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MdB Hümpfer: Zusätzlicher Bundeszuschuss für Verteilnetze um Netzentgelte stabil zu halten


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SCHWEINFURT / BERLIN – Die Netzentgelte für Verteilnetze drohen im Jahr 2023 um teilweise bis zu 6 Cent pro Kilowattstunde anzusteigen. Der Grund sind das aufwendige Einspeisemanagement und die zusätzlichen Eingriffe in das Stromnetz, um Überlastungen zu verhindern.

Diese Kosten werden von den Verteilnetzbetreibern an die örtlichen Kundinnen und Kunden weitergereicht. Betroffen sind vor allem diejenigen Regionen, die in großem Umfang erneuerbare Energien für das ganze Land produzieren. Viele davon liegen im Norden und Osten Deutschlands. „Es wäre hochgradig unsolidarisch, dass ausgerechnet dort die Menschen zusätzlich belastet werden. Immerhin sollten wir dankbar sein, dass sie dort Windparks bauen, von denen wir alle profitieren“, so der SPD Bundestagsabgeordnete und Energieexperte, Markus Hümpfer.

Hümpfer fordert daher, dass der Bund über einen Bundeszuschuss Geld freimacht, um in den betroffenen Regionen die Netzentgelte im kommenden Jahr stabil zu halten. Das Gleiche ist für die Ebene der Übertragungsnetze bereits beschlossene Sache, um die Verbraucherpreise stabil zu halten. „Die Energiewende ist eine nationale Anstrengung, also braucht es auch eine nationale Finanzierung“, unterstreicht Hümpfer.


Mittelfristig benötigt es Hümpfer zufolge eine grundlegende Reform der Netzentgelte um die Lasten der Energiewende fairer zu verteilen.

Markus Hümpfer ist Bundestagsabgeordneter der SPD für Schweinfurt und Kitzingen und Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz und Energie. Er ist als Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion unter anderem für Stromnetzausbau und -regulierung zuständig.


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