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Knoblach fordert Defizitausgleich fürs Jugendwohnen von Blockschülern – Kolping Bildungszentrum Schweinfurt massiv betroffen


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SCHWEINFURT – Wegen der Corona-Pandemie waren im Freistaat vom 16. März an alle Schulen wochenlang geschlossen. Auch die Berufsschulen mit der Folge von Einkommensverlusten bei den Jugendwohneinrichtungen für auswärtige Blockschüler. In Schweinfurt ist davon das Kolping-Bildungszentrum massiv betroffen.

In einem Schreiben an Ministerpräsident Markus Söder macht der Landtagsabgeordnete Paul Knoblach (Bündnis 90/Die Grünen) „auf die offensichtliche Lücke in den vielen Hilfen zur Linderung der Corona-Pandemie“ aufmerksam und fordert einen finanziellen Ausgleich der durch die Belegungsausfälle entstandenen „erheblichen Verluste“ bei Kolping in Schweinfurt.


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Konkret geht es laut einer Pressemitteilung des Schweinfurter MdL um die Unterbringung und pädagogische Betreuung von derzeit 29 Auszubildenden aus dem Fachbereich Textil der Alfons-Goppel- und von 53 Estrichlegern (Fachbereich Bautechnik) der Dr.-Georg-Schäfer-Berufsschule.  Sie alle können wegen des großen Einzugsbereiches der beiden Fachsprengel während der normalen Blockbeschulung nicht täglich nach Hause fahren. Wegen Corona fiel wie in allen anderen Schularten auch der (Block)Unterricht wochenlang aus.

Das Mitglied der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen aus Schweinfurt unterstützt mit seinem Schreiben die Caritas und die Katholische Jugendsozialarbeit Bayern. Beide sind bei diesem bayernweiten Problem am stärksten betroffen und haben sich ebenfalls an die Staatsregierung gewandt. Dreiviertel der zirka 80 Einrichtungen des Jugendwohnens im Freistaat befinden sich in Trägerschaft katholischer Verbände oder Organisationen. Die Hälfte der rund 9000 Plätze in den Einrichtungen des Jugendwohnens sind von Blockschülern belegt.


Grundlage der Kostenerstattung ist das Bayerische Schulfinanzierungsgesetz. Danach sind dem Heimträger – im Schweinfurter Fall das Kolping Bildungszentrum – die Unterbringungskosten vom Schulaufwandsträger zu ersetzen. Das sind bei der Alfons-Goppel-Berufsschule der Landkreis und bei der Georg-Schäfer-Berufsschule die Stadt Schweinfurt. Sie erhalten vom Staat einen pauschalen Kostenzuschuss bis zur Höhe von 15 € je Unterbringungstag abzüglich des Eigenanteils der Schüler für Verpflegung.

Knoblach äußert im Schreiben an Söder die dringende Bitte, „die massiven Einnahmeausfälle der Einrichtungen des Jugendwohnens durch einen Ausgleich der real entstandenen Defizite aufzufangen“. Kolping ist langjähriger Partner beider Schweinfurter Berufsschulen bei der Unterbringung von Blockschülern. Knoblachs Initiative unterstützt laut Pressemitteilung ausdrücklich auch Landrat Florian Töpper.



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