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Grünen-Chef Thomas von Sarnowski war prominenter Gast beim Green Dinner in Grafenrheinfeld


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GRAFENRHEINFELD – Grillen ist eigentlich nicht die Kernkompetenz der Grünen. Aber wenn’s (unter anderem) leckere Gemüse-Pilz-Spießchen gibt, man sich in der heißen Phase des Bundestagswahlkampfs gegenseitig die Seele streicheln kann und auch noch der bayerische Landesvorsitzende Thomas von Sarnowski vorbeischaut, dann zieht auch dieses Veranstaltungsformat.

Zum Green Dinner auf dem Grafenrheinfelder Grillplatz kamen am Sonntag jedenfalls über 50 Grüne und Sympathisanten und blieben bei bestem Grillwetter auch bis in die Abendstunden.


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Programmatisch war die Zusammenkunft nur eine knappe halbe Stunde zu Beginn, als erst der Landeschef und dann der hiesige Direktkandidat zur Bundestagswahl, Nico Lommatzsch, ihre Reden hielten. Thomas von Sarnowski zeigte sich kampfeslustig und zuversichtlich – weil er die Gesellschaft weiter wähnt als die Groko-Politik und auch eine relativ aktuelle Erfolgsmeldung aus seinem Heimat-Landkreis Ebersberg mitgebracht hatte. Dort wurden per Bürgerentscheid fünf Windräder in den Staatsforsten durchgesetzt – gegen konservativen Widerstand und trotz bayerischer 10-H-Regel.


Gleichzeitig berichtet von Sarnowski von rund 100 neuen Grünen-Mitgliedern Woche für Woche in Bayern und einem Trend, der die aktuell schlechten Grünen-Umfragewerte in den letzten zwei Wochen noch verbessern könnte: „Die Zahl der Unentschlossenen steigt, je näher die Wahl rückt.“ Die anwesenden Parteifreundinnen und -freunde forderte er auf, in den kommenden Tagen rauszugehen und für einen Politikwechsel zu kämpfen, denn: „Es gibt nur eine echte Klimakanzlerin – und die heißt Annalena Baerbock!“

Nach der launigen Rede des Parteichefs („Wir brauchen ein Ausstiegsdatum für das Faxgerät…“) war es an Nicolas Lommatzsch, tiefer in die programmatischen Details zu gehen. Er spannte den Bogen von der Agrar- über die Gesellschafts- zur Klimapolitik und fand dabei immer Anknüpfungspunkt zum aktuellen Ereignis, dem Green Dinner in „Rafeld“. So wie dort das Buffet bereichert würde, „wenn jeder und jede etwas von sich mitbringt“, so profitiere auch unsere Gesellschaft von Zuwanderung und dem, was Neuankömmlinge von zuhause mitbrächten.

„Die offene Gesellschaft gewinnt“, zeigte sich Nicolas Lommatzsch zuversichtlich. Harte Kritik übte er an den in Deutschland geltenden Gesetzen zum Thema „Containern“. Der Begriff steht für das Bergen von Lebensmitteln aus Abfallbehältern zum Beispiel vor Supermärkten. „In Frankreich ist es verboten, Lebensmittel wegzuwerfen. Bei uns in Deutschland wird man dafür sogar bestraft“, empörte sich Nicolas Lommatzsch und erntete viel Beifall.

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl schlossen die Grünen in Grafenrheinfeld ihre Reihen, was auch an der Anwesenheit des hiesigen Landtagsabgeordneten Paul Knoblach und der Kreisvorsitzenden Patricia Kaspar sowie zweier Stadträte, zahlreicher Gemeinderäte und dem Grünen-Urgestein Walter Rachle abzulesen war. Nach dem Green Dinner hoffen alle auf Green Winner – bei der Bundestagswahl am 26. September.

Auf den Bildern:
* Promi-Tisch beim Green Dinner in Grafenrheinfeld mit (linke Bank von vorne) Direktkandidat Nicolas Lommatzsch und der Grafenrheinfelder Ortsverbandsvorsitzenden Sabine Braun sowie (rechte Bak von vorne) dem Grünen-Landeschef Thomas von Sarnowski, der Kreisvorsitzenden Patricia Kaspar und dem Landtagsabgeordneten Paul Knoblach.
* Entspanntes Umfeld für die kämpferische Rede des Grünen-Landeschefs Thomas von Sarnowski (stehend neben der Grafenrheinfelder Ortsvorsitzenden Sabine Braun).


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