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Wie steht es in Schweinfurt um die Bereitstellung von Laptops für das Home-Schooling?


Beständig

SCHWEINFURT – SPD-Stadträtin Julia Stürmer-Hawlitschek fragte in einem Schreiben an das Schweinfurter Rathaus und OB Sebastian Remelé nach, wie es um die Bereitstellung von Laptops für das Home-Schooling aussieht. Hier ihr Antrag im Wortlaut.

Anfrage: Bereitstellung von Laptops für das Home-Schooling


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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

das Home-Schooling in der Corona-Zeit stellt Kinder, Eltern und Familien vor vielfältige, neue Herausforderungen. Auch wenn es vielen gut gelungen ist, sich auf die neue Situation einzustellen, gibt es nicht wenige, für die der Dauer-Ausnahmezustand auch Dauer-Stress bedeutet.


Einige Eltern und Kinder befürchten zum Beispiel mit Recht, dass man dem Unterrichtsstoff nicht mehr folgen kann und abgehängt wird, ganz einfach, weil man zuhause kein WLAN-fähiges Gerät, keinen Laptop oder kein Tablet besitzt. Oder es gibt bei mehreren Kindern im Haushalt nur ein Gerät. Das ist zum einen ein Problem, dass gerade Eltern, denen es ohnehin schwerfällt ihre Kindern zuhause adäquat zu unterstützen, weil es vielleicht Sprachbarrieren gibt, nicht noch zusätzlich zugemutet werden darf; zum anderen ist es ein Problem, dass vergleichsweise wenig komplex ist und relativ leicht gelöst werden könnte.

Eine entsprechende Ausstattung ist derzeit für jede Familie mit Kindern, die zur Schule gehen, unabdinglich. Denn in den allermeisten Fällen werden Arbeitsaufträge per E-Mail verschickt, in eine Cloud eingestellt oder können durch das Internetportal „Mebis“ abgerufen werden. Nicht selten findet auch noch Online-Unterricht via Videokonferenzen statt. Auch die in diesen Zeiten noch wichtiger gewordene und in hoher Frequenz stattfindende Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus, teilweise auch noch zwischen Schule und Lernenden, findet online statt.

In der Regel sind die Gymnasien hier freilich besser aufgestellt als Grundschulen. Gerade jetzt ist es aber von größter Bedeutung, dass alle Kinder die Möglichkeit bekommen technisch dem Unterricht folgen zu können.

Gerade auch für eine mögliche Zeit einer zweiten Welle der Pandemie muss sichergestellt werden, dass alle Schüler mit einem Leihgerät ausgestattet sind, wenn sie nicht die Möglichkeit haben ein eigenes zu nutzen.

Es gibt verschiedene Fördertöpfe, die die Anschaffung von Leihgeräten an Schulen möglich machen.

Daher bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen in der nächsten Stadtratssitzung:

1. Haben die Schweinfurter Schulen diese Fördertöpfe genutzt, um neue Geräte anzuschaffen?

2. Wurden alle Eltern über die Möglichkeit eines Leihgerätes informiert und wenn ja, wie hoch ist die Frequentierung momentan?

3. Ist es den Eltern möglich, ein Leihgerät ohne Angabe von Gründen zu erhalten?

Mit freundlichen Grüßen

Julia Stürmer-Hawlitschek



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