25. 09. 2017
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SPD fordert Platzfreigabe für die Fußballer des SC 1900 Schweinfurt



SCHWEINFURT – Großes Verständnis zeigte die Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Hochfeld-Deutschhof für die Nöte des Schweinfurter Sportvereins SC 1900, dem die Stadtverwaltung kurzfristig die Nutzung ihres Sportplatzes am Gottesberg untersagt hat. Mit vertretbarem Aufwand und Mithilfe des Vereins könnte die Anlage weiter bespielbar sein.

In der Mitgliederversammlung des größten Schweinfurter SPD-Ortsvereins stellte ein Vertreter des SC 1900 die für den Verein bedrohliche Situation dar, dass Vertreter der Stadt den Kunstrasenplatz am Gottesberg kurzfristig vor Beginn der neuen Fußballsaison für jede Benutzung gesperrt hätten.

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Der jetzt 20 Jahre alte Kunstrasenplatz müsste eigentlich alle 15 Jahre generalsaniert werden. Weil von Seiten der Stadt falscher Sand aufgetragen worden sei, müsste der Platz gründlich gereinigt und mit neuem Sand eingestreut werden. Dies sei schon einmal mit Erfolg gemacht worden. Die Vereinsmitglieder seien bereit, mit Eigenleistung an der Wiederherstellung des Fußballplatzes mitzuhelfen.

Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins zeigten kein Verständnis an der Benachteiligung eines alten Schweinfurter Sportvereins. Die von der Stadt verlangte Auslagerung des Trainings- und Spielbetriebs auf Sport-plätze anderer Vereine führe zu einer Zersplitterung des Vereins, dessen Vereins-heim schließlich am Gottesberg stehe. Die SPD fordert daher von den Stadtverantwortlichen die unverzügliche Freigabe des Sportplatzes für den Spielbetrieb. Ralf Hofmann, der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, sagte zu, sich um diese Angelegenheit zu kümmern.

Mit Jürgen Eusemann konnte die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Isabella Walter ein engagiertes neues Mitglied begrüßen. Dem ehemaligen Schulrat und „spät berufenen SPDler“ liegt die Bildungspolitik besonders am Herzen. Daher leitet er einen entsprechenden Arbeitskreis in der Schweinfurter SPD und will dazu beitragen neue Impulse in der Schulpolitik zu setzen.

Im weiteren Verlauf der Mitgliederversammlung konnte die SPD-Ortsvereinsvor-sitzende Isabella Walter den SPD-Wahlkreiskandidaten Markus Hümpfer begrüßen, der den SPD-Ortsverein auf die Bundestagswahl am 24. September einstimmte. Sein persönliches Profil mit dem Schwerpunkt einer gerechten Bildungspolitik und des Zusammenhalts in Europa fand die volle Unterstützung der SPD-Mitglieder, die mit Markus Hümpfer spontan gemeinsame Aktivitäten vereinbart haben.

Auf dem Bild: Isabella Walter überreicht Jürgen Eusemann das SPD-Parteibuch. Mit ihr freuen sich Ralf Hofmann (li.) und Markus Hümpfer (re.).



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4 Kommentare

  1. Monika Niestroj

    Was muss man tun, um einen Artikel in der Presse zu bekommen, dass sich die Politiker für einen Verein einsetzen? Der SC 1900 hat, soweit ich weiß, nur noch zwei Mannschaften im offiziellen Spielbetrieb, keine Jugendarbeit mehr, und bekommen Unterstützung von der Politik und Presse. Wir von der TG 48 SW haben 12 Mannschaften, und nur ein Hauptfeld und ein Kleinfeld. Das Hauptfeld wird noch von unserer Leichtathletikabteilung, und das Kleinfeld von der Korbballabteilung genutzt. Damit würden wir ja noch klar kommen, aber wir haben auch noch den Verein Fortuna auf unserem Sportplatz. Wir kämpfen seit zwei Jahren darum, dass eine Lösung gefunden wird. Wir haben nicht einmal eine Ausweichmöglichkeit, wenn die Stadt unsere Plätze für mehrere Wochen sperrt. Unsere Frauen und 1. Mannschaft, können keine Vorbereitung machen. Wer bitte unterstützt uns???

  2. Monika Niestroj

    Ich finde es super, dass sich die SPD um die Belange vom SC1900 kümmert.

  3. Heike Bähr

    Da gab es doch mal eine „Stadt des Sports“oder?

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