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Foto: Eva-Maria Bräuer

Kompost ist Leben, nicht Mist: Bei der SPD-Kreistagsfraktion ging´s um das schwarze Gold


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FRANKENWINHEIM – Um das schwarze Gold, den Kompost, drehte sich alles bei der jüngsten Zusammenkunft der SPD-Kreistagsfraktion in Frankenwinheim.

Die Behandlung organischer Rückstände durch Kompostierung und Rückführung ist schon seit tausenden Jahren bekannt. Das Wort – vom lat. compositum – das Zusammengestellte – bezeichnet nicht nur die Sammelstätten (Komposthaufen oder Kompostmiete) sondern das dort abgelegte Material und ebenso das durch die Verrottung erzeugte Produkt.


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Je nach Nährstoffgehalt ist ausgereifter Kompost ein vollwertiger Dünger. Er kann den Einsatz zusätzlicher Düngemittel überflüssig machen und schont sogleich das Grundwasser. Er ist bestens geeignet zur Verbesserung der Bodeneigenschaften in der Garten- und Landwirtschaft, zur Rekultivierung von Flächen und für die Herstellung von Bodensubstraten und Blumenerde.

Nicht nur Hobbygärtner nutzen dieses natürliche Kreislaufsystem. Die Abfallwirtschaft im Landkreis Schweinfurt macht sich in zwei großtechnischen Anlagen den Kompostierungsprozess zunutze. Die Abfallanlagen Rothmühle für den westlichen, nördlichen und östlichen Landkreis sowie Gerolzhofen für den südlichen Landkreis sind Musterbeispiele einer erfolgreichen Wertstoffgewinnung. Gerade auch die kurzen Anfahrtswege zur Sammelstelle nördlich von Gerolzhofen machen die Einrichtung besonders attraktiv und zeigen eine starke Frequenz an den Öffnungstagen. Kleinst- und Großmengen werden hier bequem abgeliefert.


Unbestritten die Aussage des Landrates: „Der beste Abfall ist kein Abfall!“ So setzen wir uns gerade mit der Resteverwertung vor Ort für ein abfallfreieres Leben ein.

Mit Beharrlichkeit trieb die Fraktion der SPD seit den 1980er Jahren die flächendeckende Einführung der braunen Biotonnen voran. Dies hatte zur Folge, dass durch einen weitsichtigen Flächentausch vor den Toren Gerolzhofens, eine von vielen Gartenbesitzern und Landwirten wertgeschätzte Einrichtung besteht.

Foto: Eva-Maria Bräuer

Hier finden die kleinen fleißigen Helfer, die Mikroorganismen, beste Arbeitsbedingungen. Wie gut und wie schnell diese die organischen Reste verwerten, hängt von der Durchlüftung und Feuchtigkeit ab. Mangelnder Sauerstoff führt im heimischen Komposthaufen ebenso wie in Großmieten zu starkem Fäulnisgeruch. Deshalb werden die Mieten, auf den vom Landkreis betriebenen Anlagen, regelmäßig vom Fachpersonal umgesetzt. So konnten anfängliche Bedenken wegen Geruchsbelästigungen ausgeräumt werden.

Ist der gewünschte Reifegrad erreicht, werden die Bodenproben chemisch analysiert und können dann an die Endverbraucher preiswert abgeben werden. Dies führte dazu, dass im Jahr 2018 an der Kompostanlage Gerolzhofen 3500 t verwertbare Abfälle angeliefert und über den Kompostverkauf 2583 Kubikmeter wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgegeben wurden. Ein Spitzenwert nicht nur in Unterfranken, sondern in ganz Bayern! Die Kreistagsmitglieder der SPD verspüren den enormen Zuspruch der Bevölkerung und werden für den Erhalt und die weitere Perfektionierung der Gerolzhöfer Anlage vehement eintreten.

Denn hier schließt sich perfekt ein natürliches und nachhaltiges Wertstoffsystem.

Fotos: Eva-Maria Bräuer



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