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Nachhaltigskeitspreis der Neumarkter Lammsbräu für die Bienenretter rund um Ludwig Hartmann


SKD

NEUMARKT IN DER OBERPFALZ – Große Ehre für Ludwig Hartmann: Der Grünen-Fraktionschef wurde zusammen mit dem Trägerkreis des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ von der Neumarkter Lammsbräu mit dem Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie NGO – Non-governmental organization, also Nichtregierungsorganisation – ausgezeichnet.

Der Interessenverband schaffte es bekanntlich, in diesem Winter bei widrigster Witterung rund 1,7 Millionen stimmberechtigter Bayern dazu zu gewinnen, für den Artenschutz zu unterschreiben. Neben den Bündnisgrünen waren der Landesbund für Vogelschutz, die ÖDP und die Gregor Louisoder Umweltstiftung federführend beim Trägerkreis. Rund 190 Bündnispartner hatten die Initiative unterstützt, die mit 18,3 Prozent an Unterschriften zum erfolgreichsten Volksbegehren in Bayern überhaupt führte.


Eisgeliebt

„Ohne zu übertreiben: Das hat Geschichte geschrieben. Es war bei 50 Prozent gefährdeter Wildbienen in Bayern überfällig, den Menschen die Augen zu öffnen, und ein gewaltiger Schritt nach vorne für den Artenschutz“, lobte Laudator Prof. Dr. Hubert Weigert vom BUND Naturschutz die Preisträger. Die Helden des 21. Jahrhunderts sind für ihn weniger Einzelkämpfer, als viel mehr Teams und Netzwerker.


Für Ludwig Hartmann ist die Auszeichnung „eine tolle Anerkennung für unsere Teamleistung. Stellvertretend für 1,8 Millionen Menschen“ nahm er den Preis entgegen, unter anderem mit Agnes Becker oder Klaus Mrasek von der ÖDP. Und das an einem feierlichen Abend in den Räumen des Museums für historische Maybach-Fahrzeuge. Und bei guten Produkten der Bio-Brauerei Lammsbräu. „Das hat gut geschmeckt. Die Biobiere hatten wir früher schon bei uns zuhause im Keller“, lachte Hartmann.

Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Nachhaltigkeitspreis wurde in den vier Kategorien Innovation, Unternehmen, NGOs und Medienschaffende verliehen. Die hochkarätig besetzte Jury wählte in einem mehrstufigen Auswahlprozess aus über 100 engagierten Menschen und Organisationen diejenigen Bewerber aus, die sich mit neuen Ideen oder konsequenter Umsetzung von Bewährtem in ganz besonderer Weise um die Erhaltung unserer Umwelt und um die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen verdient gemacht haben.

Johannes Ehrnsperger, Inhaber der Neumarkter Lammsbräu: „Ob Konsum, Landwirtschaft, Bildung oder Forschung – in allen Lebensbereichen gibt es großartige Projekte, die das Miteinander von Mensch und Umwelt wirklich nachhaltig machen. Mit unserem Nachhaltigkeitspreis zollen wir solchen Initiativen Anerkennung und machen Mut, mit voller Kraft weiterzumachen. Gleichzeitig bieten wir auch eine Plattform, die guten Ideen zu mehr Resonanz verhilft und die Menschen dahinter vernetzt: Denn wirklich nachhaltig können wir nur gemeinsam sein. Unterstützen, Mitmachen und sogar Nachmachen ist deshalb ausdrücklich erwünscht!“

Preisträger 2019 sind zudem Teikei Coffee („Innovation“), das solidarische Landwirtschaft auf interkontinentaler Ebene ermöglicht. Europäische Verbraucher teilen so Verantwortung, Entscheidungen und Risiken der mexikanischen Kaffeebauern. Der Transport per Segelschiff macht das nachhaltig angebaute Tropenprodukt klimaneutral. Teikei setzt neue Maßstäbe für ganzheitliche Nachhaltigkeit und Innovation; fairafric („Unternehmen“), das den Wertschöpfungsprozesses konsequent nach Afrika verlagert und damit das etablierte, nur auf den Anbau bezogene Fair Trade-Konzept erweitert . Durch die Herstellung der Schokolade in Ghana schafft fairafric mit einem völlig neuen Geschäftsmodell qualifizierte und besser bezahlte Arbeitsplätze vor Ort und bietet den Menschen eine solide Lebensgrundlage.

Dann die Radiosendung „Umweltkommissar“ („Medienschaffende“) auf Bayern 1, wo im Auftrag der Verbraucher komplexe Umwelt-Fälle ermittelt und in nur drei Minuten unterhaltsam aufbereitet Hintergründe und Lösungen präsentiert werden. Auch online finden sich umfangreiche Ermittlungsergebnisse. Das Format bringt Umweltthemen einem breiten Publikum näher und fördert durch Faktenprüfung und Wissensvermittlung die Bereitschaft, selbst einen positiven Beitrag zum schonenden Umgang mit Ressourcen zu leisten; und Dr. Anita Idel („Herausragendes Engagement“), die sich seit fast 40 Jahren mit großem persönlichem Engagement und fachlicher Expertise für die Ökologisierung der Landwirtschaft und gesunde Tierzucht einsetzt. Die Tierärztin und Mediatorin hat die wissenschaftlich fundierte Kritik an der Agro-Gentechnik maßgeblich mitgeprägt. Inzwischen erforscht und berät Anita Idel unter dem Leitgedanken „Die Kuh ist kein Klimakiller!“ wie ökologische Weidewirtschaft zur Sicherung der Ernährung beiträgt und das Klima entlastet.

Weitere Nominierte bei den NGO´s waren die ANNALINDE gGmbH und UnternehmensGrün.

Der Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu wurde erstmals im Jahr 2002 verliehen. Er ging aus dem Deutschen Umweltpreis hervor, den der damalige Lammsbräu-Inhaber Dr. Franz Ehrnsperger 2001 erhielt. Das Preisgeld investierte er in eine neue Flaschenwaschanlage, die weniger Energie und Wasser verbraucht. Das dadurch gesparte Geld stiftet die Neumarkter Lammsbräu seitdem den Preisträgern des Nachhaltigkeitspreises: jährlich 10.000 Euro. Bislang wurden so bereits 84 Projekte mit insgesamt über 180.000 Euro unterstützt. Der Lammsbräu-Nachhaltigkeitspreis ist einer der bedeutendsten Nachhaltigkeitspreise in Deutschland.



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