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Klimafreundliche Eigenheime bald nur noch ein Wunschtraum? Junge Union Unterfranken kritisiert die Einstellung der KfW-Förderung


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UNTERFRANKEN – Die Bundesministerien für Klima und Wirtschaft gaben am Vormittag des 24.02.2022 in Berlin die sofortige Einstellung der KfW-Förderung für energieeffiziente Gebäude bekannt. Ein großer Schock für die betroffenen Bauherren. Grund dafür sei zum einen die erhöhte Nachfrage im Januar diesen Jahres, die einen regelrechten Ansturm auf die Fördertöpfe auslöste. Besonders betroffen von der Einstellung der Förderung sind vor allem Neubauten.

Die Förderungen des Energieeffizienzhauses EH 40, sowie des Energieeffizienzhauses EH 55 werden mit sofortiger Wirkung eingestellt, wobei die Förderung des Energieeffizienzhauses 55 zu Ende des Monats ohnehin ausgelaufen wäre. Eine Verlängerung des Förderangebotes wäre für viele Betroffene mehr als wünschenswert gewesen. Die Kennziffern der Energieeffizienzhäuser geben an, dass diese rund 40 bzw. 55% energieeffizienter sind als herkömmliche Gebäude, ein wichtiges Zeichen für Nachhaltigkeit im Bausektor.


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Die Regierung ließ des Weiteren verlauten, dass die Förderungen in der aktuellen Zeit keine Relevanz mehr hätten, da die angesetzten Kriterien bereits als Standards etabliert seien. Ein großer Rückschritt in Zeiten von Klimaschutz, wobei die Ampelregierung noch während des Wahlkampfes breit für den Fortschritt warb. „Habeck legt jungen Bauherren neue Steine in den Weg zum Eigenheim. Besonders Bauwillige im ländlichen Raum sind davon betroffen“, teilt der Bezirksvorsitzende der Jungen Union Unterfranken Thomas Siepak mit.


In Zeiten von stark ansteigenden Rohstoffpreisen, ist die Einstellung der Förderung für einen energieeffizienten Neu- bzw. Umbau ein herber Rückschlag, der zu einem großen Einbruch in der Umsetzung geplanter Vorhaben führen wird. Die Wohnungswirtschaft GdW ist regelrecht in Rage und lässt mitteilen, das über 300.000 geplante Bauten nicht realisiert werden können.

In Zeiten, wo Wohnraum immer knapper wird, ist diese Maßnahme ein tiefer Rückschlag. Die unzähligen Antragsteller, welche auf einen Zuschuss aus dem Pott in Milliardenhöhe warten,sind im Ungewissen, ob sie die Förderung jemals erhalten. Die Frage ob Sanierungen weiterhin gefördert werden bleibt zunächst ungewiss.

Die Kriterien sollen reformiert werden heißt es, ob es jedoch weitere Förderungen dazu geben wird, ist bisher unklar. Fest steht, für viele wird der Wunsch nach einem Eigenheim erstmals in weite Ferne rücken. Seit Jahren setzt sich die Junge Union aktiv für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, gerade im ländlichen Raum ein und wird dieses Vorhaben trotz der Einstellung der Förderung auch in Zukunft weiterhin vorantreiben.


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