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Bild: Alfred Schmitt

„Ich muss mich schon wundern“: Der AfD-Bezirksrat Alfred Schmitt aus Poppenhausen ist gegen Windparks in Franken


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DONNERSDORF – In einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 19.01.2023, in der Donnersdorfer Sporthalle zeigte sich AfD-Bezirksrat Alfred Schmitt (Poppenhausen) erstaunt über die allseits behauptete Einmütigkeit zu Energiewende und Windkraftanlagenbau. Die seiner Ansicht nach in Fachkreisen diskutierten Fundamentalmängel bei der Stromerzeugung aus Wind und Sonne durfte Schmitt in der Fragerunde nur andeuten.

Seine Kritik an der festgesetzten und strikt durchgesetzten kurzen Redezeit teilten weitere Redner. Eine grundsätzliche Infragestellung der Windanlagentechnik sei laut dem stellvertretend antwortenden Wolfgang Roth (Gruppe Windpark Obereuerheim/ Pusselsheim) nicht Thema des Abends gewesen.



„Ich muss mich schon wundern“, so AfD-Bezirksrat Alfred Schmitt während der Fragerunde, „wenn hier Sprecher von Bürgerbewegungen ihr grundsätzliches Einverständnis betonen. Ist das Taktik oder haben Sie schon kapituliert?“ Auch an die Bürgermeister richtete er die Frage, ob die seiner Ansicht nach in Fachkreisen diskutierten beiden Fundamentalmängel bei der Stromerzeugung aus Wind und Sonne bekannt seien: Zum einen die zu geringe Energiedichte in unseren Breiten, zum anderen die unstete, fluktuierende Erzeugung.


Zur mangelnden Energiedichte stellte Schmitt einen Vergleich an: Die Windenergie sei einfach „zu dünn“, weshalb Windkraftanlagen eben gigantische Ausmaße haben und in großer Zahl installiert werden müssten. Für eine einzige Anlage müssten bis zu ca. 7.000 Tonnen Material hergestellt und zusammengebaut werden, nur um dann eine Durchschnittsleistung zu liefern, die dem Äquivalent von etwa fünf oder sechs handelsüblichen Mittelklasse-Pkw-Motoren entspreche und deren Masse bei „vielleicht zwei Tonnen“ liege. Dies krasse Missverhältnis zeige, so Schmitt, dass hier grundsätzlich etwas nicht stimme. Eine solche Art der Energiegewinnung könne volkswirtschaftlich nicht tragbar sein. Insbesondere werde hierdurch eine in Jahrhunderten gewachsene fränkische Kulturlandschaft zerstört.

Auf das Drängen der Moderation, seine Frage zu stellen, gab Schmitt sein Befremden zum Ausdruck, nicht ausreden zu dürfen. Stellvertretend für die Angefragten antwortete Wolfgang Roth (Gruppe Windpark Obereuerheim/ Pusselsheim), alle hätten einmal Physikunterricht gehabt, die grundsätzliche Infragestellung der Windanlagentechnik sei nicht Thema des Abends.

Bild: Alfred Schmitt


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