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Trotz Gegenstimmen der CSU: Gerolzhofen fordert die Aufnahme des Steigerwalds in das Auswahlverfahren für einen dritten Nationalpark in Bayern


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GEROLZHOFEN – Der Stadtrat von Gerolzhofen hat in seiner Sitzung vom 06. März den unten stehenden Beschluss in Sachen Nationalpark gefasst. Der Antrag wurde mit 10 zu 8 Stimmen beschlossen. Dafür stimmten die Fraktionen  von geo-net, SPD und Freie Wähler, dagegen CSU und Bürgermeister Thorsten Wozniak.
 
Gerolzhofen ist damit die erste Gemeinde im Landkreis Schweinfurt, die die Aufnahme des Steigerwalds in das Auswahlverfahren für einen dritten Nationalpark in Bayern fordert!
  
Der beschlossene Antrag, den geo-net im Namen von Gerolzhofens Stadtrat Thomas Vizl stellte:
 
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
hiermit stellen wir folgenden Antrag und bitten um Behandlung im Stadtrat:
 
Die Stadt Gerolzhofen fordert die Bayerische Staatsregierung auf, den Steigerwald in den aktuellen Prozess zur Auswahl eines 3. Nationalparks in Bayern und in die notwendigen Untersuchungen und Studien einzubeziehen.
 
Die Studien sollten folgende Aspekte untersuchen:
• Regionalentwicklung und Auswirkungen auf die Stadt Gerolzhofen
• Arbeitsplätze
• Gewerbe und Handel
• Landwirtschaft
• Forstbetriebswirtschaftliche Aspekte
• Energieressource Holz
• Natur- und Artenschutz
• Tourismus
• Außendarstellung der Region
• Schutz benachbarter Waldgebiete (wie Bürgerwald Gerolzhofen – Dingolshausen)
 
Begründung:
Ministerpräsident Horst Seehofer und Umweltministerin Ulrike Scharf haben im August 2016 angekündigt in Bayern einen dritten Nationalpark zu errichten. Ein Nationalpark sei ein „ökologisches Konjunkturprogramm allererster Güte“, sagte die Ministerin gemäß Berichterstattung in den Medien vom August 2016. Er stärke die Naturheimat Bayern, erhalte die Artenvielfaltund treibe die wirtschaftliche und infrastrukturelle Entwicklung voran. Nationalparke seien eine „Vitaminspritze“ für die Region.
 
Scharf: „Ein neuer Nationalpark ist ein Angebot an die Regionen“. Sie plane ein „offenes und transparentes Verfahren“.

Durch diese Ankündigung der Staatsregierung ergibt sich eine völlig neue Situation. Bisher hat die Staatsregierung ein weiteres Großschutzgebiet abgelehnt. Es wäre aus unserer Sicht nicht verantwortbar, mögliche Chancen für den Steigerwald und für die Stadt Gerolzhofen nicht zu prüfen. Die Unterzeichner dieses Antrags fordern hiermit keinen Nationalpark im Steigerwald. Aber wir wollen, dass der Steigerwald in dieses angekündigte offene und transparente Verfahren einbezogen wird.
 
Sobald die Ergebnisse des Verfahrens vorliegen, können sich alle Bürgerinnen und Bürger der Region und auch die verantwortlichen Kommunalpolitiker der Region auf der Basis von Fakten eine Meinung bilden. Kosten entstehen der Stadt Gerolzhofen durch diesen Antrag keine.


Anwälte Niggl, Lamprecht & Kollegen



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