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Kraft für die Gemeinde: SPD Euerbach nominiert Jochen Kraft als Bürgermeisterkandidat


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EUERBACH – Die SPD in der Gemeinde Euerbach hat am Freitag, den 29. November, im Rahmen einer Mitgliederversammlung ihren Vorsitzenden Jochen Kraft als Bürgermeisterkandidaten für die kommende Kommunalwahl am 15. März 2020 nominiert.

In seiner Vorstellungsrede ging Jochen Kraft auf die Situation vor den Wahlen ein und umriss seine Vorstellungen für die kommende Legislatur. Die Bürgerinnen und Bürger aus Euerbach, Obbach und Sömmersdorf müssten entscheiden mit welchem Personal sie in die Zukunft gehen wollten.


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Wichtige Aufgaben seien zu bewältigen, von denen einige bereits angefangen wurden, andere zu Ende zu bringen seien. Als Beispiele nannte Kraft die Dorferneuerung in Obbach und in Sömmersdorf, die Erneuerung der Friedhöfe, die Erweiterung der Grundschule und der Neubau des Kindergartens mit Tagespflege. Auch das Dorfgemeinschaftshaus müsse noch verwirklicht werden.


Die „endlich“ erfolgte Ausweisung von Baugebiet begrüßte Kraft, kritisierte diese aber als verspätet. Junge Familien, die gerne im Ort geblieben wären habe man dadurch für die Gemeinde verloren. Nun gelte es aber auf die Ausgestaltung zu achten. Es müsse ein Vorrang eingeräumt werden für Einheimische und Menschen, die im Ort arbeiten.  Um erneute Baulücken zu vermeiden brauche es einen Bauzwang. Besonderen Wert wolle er darauf legen, dass nicht nur Einfamilienhäuser gebaut würden. Es brauche auch alternative Wohnformen, beispielsweise für ältere Mitbürger, die in ihrem sozialen Umfeld bleiben wollten, denen ihr Haus aber zu groß geworden sei.

Die Bemühungen um die Innenentwicklung seien ungeachtet dessen fortzusetzen, denn die Ziele der Oerlenbacher Erklärung „waren richtig und sind richtig“, betonte Jochen Kraft. Die SPD habe diese immer unterstützt und mitgetragen.  In der ganzen Interkommunalen Allianz Oberes Werntal spürten aber die Gemeinden den Druck neues Bauland zu schaffen, um dem Bedarf zu begegnen.  Sein Vorschlag sei, so Kraft,  die Oerlenbacher Erklärung in der 2008 der Vorrang der Innenentwicklung vor Außenentwicklung festgelegt wurde in einer „Oerlenbacher Erklärung 2.0“ fortzuschreiben. Dabei müsse die gegebene Entwicklung berücksichtigt werden, aber gleichzeitig bedarfsgerechtes Wachstum so verabredet werden, dass ein Wettbewerb unter den Gemeinden vermieden werde und gleichzeitig darauf geachtet werden, dass „die nötige Knappheit besteht um nach wie vor Innenentwicklung attraktiv gestalten zu können.“

Innerhalb der Gemeinde werde es in vielen Bereichen Kontinuität geben. Die Vereine könnten sich auf die Unterstützung durch die Gemeinde auch weiter verlassen. Als besonders wichtig bezeichnete Kraft die Arbeit der helfenden Organisationen wie die Freiwilligen Feuerwehren aus Euerbach, Obbach und Sömmersdorf, die First Responder, die Rettungshundestaffel in Sömmersdorf oder auch die Nachbarschaftshilfe.  Auch sie könnten sich weiter auf die Gemeinde verlassen.  Dass es gelungen sei eine Nachfolge für die Arztpraxis in Obbach zu finden begrüßte Kraft. Es gelte zu überlegen, wo die Gemeinde unterstützen kann, wenn es darum geht auch im Ortsteil Euerbach wieder eine Patientenbetreuung zu ermöglichen.

In anderen Bereichen brauche es aber Änderungen, so Kraft. So sei die Mobilfunkversorgung in einigen Ortsbereichen immer noch mangelhaft. Freies Internet sei, mittlerweile eine Standortfrage und auch ein Anliegen der Jugend. Deswegen wolle er Hotspots an den öffentlichen Gebäuden. Zu den Zukunftsfragen gehöre auch die Frage der Mobilität, die zunehmend elektrisch sei. Kraft sprach sich in diesem Zusammenhang für Ladestationen für Kraftwagen und auch für E-Bikes aus.

Weiter kündigte Jochen Kraft an bei den Themen Transparenz, Kommunikation und Bürgerbeteiligung deutlich offener agieren zu wollen.  „Die Entscheidungsprozesse in der Gemeinde und im Gemeinderat müssen für die Bürgerinnen und Bürger deutlich nachvollziehbarer werden.“, sagte Kraft, denn „Es passt nicht mehr in die heutige Zeit, dass über so gut wie jede relevante Entscheidung öffentlich überhaupt erst  in dem Moment gesprochen wird, wo die Entscheidung getroffen wird und die Bevölkerung dann vor vollendeten Tatsachen gestellt wird.“ Deshalb wolle er in der nichtöffentlichen Sitzung des Gemeinderates nur noch die Themen behandeln, die auch unbedingt dort behandelt werden müssten. Bei wichtigen Themen, die die ganze Gemeinde beträfen, könne sich Kraft, auch vorstellen, die Bürgerinnen und Bürger der drei Dörfer entscheiden zu lassen.

Für einen institutionalisierten Austausch mit den Gewerbetreibenden schlug Kraft die Einrichtung eines Runden Tisches vor, der mindestens zwei Mal jährlich stattfinden solle. Außerdem will Kraft eine regelmäßige Bürgersprechstunde anbieten und regelmäßigen Austausch mit Vereinen, Verbänden und Kirchen pflegen.

In der anschließenden Abstimmung votierten 100 Prozent der anwesenden Wahlberechtigten für Jochen Kraft als Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinde Euerbach.

Auf den Bildern: Jochen Kraft erläuterte der Versammlung seine Vorstellungen für die Zeit nach der Wahl.
Fotos: Claudia Kraft



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