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MdL Petersen bei Montessori in Schweinfurt: SPD-Landtagsabgeordnete im Rahmen des „Tages der freien Schulen in Bayern“ zu Besuch


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SCHWEINFURT – Anlässlich des „Tages der freien Schulen in Bayern“ besuchte die SPD-Landtagsabgeordnete Kathi Petersen (Schweinfurt) die Montessori-Schule. Petersen, die dem Bildungsausschuss angehört, „entlastete“ die beiden Lehrkräfte Mahnas Cantignon und Andrea Ehrhardt, indem sie den Unterricht in der Klasse M9/10a übernahm.

Zu Beginn der Stunde stellte Petersen sich kurz vor und erzählte von ihrer Arbeit im Parlament. Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler ausführlich die Möglichkeit, die Abgeordnete zu interviewen: Neben Fragen wie „Warum haben Sie sich für die SPD entschieden?“ und „Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten Spaß?“ interessierten sich die Jugendlichen vor allem für das Thema Flüchtlingspolitik. Wie sie die Ansichten von Angela Merkel und Horst Seehofer bewerte und was man ihrer Meinung nach dringend in der Flüchtlingspolitik ändern müsse, wollten sie wissen.


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„Ich lehne Obergrenzen grundsätzlich ab, weil Menschen nicht wegen unseren Sozialsystemen kommen, sondern vor Krieg und Perspektivlosigkeit fliehen. Wir müssen ihnen helfen“, so Petersen. Es sei erfreulich, dass in Bayern so viele Menschen haupt- und ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagiert sind. Dies sei auch ein gutes Beispiel dafür, was sie den Schülerinnen und Schülern vermitteln wolle: der Einzelne kann helfen und etwas bewegen. „Die Verhältnisse müssen nicht so bleiben, wie sie sind. Das war für mich auch der Grund, in die SPD einzutreten und in die Politik zu gehen“.

Was ihr an ihrer Tätigkeit am meisten Spaß mache sei, dass es spannend sei, mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammen zu kommen und sich gemeinsam mit Gleichgesinnten für bessere Verhältnisse einzusetzen.


Petersen ermutigte daher die Jugendlichen, sich ebenfalls zu engagieren – egal, ob in einer Partei, einer Gewerkschaft oder einer anderen Vereinigung. Nur so könnten der stärker werdende Rechtspopulismus und auch der Rechtsextremismus bekämpft werden. „Ich wünsche mir, dass wir als Gesellschaft nicht abweisend, sondern solidarischer werden“, so Petersen.



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