19. 09. 2017
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SPD-Bundestagskandidat Markus Hümpfer bescheinigt Angela Merkel „wirtschaftliche Inkompetenz“



SCHWEINFURT – „Die Strategielosigkeit, mit der die Kanzlerin auftritt, gefährdet tausende Arbeitsplätze bei den Automobilzulieferern in Schweinfurt und Kitzingen. Das zeugt von wirtschaftspolitischer Inkompetenz und davon, dass CDU/CSU unserem Land schaden“, so der SPD-Bundestagskandidat Markus Hümpfer.

Vorausgegangen war ein Interview von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Illustrierten „Super-Illu“ zur Zukunft des Verbrennungsmotors. Gefragt, was sie von einer „Deadline“ für Verbrennungsmotoren halte, antwortete die Bundeskanzlerin, dass sie im Prinzip dafür sei, den Verkauf normaler Autos grundsätzlich zu verbieten. Wörtlich sagte sie: „Ich kann jetzt noch keine präzise Jahreszahl nennen, aber der Ansatz ist richtig.“

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Wer die Sätze der Bundeskanzlerin richtig deutet, der weiß, dass dies früher oder später das Aus für den klassischen Automobilbau bedeutet. Der ständige Politikwechsel Merkels gefährde laut Hümpfer deutschlandweit Millionen Arbeitsplätze in der Automobilindustrie und hier vor Ort tausende bei den Zulieferbetrieben.

„Merkels verklausulierte Ankündigung sollte man unbedingt ernst nehmen“, sagt der SPD-Kandidat. Nicht zuletzt entfaltete ihre beiläufige Ankündigung zur „Ehe für Alle“ eine ungeahnte Dynamik und auch der plötzliche Ausstieg aus der Atomkraft hat teure Konsequenzen zur Folge. „Merkels Sprunghaftigkeit schadet den Bürgerinnen und Bürgern. Politik macht man nicht nach der Wetterlage!“, so Hümpfer.



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16 Kommentare

  1. Klaus Eweleit

    Keiner traut sich auf ihre Rechtsbrüche hinzuweisen! …und Schulz ist auch keine Alternative!

  2. Frank Widmaier

    Als Kandidat sollte man sich nur zu Themen melden, bei dene man eine gewisse Kompetenz mitbringen kann. Daher empfinde ich diesen Artikel etwas befremdlich.

    Eine kurze Recherche ergab: Industriemechaniker und Student des Wirtschaftsingenieurswesens.
    Nun denn – ich haette da etwas an Hintergrundwissen erwartet.

    Es gibt mittlerweile in 2-3 Ländern Beschlüsse (zB SWE, FRA,…), die den Verbrennungsmotor abschaffen wollen. Weitere Länder wollen darauf hin arbeiten. Dementsprechend sind die Aussagen Merkels keine wirtschaftlche Inkompetenz, sondern ein Erinnern an politische Realitäten. Die Politik hat nur Rahmenbedinungen zu setzen und keine Voerschriften zu machen. Sonst landen wir in der Planwirtschaft. Die Wirtschaft ist eigentlich selbstverantwortlich für das Befüllen der Rahmenbedingungen zuständig. Wenn die Wirtschaft – oder die Kunden – also nicht selbst etwas tun… dann wird der bequemste Weg weiter gegangen. Das ist klar.

    In vielen Ländern ist man mit der Elektrifizierung weiter. Es gibt schon Wechsel-Akku-Konzepte (die hier verteufelt, statt weiterentwicklt werden). In östlichen Ländern gibt es viele Elektroroller-Städte. Der Umstieg auf Elektro ist im Gange.. aber Europa war mal wieder zu langsam und die Wirtschaft hat sich auf den erreichten Zielen ausgeruht.

    Nun einer Frau Merkel die Schuld zuzuschieben, ist etwas komisch. Eine einzelne Frau ist Schuld, wenn jetzt der Industriezweig nieder geht? Mhhh. ok… klar.. ein Frau managed dutzende Firmen. Sehr realitätsnah. Oder hat sie ach die Bankenkrise 2009 verursacht?

    Nochmal: Rahmenbedingungen – nicht Vorschriften. Das ist Politik. Die Marktwirtschaft muss selbst arbeiten. Wenn es schief geht. Dann hilft man halt und haut auf die Finger.. aber es ist ein Geben und Nehmen. Und jetzt muss die Wirtschaft liefern. Da es auch wieder auf kommt.. VW soll alle gleich behandeln.. USA und Deutschland.. wenn das käme.. dann mache den Laden zu und die Arbeitsplätze sind weg. Dann gibt es massive Verlagerungen, sollte nach den Entschädigungen und Strafen noch etwas übrig bleiben. Das muss man zusammen hin bekomen. Es hilft jetzt nichts, die Wirtschaft seitens der Politik an die Wand zu nageln.

    Jetzt zum Thema Atomaussieg und Wechselhaftigkeit.
    Ehe für alle. Die SPD hat das Thema, trotz Aussage Minister Maas, wir verstoßen gegen die Verfassung losgetreten. Frau Merkel wollte, wie der Rest der Union das Thema rechtlich sauber durchbringen. Aber die SPD hat sich über den eigenen Minister und Recht und Gesetz hinweg gesetzt. Es ist durch und fertig. Aber den Bock geschossen.. hat die SPD. Frau Merkel hat nur den Fehler gemacht, im Sinne einen Schaden (virtuell – durch Diskussionen) von den betroffenen Menschen abzuwenden. Super Vorwurf…

    Atomausstieg. Nun.. ich bin schon länger in der Politik tätig. 1998 ist für Schweinfurt eine Katastrophe geschehen. Rotgrün kam an die Macht .. und seit der Zeit ist übrigens die SPD in der (Mit-)Verantwortung. Aber jetzt kommt Herr Hümpfer und rettet, was seine Partei seit 19 Jahren versäumt hat (sorry.. das musste jetzt mal sein *kopfschüttel*)
    Unter Rot-Grün wurden die Transporte eingestellt, das Lager Grafenrheinfeld verdanken wir auch der Regierung. Wäre die Wahl 2 Jahre später gekommen, hätten wir Gochsheimer die Transporte auch los gehabt. Ich erinnere mich an die Gespräche wegen einem direkten Gleisanschluss. Es war n Staatssekretär und andere hier, die sich darum gekümmert hatten. Aber dann hat man gar nicht mehr transportiert. Die Wahl kam für uns zu früh.
    Der Ausstieg ging also 1998 los. Frau Merkel hat mit ihrer Regierung (Schwarz-Rot) also nur das Thema nach Fukushima etwas beschleunigt. Nicht mehr, nicht weniger. Das Thema der Endlagerung ist auch noch nicht geklärt.
    Ich bin gespannt, wo und wann später mal wieder transportiert wird. Ich fürchte, wieder von Gochsheim aus. Herzlichen Dank Rotgrün. Ob ich das überhaupt noch erlebe oder die übernächste Generation den Müll noch in Rafeld bewundern darf.. mhhhh
    Aber Frau Merkel hat hier sicher keine Wechselhaftigkeit gezeigt. Das war ein gerader Kurs. Fukushima hat alles verändert. Von daher wundern mich die Aussagen nun. Soll ich diese als Ausstieg aus dem Atomausstieg verstehen? Die SPD will zurück zur Atomenergie?

    Vielleicht noch aus eigener Erfahrung. In der Schule und Studium hatte ich einiges zum Thema Ressource, Rohstoffe, Endlichkeit,… ghört. Später hatte ich auch Vorträge zu Afrika, wirtschaftliche Interessen, dort engagierte Nationen, … gehört. Öl it tot. Uran hat bekannte Probleme,… wir brauchen definitiv Alternativen. Aber es kann nicht sein, dass wir alles vorschreiben. Es muss einen Spielraum geben in dem man sich bewegen kann. Es gibt einzelne Häuser, Dörfer,.. die auf einem guten Weg sind. Aber man muss die auch machen lassen. Jetzt sagen: das ist schlecht, dies ist ein Fehler.. ist sehr konstruktiv. Im Artikel steht nichts Positives.

    Und das kann man Merkel sehr zu Gute halten. Sie versucht Europa als Ganzes auf zu stellen. Leider wird derzeit von aussen torpediert. Aber ihr Wankelmut vorwerfen? Sicher nicht… ich werfe ihr eher einen Dickshädel vor. Aber das ist ein anderes Thema.

  3. Bjoern Obrecht

    Ich hoffe Markus lässt sich von derart plumpen, substanzlosen Sprüchen ( was hat der Bart mit der Qualität eines Kandidaten zur Bundestagswahl zu tun ?) nicht entmutigen.

  4. Herr Hümpfer – ist nicht ein SPDlerin Wirtschaftsministerin im Bund?
    Oder hat sich dies nicht bis Schonungen rumgesprochen…

    Eigentor nennt man sowas!

  5. Entschuldige bitte aber das ist doch Käse. Der Verbrennungsmotor ist nunmal ein Auslaufmodell weil es bessere Alternativen gibt für Menschen und Umwelt und deswegen muss auch irgendwann ein Verbot dafür kommen, die Arbeitsplätze in der Automobilindustrie gehen dabei nur verloren, wenn die Automobilbranche weigert sich weigert sicht dem Fortschritt anzupassen. Und Deutschland ist weit hinterher was diese Entwicklung angeht, viele der westlichen Länder sind wesentlich weiter was die Entwicklung von Elektromotoren angeht. Das es früher auf einmal Autos gab statt Pferdekutschen hat auch mehr Arbeitsplätze geschaffen als es vernichtet hat.

  6. Martin Heilig

    Man bekommt den Eindruck die CSU und ihre Klientel ist gerade sehr nervös. Dass Herr Dobrindt so versagt hat (leider unter Beihilfe durch Unterlassung seitens der SPD) scheint dazu zu führen, dass man nur noch ausfällig wird anstatt inhaltlich zu diskutieren. Inhaltlich finde ich hat Herr Hüpfner Recht wenn er Frau Merkel für ihre mangelnden Visionen und ihre Wankelmütigkeit kritisiert. Leider sehe ich bei der SPD aber auch keine verkehspolitische Vorstellung die zu nachhaltiger, klimafreundlicher Mobilität führt. Ein frühzeitig klar beschlossenes Ausstiegsdatum
    für den Verbrennungsmotor im Deutschland halte ich für sinnvoll weil wir damit der Industrie klare Vorgaben machen die zu Planungssicherheit führen und die deutsche Automobilindustrie nur so international konkurrenzfähig bleibt.

  7. Ralf Hofmann

    Mein Gott. Nichts als plumpe Respektlosigkeiten. Was für ein schwaches Bild.
    Ich hoffe, die sich hier so destruktiv Äußerenden engagieren sich in Parteien, NGOs, Vereinen oder sonstwo ehrenamtlich und beweisen, dass sie auch was Konstruktives für das Allgemeinwohl beitragen.

    • Danke Ralf, dass Du Dich zu Wort gemeldet hast! Schwach, wie wenig Leute aus seiner Partei ihm beistehen. Es wird lieber im eigenen Stall aufeinander gehackt. Sad

      @Markus: Korrekt müsste man Merkel den planlosen Ausstieg aus dem Atomausstieg vorwerfen, was Deutschland Milliardenstrafen vor internationalen Schiedsgerichten einbrachte. Ihr Glück, dass die „Presse“ dies nicht groß zum Thema machte

  8. Thomas Widmayer

    Also ich finde der hat schon swag. Guter Bart und gute Augenbrauen. Fehlt noch bisschen Sonnenstudio. Aber ansonsten ist der so fly!😂🙈 Politik ist mittlerwile vertrauenswürdig wie die BILD..

  9. Kuemmet Stefan

    Wir hier in Bayern haben so etwas wie VOLLbeschäftigung, soviel zu meckern haben wir eigentlich nicht. Was mir nicht gefällt ist
    – die immer weiter auseinander gehenden Einkommens Schere
    – komplett das Thema Umweltschutz
    – Mobilität = Elektro, sorry aber das ist doch bullshit, es gibt jetzt schon nicht genug Strom um daheim Starkstrom (für schnellladegerät) anzuschließen und wo bekommt man die Rohstoffe für die Akkus her, ohne die Umwelt radikal zu zerstören (soviel machen nicht mal alte Diesel kaputt)

  10. Frank Anetshofer

    Was soll man von solch einer Partei und ihrem Führungspersonal halten die solche Aussagen von sich geben?? www.facebook.com/photo.php?fbid=1824568850904063&set=a.205083106185987.57483.100000528971979&type=3

  11. Jochen Vay

    Hauptsache der Bart ist immer perfekt getrimmt und die Augenbrauen sind gezupft, so einen soll man ernst nehmen?
    Der soll nicht immer nur mit dem Finger darauf zeigen was andere „falsch“ gemacht haben. Mich würde mal interessieren was er besser machen will, und vor allem wie?

    • Markus Hümpfer

      Sehr geehrter Herr Vay, gerne lade ich Sie zu einem persönlichen Gespräch ein, bei dem ich Ihnen sagen kann, was meiner Meinung nach besser/anders gemacht werden muss. Ein Bild von mir und meinen Inhalten können Sie sich vorab auf www.markus-huempfer.de bilden. Über eine Nachricht von Ihnen würde ich mich freuen. VG Markus Hümpfer

  12. Roland Kühl

    Bitte schau doch mal nach wie Inkompetent die SPD in der Vergangenheit war und zwar nicht nur wirtschaftlich.

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