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DGB Unterfranken steht vor der Einstellung der Zusammenarbeit mit der FDP


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UNTERFRANKEN – Frank Firsching, DGB Regionsgeschäftsführer Unterfranken, hat an den FDP Bezirksverband Unterfranken einen offenen Brief geschrieben, den sw1.news an dieser Stelle veröffentlicht.

Inhalt ist der Wunsch des DGB Unterfranken nach einer Klarstellung der zustimmenden Worte vom Vorsitzenden Thomas Klein zur Wahl von FDP-Mann Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten von Thüringen durch die Unterstützung des Faschisten Björn Höcke und seiner Fraktion.


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Ohne plausible Erklärung von Herrn Klein wird der DGB Unterfranken die Zusammenarbeit mit der FDP Unterfranken einstellen, kündigte Firsching (auf dem Bild) schon einmal an.

„Sehr geehrter Herr Klein,


am Mittwoch, den 05. Februar kam es im Thüringer Landtag zur Wahl des FDP Landtagsabgeordneten Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten durch die einstimmige Unterstützung der AfD Abgeordneten unter ihrem Vorsitzenden, dem Faschisten Björn Höcke. Diese Wahl von Höckes Gnaden nahm Herr Kemmerich zunächst gerne an, schüttelte Björn Höcke geschichtsvergessen die Hand, bedankte sich mit dieser Geste für die Wahl, bevor er aufgrund des öffentlichen Drucks fünf Tage später zurücktreten musste.

Als Vorsitzender der unterfränkischen FDP haben Sie in der Main-Post vom 06. Februar diese Wahl ausdrücklich begrüßt, ohne die Wahl durch die AfD-Fraktion mit ihrem Vorsitzenden Björn Höcke zu problematisieren. Die daraus entstandene politische Abhängigkeit der FDP von einer rechtsradikal bis rechtsextremistisch daher kommenden AfD-Fraktion in Thüringen war Ihnen keine Erwähnung wert. Seit diesem Statement in der Main-Post haben wir keine weitere Stellungnahme, die Ihre Aussage erläutern würde, von Ihnen oder der unterfränkischen FDP finden können. Bis zur Stunde ist auch auf der Homepage der unterfränkischen FDP nichts dazu zu finden.

Die DGB Region Unterfranken ist sich mit ihren Mitgliedsgewerkschaften einig, dass es keine Zusammenarbeit mit einer Partei geben kann, die auf eine mittelbare oder unmittelbare Kooperation mit der AfD setzt. Diese Ablehnung hat aktuelle wie historische Gründe. Die freien Gewerkschaften wurden in unserem Land am 1.Mai 1933 durch die Nazi-Schergen um Adolf Hitler zerschlagen. Tausende unserer Kolleginnen und Kollegen wurden anschließend in die KZs verschleppt, wo viele von ihnen ihre Treue zu Freiheit und Demokratie mit dem Leben bezahlen mussten.

Heute wünscht sich Herr Höcke eine 180 Grad Kehrtwende in der Erinnerungskultur an die Diktatur der NSDAP und bezeichnete das Holocaust-Denkmal in Berlin als „Denkmal der Schande“. Ins diesbezügliche Bild passt die Äußerung des AfD-Ehrenvorsitzenden Alexander Gauland die Nazi-Diktatur sei ein „Vogelschiss der Geschichte“. All das ist Ihnen wohl bekannt. Umso irritierender empfinden wir Ihre Äußerung gegenüber der Main-Post.

Bevor wir die Zusammenarbeit mit der unterfränkischen FDP aufkündigen, möchten wir Ihnen die Gelegenheit zur Stellungnahme geben. Wir bitten um entsprechende Rückmeldung bis zum 19. Februar 2020.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Firsching“



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