Home / Corona-Krise / Der AfD-Landtagsabgeordnete Christian Klingen kennt ein chinesisches Kräuterrezept gegen Corona. Aber die Bayerische Staatsregierung antwortet mit einem klaren Jein…

Der AfD-Landtagsabgeordnete Christian Klingen kennt ein chinesisches Kräuterrezept gegen Corona. Aber die Bayerische Staatsregierung antwortet mit einem klaren Jein…


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BAYERN – Sollte es tatsächlich gute medikamentöse Lösungen in der Corona-Krise geben? Die traditionsreiche Heilpflanzen-Rezeptur Shufeng-Jiedu hat sich in China als erfolgreiches Mittel bei der Behandlung von COVID-19 erwiesen. Das bestätigen auch Studien der WHO, die im August 2020 publiziert worden sind. Das Mittel wird übrigens seit einiger Zeit auch in verschiedenen Apotheken Deutschlands hergestellt…

„Warum wird Shufeng Jiedu nicht auch bei uns gegen Corona eingesetzt?“ wollte der AfD-Landtagsabgeordnete und verbraucherschutzpolitische Sprecher Christian Klingen von der Bayerischen Staatsregierung wissen. Die musste zugeben: In wissenschaftlichen Datenbanken finden sich tatsächlich Untersuchungen zu diesem TCM-Heilmittel. Und: Experimentell wurde die Rezeptur bereits beim Ausbruch von SARS und MERS 2002/2003 eingesetzt. Davon abgeleitet wird bei uns auch ein Einsatz bei COVID-19 diskutiert.



Interessant auch: Offensichtlich wird die Rezeptur seit Anfang 2020 zusammen mit anderen Ansätzen der TCM in China wohl auf Empfehlung offizieller Stellen in Kombination mit der Standardtherapie zur Behandlung von COVID-19-Patienten eingesetzt. Denn bereits während der SARS Epidemie im Jahr 2003 wurden in China Patienten zusätzlich zur westlichen Medizin mit Traditioneller Chinesischer Medizin behandelt. In einem 2004 veröffentlichten Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO wurde im Rahmen einer kontrollierten Beobachtungsstudie eine signifikant höhere Überlebensrate bei den Patienten festgestellt, die eine kombinierte Behandlung aus westlicher und Chinesischer Medizin erhielten. Eine Vergleichsgruppe war ausschließlich mit westlicher Medizin behandelt worden.


In China wurde TCM daher bereits seit längerem gegen virale Infektionen der oberen Atemwege wie SARS, MERS, Vogelgrippe und Influenza stets erfolgreich eingesetzt. Eine umfangreiche Studienzusammenfassung zeigt auf, dass das als Kapsel angebotene Präparat „SFJDC“ Entzündungen und immunregulatorische Aktivität bei akuten Lungenverletzungen, die auch eine häufige körperliche Reaktion auf COVID-19 sind, wirksam reduziert. Darüber hinaus zeigte der „SFJDC“ bereits in drei früheren klinischen Studien vielversprechende Wirkungen für die Behandlung von COVID-19.

Shufeng Jiedu hat durch eine Komposition von acht Pflanzen-Extrakten folgende Effekte: Es sorgt für eine allgemeine Stärkung des Organismus zur Stabilisierung der körpereigene Abwehrkräfte und führt zu einer massiven Beeinträchtigung der Vermehrung der viralen Erreger in der menschlichen Zelle. Dies reduziert dann die typischen Erkrankungssymptome bei den Patienten.

Vorsichtiges Fazit aus dem Ministerium von Gesundheits-Minister Klaus Holetschek: „Möglicherweise können einzelne Patientengruppen davon profitieren, wenn sie Shufeng Jiedu zusätzlich zu einer antiviralen Standardtherapie erhalten.“

AfD-Politiker Klingen: „Da es sich um ein rein pflanzliches Mittel handelt, bei dem kaum Nebenwirkungen zu erwarten sind, sollte man auch bei uns den Patienten die Behandlung mit diesem Präparat anbieten. Auch wenn es in Deutschland bisher nicht die üblichen Placebo-kontrollierten, randomisierten Studien gibt…“

Immerhin habe die Staatsregierung eingeräumt: Die Rezeptur könnte möglicherweise durch Apotheken unter Einhaltung der einschlägigen arzneimittelrechtlichen Vorschriften als Individualrezeptur aus Mitteln der TCM für den einzelnen Patienten auf ärztliche Verschreibung angefertigt werden.


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