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Bezirksversammlung der Frauen-Union Unterfranken: „Wir können nur gewinnen, wenn wir mehr Frauen gewinnen!“


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Bad Kissingen – Am vergangenen Samstag traf sich die Frauen-Union Unterfranken im Kurgarten Cafe in Bad Kissingen unter dem Titel „Ist unser Gesundheitssystem zukunftsfähig?“ zu ihrer Bezirksversammlung, in deren Rahmen die dritte Runde des Mentoring-Programms zur Frauenförderung gestartet wurde. Mit den Worten „Jetzt geht’s los“ gab die FU-Bezirksvorsitzende Dr. Anja Weisgerber, MdEP den Startschuss und betonte, „das Programm ist ein hervorragender Weg, mehr Frauen für die politische Arbeit und auch für Mandate zu gewinnen. Ohne Frau ist kein Staat zu machen, denn wir können nur gewinnen, wenn wir mehr Frauen gewinnen.“ Die kommenden Wahljahre, insbesondere die Kommunalwahl, seien eine große Chance für Frauen, sich in die Politik einzubringen und Ämter in den kommunalen Parlamenten zu übernehmen. „Das Programm begleitet die Frauen auf diesem Weg und vermittelt ihnen das notwendige Rüstzeug für die politische Arbeit“, so Weisgerber weiter.

In diesem Jahr fördert die Frauen-Union insgesamt 18 Damen aus ganz Unterfranken im Mentoring-Programm. In einem  Mentoring-Tandem nehmen erfahrene Mandatsträgerinnen die Damen an die Hand, um sie ans politische Geschäft heranzuführen. Dies wird begleitet durch ein Rahmenprogramm, das der persönlichen und politischen Qualifizierung der Frauen dient. Als Mentorinnen haben sich wieder zwölf Damen aller politischen Ebenen zur Verfügung gestellt, unter anderem Landtagspräsidentin Barbara Stamm und die stv. Generalsekretärin Dorothee Bär MdB sowie Bürgermeisterinnen und stellvertretende Landrätinnen.


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Aus dem Kreis Schweinfurt nehmen in diesem Durchgang vier Mentees und drei Mentorinnen teil: Beate Glotzmann ist eine der geförderten Frauen. Die Leiterin der Tourist-Information möchte sich „aktiv politisch engagieren“ und erhofft sich vom Mentoring-Programm „wichtige Impulse und interessante Begegnungen.“ Sie wird in den nächsten zehn Monaten von ihrer Mentorin Landtagspräsidentin Barbara Stamm an die Hand genommen. Carina Schwab aus Oberschwarzach nimmt ebenfalls als Mentee teil. Die Industriekauffrau möchte „einen Einblick in das politische Tagesgeschäfts erhalten und für politische Aufgaben motiviert werden.“ Ihre Mentorin im Mentoring-Tandem ist die Bürgermeisterin von Wiesenbronn und FU-Kreisvorsitzende von Kitzingen Doris Paul.


Weiterhin nimmt Isabella Rückert aus Röthlein in diesem Jahr am Frauenförderprogramm der FU-Unterfranken teil. Die Hotelkauffrau freut sich, durch das Mentoring-Programm die Möglichkeit zu bekommen, ihr „politisches Engagement zu intensivieren und damit aktiv zum Wohle der Demokratie beizutragen.“ Ihre Mentorin ist Elisabeth Schäfer aus Ochsenfurt, stv. Landrätin und FU-Kreisvorsitzende Würzburg-Land.

Auch Christina Westerhausen aus Schonungen ist in diesem Durchgang als Mentee dabei. Die Grundschullehrerin über das Mentoring-Programm: „Es gibt mit Möglichkeiten an die Hand, in meiner politischen Arbeit voranzukommen. Ich erhoffe mir, neue Impulse für mein zukünftiges kommunalpolitisches Engagement in meiner Heimatgemeinde.“ Ihre Mentorin ist Claudia Lang aus Zellingen im Landkreis Main-Spessart.

Als Mentorinnen sind aus dem Kreis Schweinfurt, wie in den vergangenen Durchgängen, Edeltraud Baumgartl, Bürgermeisterin des Marktes Werneck, Christine Bender, Bezirksrätin, und Dr. Anja Weisgerber MdEP, FU-Bezirksvorsitzende und CSU-Kreisvorsitzende, dabei.

An den Auftakt des Frauenförderprogramms schloss sich ein Fachgespräch mit dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung Wolfgang Zöller, MdB und der Landesvorsitzenden der Jungen-Union Bayern Katrin Albsteiger an. „Pflege ist weiblich, denn wer pflegt die in großer Mehrheit Angehörige zu Hause oder arbeitet in Pflegeberufen? Richtig, wir Frauen. Wer aber kümmert sich um pflegebedürftige Frauen?“, so Weisgerber einleitend. In der Pflegereform, die derzeit verhandelt wird, sehe sie daher eine große Chance – für die Gesellschaft als Ganzes und besonders für die Frauen. Wolfgang Zöller stellte die zentralen Forderungen an die Reform vor. So müsse man weg von der Minutenpflege, hin zu einer ganzheitlichen Betreuung. Wichtig sei „Pflege nach Bedürftigkeit“, so Zöller, „Die Bedürfnisse der Menschen müssen im Mittelpunkt stehen, nicht die der Kassen.“ Die JU-Landesvorsitzende Katrin Albsteiger betonte die Bedeutung der nachhaltigen Finanzierbarkeit der Pflege in einer alternden Gesellschaft.

Auf den Bildern von links:
*Beate Glotzmann, Christina Westerhausen, Carina Schwab und Isabella Rückert, die Schweinfurter Mentees, Dr. Anja Weisgerber MdEP, FU-Bezirksvorsitzende, CSU-Kreisvorsitzende und Mentorin, und Martina Gießübel, FU-Kreisvorsitzende.
* Die FU-Bezirksvorsitzende Dr. Anja Weisgerber MdEP und die FU-Kreisvorsitzende Nikola Renner-Knopp bedankten sich bei den Referenten Katrin Albsteiger, Landesvorsitzende der Jungen-Union und Wolfgang Zöller MdB, Patientenbeauftragter der Bundesregierung (Mitte).



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