Home / Politik / Diskussion am Wirsberg-Gymnasium Würzburg: „Ukraine-Krieg, Hate-Speech und Umweltschutz“
Auf dem Bild: Die Q11 des Wirsberg-Gymnasium mit dem Bundestagsabgeordneten Markus Hümpfer und Seminarleiterin Katharina Forster Foto: Holger Schmitt

Diskussion am Wirsberg-Gymnasium Würzburg: „Ukraine-Krieg, Hate-Speech und Umweltschutz“


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WÜRZBURG – Zum Ende des Schuljahres besuchte der Bundestagsabgeordnete Markus Hümpfer (SPD) am 27.07. das Wirsberg-Gymnasium Würzburg und stellte sich den Fragen der Q11 Klasse. Zur Überraschung des Abgeordneten hatten sich die Schülerinnen und Schüler in Vorbereitung auf das Gespräch mit dem Politiker schon die Homepage und den Lebenslauf angesehen.

Dementsprechend wissbegierig zeigten sich die Schülerinnen und Schüler, mehr über die Arbeit des Abgeordneten in Berlin und die aktuellen politischen Themen zu erfahren. Die Angst vor einer Ausweitung des Ukraine-Kriegs auch auf Deutschland war dabei das Hauptthema. In einigen Fragen wurde kritisiert, ob die Sanktionen gegen die Ukraine den gewünschten Effekt erzielen würden.



„Sitzen denn die Russen nicht am längeren Hebel? Können wir es durchhalten, wenn kein Gas mehr kommt?“ Dies verneinte der Abgeordnete. Deutschland und Russland seien in gewisser Weise in einer gegenseitigen Abhängigkeit, da auch Russlands Wirtschaft davon abhängig ist, das geförderte Gas an Westeuropa zu verkaufen. Die Sanktionen müssen differenziert beantwortet werden, da es vor allem die russische Wirtschaft und die Mächtigen treffen sollten.


Ebenso wurden viele Fragen zum Umwelt- und Klimaschutz gestellt. Hier wünschten sich die Schülerinnen und Schüler, dass die Politik aktiver wird und sich stärker einsetzt. In diesem Zusammenhang wurden auch die 100 Milliarden Sondervermögen für die Bundeswehr angesprochen, ob dieses Geld nicht eher in den Klimaschutz gesteckt werden müsste. Dazu äußerte der Bundestagsabgeordnete, dass das Sondervermögen sicherstellen soll, dass die Bundeswehr sich gemäß der NATO-Verpflichtung zwei Wochen lang verteidigen kann.

Für den Umweltschutz wird bereits jetzt mehr in erneuerbare Technologien investiert. Dazu müsse aber auch die Wertschöpfung gesichert werden muss und teilweise Produktion wieder zurück in die EU geholt werden sollten. Als Beispiel brachte Hümpfer, dass zur Produktion ein Mikrochip dreimal die Welt umrundet, bevor er fertig ist. Auf die Frage, ob die Politiker bei Diskussionen zur Umweltpolitik eher optimistisch oder deprimiert ob der vielen Aufgaben sind, antworte der Abgeordnete, dass man immer optimistisch an die Probleme herangeht.

Auf dem Bild: Die Q11 des Wirsberg-Gymnasium mit dem Bundestagsabgeordneten Markus Hümpfer und Seminarleiterin Katharina Forster
Foto: Holger Schmitt

Weitere politische Themen wie das Tempolimit, die Legalisierung von Cannabis, die Abschaffung des § 219 StGB und das Selbstbestimmungsgesetz wurden in der Gesprächsrunde mit dem Abgeordneten diskutiert. Zugleich wollten die Schülerinnen und Schüler aber auch Persönliches über den Abgeordneten erfahren. Dass Markus Hümpfer mit 30 Jahren zu einem der jüngsten Abgeordneten gehört, machte ihn als Person für die Jugendlichen besonders greifbar. „Ich bin erstaunt über die Neugierde der Schüler und darüber, wie sehr sich die Schülerinnen und Schüler mit politischen Fragen beschäftigen“.

Schuldirektor Christian Raith sowie Seminarleiterin für Sozialkunde Katharina Forster waren sehr erfreut über den Besuch des Abgeordneten. „Ich wünsche euch einen spannenden und nahen Austausch, damit ihr Politik begreifen und verstehen könnt“, so Schulleiter Raith. Katharina Forster bedankte sich ausgiebig beim Abgeordneten und würde sich über einen weiteren politischen Austausch freuen.

Auf dem Bild: Die Q11 des Wirsberg-Gymnasium mit dem Bundestagsabgeordneten Markus Hümpfer und Seminarleiterin Katharina Forster
Foto: Holger Schmitt


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