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Auf dem Bild: Thomas Martin erklärt das Projekt vor dem Wasserspeicher, im Hintergrund die Kirche Maria im Weingarten. Im Bild MdB Markus Hümpfer, MdL Paul Knoblach und Bauernverband-Vorstand Herrmann Schmitt Foto: Holger Schmitt

MdB Markus Hümpfer besichtigt das innovative Konzept für die Bewässerung bei der Vinaqua Volkach


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VOLKACH – Zusammen mit dem Bundestagskollegen Harald Ebner und dem Landtagsabgeordneten Paul Knoblach (beide Bündnis90/DIE GRÜNEN) besichtigte der Bundestagsabgeordnete für Schweinfurt und Kitzingen Markus Hümpfer (SPD) das Bewässerungsprojekt Vinaqua in Volkach.

In seiner Funktion als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft informiert sich der Hümpfer bei den Winzern über die aktuelle Situation. Begrüßt wurden Sie von Hermann Schmitt, Bezirks-Vorsitzender des Bauernverbands für den Weinbau und Thomas Martin vom Vinaqua-Vorstand.





Vinaqua ist ein genossenschaftlich organisiertes Pilotprojekt zur Bewässerung im Weinbau. 35 Winzer aus Volkach und der Umgebung haben sich 2009 zusammengeschlossen, um eine ökologische und wassersparende Bewirtschaftung durch Betropfung der Rebstöcke zu erreichen. Dazu wird im Regenrückhaltebecken Regenwasser gesammelt und ganzjährig gespeichert. Mehrere Pumpen bringen das Wasser bei Bedarf auf die Höhe hinter der Wallfahrtskirche Maria im Weingarten und weiter an die Weinreben.


Das Projekt liefert Wasser für 40 Hektar Rebstöcke und hatte 2009 ein Investitionsvolumen von 4 Millionen Euro. Auf 40 Jahre gerechnet lohnt sich diese Investition, um gute Qualität und sichere Erträge zu erreichen. Die Anlage versorgt aktuell 30 Hektar Rebfläche und Obstbäume und bis zu 100 Hektar Rebfläche versorgen. Trotz der Trockenheit hält das Wasser lange genug vor, um bis zur Weinernte Ende August die Reben zu bewässern.

Die Winzerin und ehemalige Weinkönigin Marlies Dumbsky vom Bio-Weingut Marienhof betonte ebenso wie der Winzer Thomas Martin die Vorteile und die Vorbildfunktion von Vinaqua für weitere Beregnungsprojekte. Laut Hermann Schmitt haben die Verteilungskämpfe ums Wasser begonnen zwischen Landwirtschaft, Wohnraum und Verkehr begonnen. Sobald der Main unter 1,50m Tiefe falle, dürften die Landwirte kein Wasser zur Berregnung mehr entnehmen.

„Langfristig benötigen wir ein gut ausbalanciertes Wassermanagement. Vinaqua ist daher ein wichtiger und richtiger Schritt in die richtige Richtung“, so MdB Markus Hümpfer. Harald Ebner betonte, hier auch hier die Regierungen in den Ländern und im Bund tätig werden müssen. Langfristig werde die Nachfrage nach Bewässerung und Betropfung bei zunehmender Hitze und Trockenzeiten steigen. Dazu müssten weitere Projekte und Fördermöglichkeiten geschaffen werden.

Auf dem Bild: Thomas Martin erklärt das Projekt vor dem Wasserspeicher, im Hintergrund die Kirche Maria im Weingarten. Im Bild MdB Markus Hümpfer, MdL Paul Knoblach und Bauernverband-Vorstand Herrmann Schmitt
Foto: Holger Schmitt

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