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Ortsgemeinschaft Üchtelhausen stellt Gemeinderatsliste auf: Bürgermeisterkandidat Ingo Göllner ist überglücklich über das gute Ergebnis


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ÜCHTELHAUSEN – Mit 91,5 % Ja-Stimmen wurde Ingo Göllner zum Bürgermeisterkandidaten der Ortsgemeinschaft Üchtelhausen nominiert. „Ich habe Gänsehaut von oben bis unten und bedanke mich sehr sehr herzlich für das gute Ergebnis“, sagte der sichtlich gerührte Kandidat als Antwort auf die Frage, ob er die Wahl annimmt. 59 stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger und 6 Gäste waren der Einladung ins Üchtelhäuser Pfarrheim gefolgt.

In seiner Rede verwies er auf seine knapp 18-jährige Erfahrung als Gemeinderat und seine knapp 24-jährige Erfahrung als Kreisrat. Dieses Wissen und sein Netzwerk wolle er nutzen, um die Gemeinde weiter voran zu bringen. Mit dem Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) und dem Daseinsfürsorgekonzept, also der Fortschreibung des integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) des Schweinfurter Oberlandes, seien gute Grundlagen für die zukünftige Arbeit gelegt worden.


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Eingangs warb Göllner für die Gemeinde: „Wir leben in einer tollen Landschaft, die nicht umsonst „Schweinfurter Rhön“ genannt wird. Wir haben einen bunten Blumenstrauß von 9 Gemeindeteilen, jeder ist auf seine Weise liebenswert und wir haben ein vielfältiges Angebot für Sport-, Kultur-, Musik-, Theaterfreunde, aktive Feuerwehren und vieles mehr. Üchtelhausen – ja die ganze Gemeinde Üchtelhausen – ist toll und damit das so bleibt und noch besser wird, bewerbe ich mich um das Bürgermeisteramt!“ Für Göllner ist es selbstverständlich, dass die Ziele, die die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit dem Gemeinderat, den Fachplanern und dem Amt für ländliche Entwicklung erarbeitet haben sein Handeln bestimmen werden. „Schließlich haben die Beteiligten in unzähligen Stunden bei Dorfwerkstätten, Dorfrundgängen und Themenarbeitskreisen die Agenda für die nächsten Jahre festgelegt.“

Er werde nicht „das Blaue vom Himmel versprechen“, aber sich mit ganzer Kraft für eine gute Entwicklung der Gemeinde einsetzen. Etwas für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren zu tun; das Ehrenamt und Kulturangebote zu fördern; die Infrastruktur zu erhalten und auszubauen (z.B. Radwege); mit Energie und Umwelt verantwortungsvoll umzugehen; die Finanzen im Blick zu behalten; Gewerbe anzusiedeln und bürgernah zu sein sind seiner Meinung nach Selbstverständlichkeiten.


Im Einzelfall ist es aber gar nicht so einfach Wünsche umzusetzen, denn so Göllner „selbst wenn die Gemeinde ihre Hausaufgaben macht, kann die Schaffung einer Pflegeeinrichtung daran scheitern, dass es aktuell nicht genügend Fachpersonal gibt, um nur ein Beispiel zu nennen.“ Trotzdem will er sich dafür stark machen, dass die älteren Mitbürger/-innen, die nicht mehr zu Hause leben können oder wollen, in der Gemeinde wohnen bleiben können.

Im Anschluss haben sich die Listenkandidaten und -kandidatinnen vorgestellt. Sitzungsleiter Peter Gehring ließ vorab über das Wahlverfahren abstimmen. Einstimmig wurde beschlossen, dass über die Liste als Ganzes abgestimmt werden soll. Die Reihung wurde in einem Treffen von den Kandidaten/-innen selbst festgelegt und der Versammlung vorgeschlagen. So war es u.a. möglich, dass jeder dritte Listenplatz (2, 5, 8, 11, 14) mit einer Frau besetzt werden konnte. Mit 55 von 59 Stimmberechtigten stimmte eine deutliche Mehrheit für den Vorschlag:

Auf Platz 1. Ingo Göllner (Gemeinde- und Kreisrat), 2. Elisabeth (Lisa) Niklaus (Gemeinderätin), 3. Stefan Kienzle (Gemeinderat), 4. Thomas Stumpf, 5. Gabriele Walter, 6. Adrian Kamrad, 7. Achim Neugebauer, 8. Joana Ried, 9. Oliver Schuster, 10. Michael Friedrich, 11. Anna-Maria Schmitt, 12. Franz Hömer, 13. Winfried Schmitt, 14. Jasmin Kamrad, 15. Jürgen Wendt, 16. Dr. Conrad Wild. Als Ersatzkandidaten wurden Ludwig Niklaus und Karin Göllner bestimmt.

Zu Beginn der Versammlung begrüßte Bürgermeisterin Birgit Göbhardt den Hausherren und Ehrenbürger Monsignore Emil Heßdörfer und gab in ihrem Grußwort einen Überblick über die Themen der letzten sechs Jahre. Insbesondere hob sie den Abbau der Schulden von einst 5,5 Mio. Euro auf am Ende des Jahres 2,6 Mio. hervor. In seinem Schlusswort bedankte sich Bürgermeisterkandidat Ingo Göllner bei Peter Gehring, Helmut Walter und Doris Nicklaus, die den Wahlausschuss bildeten und Gerlinde Geyer für die Bewirtung.

Foto: Matthias Mai



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