21. 10. 2017
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Frauen-Union für Lohngerechtigkeit, Mitmachaktion zum Aktionstag „Equal-Pay-Day“



SCHWEINFURT – „Die Frage der Lohngerechtigkeit ist seit langem ein Thema auf unserer Agenda. Frauen leisten dieselbe wertvolle Arbeit wie Männer. Das muss wertgeschätzt werden – sowohl finanziell, als auch gesellschaftlich“, erklärt die Bezirksvorsitzende der Frauen-Union der CSU, Dr. Anja Weisgerber MdB.

„Um auf die Lohndifferenz hinzuweisen, haben wir eine Social-Media-Mitmachaktion erstellt. Posten Sie Ihr Foto vom „Equal-Pay-Day“ auf Facebook, Twitter oder Instagram und kennzeichnen Sie es mit den Hashtags #100Prozent #EPD2017 #FU-Bayern. Setzen Sie ein Zeichen für Lohngerechtigkeit. Machen Sie mit!“

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Seit 2008 weist der Aktionstag „Equal-Pay-Day“ in Deutschland auf die Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern hin. Der Equal-Pay-Day markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Bis zu diesem Tag im Jahr müssen Frauen arbeiten, um das Einkommen zu erzielen, das Männer bereits am 31. Dezember des Vorjahres hatten. Die Frauen-Union Unterfranken hat für die Aktion eine Postkarte und ein Plakat gestaltet. Diese Materialien sind auf der Internetseite der Frauen-Union Unterfranken unter www.fu-bayern.de/unterfranken zu finden.

Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels werden gut qualifizierte Arbeitnehmerinnen dringend benötigt und diese müssen für ihre geleistete Arbeit angemessen und fair entlohnt werden. Derzeit berät der Deutsche Bundestag ein Gesetz zur Förderung von mehr Entgeltgleichheit. „Wir unterstützen das Vorhaben, durch mehr Transparenz in den Entgeltstrukturen die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen zu verringern. Unser Ziel ist es, eine echte Verbesserung für die Frauen zu erreichen – und keine rein plakative Maßnahme, die den Interessen der Arbeitnehmerinnen und dem Miteinander im Betrieb am Ende mehr schadet als nützt. Daher setzen wir uns in den parlamentarischen Beratungen für einen fairen Ausgleich zwischen den Interessen der Wirtschaft und den Rechten von Frauen ein“, so Weisgerber weiter.

Der Gesetzentwurf privilegiert tarifgebundene und tarifanwendende Unternehmen, womit Rechnung getragen wird, dass schon heute die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen dort am niedrigsten ist, wo Tarifbindung besteht. „Damit geben wir ein klares Signal an die Sozialpartner und Betriebsräte, das Engagement für Gleichstellung und Frauenförderung fortzusetzen und zu einer Selbstverständlichkeit zu machen“, erklärt die Vorsitzende. Klar sei auch, dass mit dem Gesetz alleine die Lohnlücke nicht zu schließen sein wird, sondern dass es dazu weiterhin einer gesamtgesellschaftlichen Anstrengung bedarf. So sei es auch wichtig, Frauen zu ermutigen, bei der Berufswahl wie bei Gehaltsforderungen selbstbewusst aufzutreten. Die Frauen-Union Unterfranken trägt mit ihrem Mentoring-Programm, das sie gerade bereits zum 5. Mal durchführt, dazu bei, dass die Frauen selbstbewusst ihren Weg gehen und dabei gefördert und unterstützt werden.

Auf dem Bild: Die Frauen-Union Unterfranken mit Stv. Landrätin Christine Bender (3.v.l.), Bürgermeisterin Sorya Lippert, FU-Kreisvorsitzende Schweinfurt-Stadt (Mitte) und FU-Bezirksvorsitzender Dr. Anja Weisgerber MdB (3.v.r.) setzt sich für mehr Lohngerechtigkeit ein.







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