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Rettung für das Schwarze Moor in Sicht: Grünen-MdL Friedl und Knoblach begrüßen Ankündigung einer verbesserten Vernässung


Keiler

RHÖNDie Grünen-Landtagsabgeordneten Patrick Friedl und Paul Knoblach haben gemeinsam einen Antrag zur „Rettung des Schwarzen Moores“ gestellt. Dieser wurde am Donnerstag im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags behandelt. Obwohl die Mehrheit aus CSU und Freien Wählern den Antrag abgelehnt haben, gab es inhaltlich einen Erfolg.

Vermutlich auf die Initiative der beiden Grünen-Politiker hin hat das Umweltministerium in Abstimmung mit dem Landwirtschaftsministerium die höhere Naturschutzbehörde bei der Regierung von Unterfranken beauftragt, ein erforderliches „moorhydrologisches bzw. moorökologisches Maßnahmenkonzept erstellen zu lassen. […] Die Regierung von Unterfranken erstellt derzeit die notwendigen Unterlagen für die Ausschreibung und wird hierbei vom Bayerischen Landesamt für Umwelt unterstützt“, so der Landtagsbeauftragte aus dem Umweltministerium.


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„Auch wenn wir bedauern, dass unserem Antrag nicht zugestimmt wurde, so begrüßen wir die Ankündigung einer dringend nötigen Verbesserung der Vernässung des Schwarzen Moores“, so Patrick Friedl. „In diesen Zeiten der zunehmenden Klimaerhitzung ist jeder Monat wichtig, den wir bei der Rettung des Schwarzen Moores gewinnen, dieses weit über Deutschland hinaus bekannten Hochmoores, einem selten gut erhaltenen Kermimoor.“ Paul Knoblach: „Wir freuen uns, dass durch unsere Bemühungen Bewegung in den Erhalt des Schwarzen Moores gekommen ist. Uns eint, auch mit Landrat Habermann, das gemeinsame Ziel auch den künftigen Generationen ein intaktes Hochmoor zu hinterlassen. Hierzu haben die Professoren Succow und Kaule mit Ihrem Fachgutachten eine wichtige Grundlage geschaffen, die es jetzt umzusetzen gilt.“


Landrat Thomas Habermann dankt den beiden Landtagsabgeordneten ausdrücklich für Ihren Antrag und Initiative, die er gerne unterstützt. Auch Friedl und Knoblach loben die erfolgreiche Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg für das Schwarze Moor „und wir haben die Hoffnung und Erwartung, dass die Ausschreibung zeitnah erfolgt, damit mit Beginn der Vegetationsruhe noch in 2022 mit den Arbeiten für eine verbesserte Vernässung des Schwarzen Moores begonnen werden kann“.


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