innenraum lassen, Pressevertreter müssten mit eigener Weste kommen und so einen Presseausweis würde er sich locker auch in fünf Minuten beschaffen.

Nun gut, den Gezeigten bekommt man nur als hauptberuflicher Journalist, der diese Tätigkeit nachweist. Aber egal: Ordner können nicht alles wissen. Von den Stehrängen hinter dem Tor ging es dann doch ganz gut mit den Fotos. Der FC 05 „bestrafte“ indirekt auch den Ordner mit dem 2:0-Sieg. „Da waren sie wieder, meine zwei Probleme“, meinte der Mann dann ganz spaßig beim Spielschluss und dem Wiedersehen. Denn er bewachte auch den Zugang zur Pressekonferenz im VIP-Raum. Die Geschichte endet postiv und mit freundlichen Worten sowie dem Zugang in den ersten Stock im Innenleben der so tollen Hofer Tribüne (die in diesem Beitrag zu sehen ist)

Michael Horling
(der rasende Regionalliga-Reporter)



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